Autor: Arthur Ernest Wilder-Smith

Veranstaltungsort: Deutsche EC Tagung vom 29.-31.07.1977 in der Kreissporthalle Minden

Sprache: Deutsch

Kategorie: Vortrag

Datum: 29.07.1977

ID: 11307

Webseite: https://www.sermon-online.com/contents/11307

 

Jesus Entdecken In Der Bibel – Teil 1

Transkript

Guten Abend, meine sehr verehrten Damen und Herren. Das Thema heute Abend ist Jesus entdecken in der Bibel. Nun, das ist eigentlich ein Thema für Theologen und ich bin keiner, ich bin Wissenschaftler und da muss ich eben versuchen, Theologe und Wissenschaftler zu spielen. Da werde ich Sie wahrscheinlich ein bisschen strapazieren. Aber solange Sie einigermaßen Sauerstoff bekommen und nicht Übertemperatur haben, wird es gehen. Darf ich sehr höflich und freundlich bitten, ob es erlaubt ist, die Uniform auszuziehen? Vielen herzlichen Dank, das gibt mir mindestens 10 Kilokalorien mehr, um zu arbeiten.

Nun, ich möchte Ihnen zwei Texte vorlesen und Sie haben mit Ihrem Jahrestext zu tun. Das Thema ist Jesus entdecken in der Bibel, und hier sind zwei Texte dazu. Wir müssen nicht nur wie Theologen und Wissenschaftler denken heute Abend. Wir müssen auch wie Juristen denken. Und ich will, dass Sie diesen Text juristisch hören, dass Sie den Inhalt tatsächlich bekommen. 90% der Menschen, die hören, die hören 10%, 90% geht verloren. Deshalb bekommt man all diese Zerrbilder im Volke Gottes. Die hören nicht. Also jetzt wollen wir hören, was hier gesagt wird. Epheser 1 - 22, 23:

<Alles hat Gott Jesu seinen Füßen unterworfen. Man hat ihn> - Jesus -  <zum Haupt über alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist. Die Fülle dessen, der doch alles mit allem erfüllt.> Das ist Epheser Epheser 1 – 22, 23. Und jetzt kommt der zweite Text aus dem Kolosserbrief 1 – 15:

<Und er> - der Sohn, der Herr Jesus -  <ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes.> Der Sohn Jesus ist das Ebenbild, also das sichtbare Bild des unsichtbaren Gottes, <der Erstgeborene der ganzen Schöpfung, denn in ihm ist alles, was in den Himmeln und auf Erden ist> - jetzt passen Sie auf, schlafen sie in diesem Augenblick nicht - <ist alles erschaffen worden.> Wer ist der Schöpfer? Haben Sie juristisch zugehört? In ihm ist alles erschaffen worden. Jesus, der Gekreuzigte, ist der Schöpfer.

Das Sichtbare und das Unsichtbare, also nicht die ganze Geschichte hier, die wir sehen, und mit Teleskopen und Mikroskopen sehen können, sondern auch das Geistliche und das Geistige, was nicht sichtbar ist, da ist er der Schöpfer. Alles ist durch ihn, also der Schöpfer, und auf ihn hin erschaffen worden. Das heißt, alles ist gemacht worden durch ihn und für ihn. Also, er ist der Schöpfer und alles in der Schöpfung ist gemacht auf ihn hin und auf ihn erschaffen worden und er ist vor allen und alles hat in ihm seinen Bestand. Das heißt, dass Jesus die ganze Geschichte, das ganze Weltall erhält. Schöpfer, für ihn gemacht und er erhält alle Dinge.

Nun beten wir zusammen. Wir bitten dich, Herr Jesus, reinige du mein Herz, dass meine Lippen gereinigt werden, um Worte zu reden, die dir angenehm sind. Und reinige du unsere Ohren und unseren Verstand, dass wir hören und verstehen wer du bist. Tu du das an uns durch deinen Heiligen Geist. Amen.

Also Jesus Christus, nach diesen Texten, die ich Ihnen vorgelesen habe, er ist derjenige, der Sohn Gottes, der Gekreuzigte, der die Schöpfung zustande brachte. Alles ist für ihn gemacht worden und er sorgt dafür, dass wir nicht auseinanderfliegen, denn es ist ein Problem der Physik zu wissen, warum die Atome und die Moleküle nicht auseinanderfliegen. Sie fliegen nicht auseinander, weil er es so mathematisch zusammengestellt hat, dass es stabil ist von außen und von innen. Er stabilisiert alles, würden wir sagen, in seinem, würden wir sagen, in der heutigen Sprache. Nun, derjenige, der Herr Jesus, der all das gemacht hat und ich will reden über den Schöpfer in der Bibel heute Abend, aber ich will vorneweg sagen, dass ich nicht vergessen will und sagen Sie mir bitte nachher, das haben Sie unterbetont: Jesus, der Gekreuzigte, der für jeden Mann für jedes Mädchen am Kreuze starb, wie ein Krimineller in Agonie, Schmerz und Leid, der starb, sagte, <Warum hast du mich verlassen?> Er ist der Schöpfer und er ist derjenige, der alles erhält. Jesus, der Heiland, ist auch Jesus, der Schöpfer nach der Bibel. Das dürfen wir nicht vergessen. Wissen Sie, es sind sehr viele Leute, besonders unter den Theologen, die zu mir kommen heute. Sie sagen, Ja, ja, Jesus ist ein Vorbild. Sicher ist er ein Vorbild. Jesus ist ein Prophet. Sicher ist er das. Und sie vergleichen ihn mit Mohammed. Sie vergleichen ihn mit Konfuzius und sie vergleichen ihn mit Buddha. Sicher ist er all das, aber er ist noch viel mehr dazu. Buddha, Mohammed und all diese Leute, die haben nie gesagt, dass sie die Schöpfer seien. Und Jesus hat gerade das gesagt und gerade weil er das sagte, haben sie ihn getötet: „Der, der du ein Mensch bist, machst dich gottgleich.“ Das war die Beschuldigung. Also, er ist mehr als all das, was die Menschen sind. Er ist Gott, Mensch geworden, Mensch wie wir, doch ohne Sünde. Nun, die Frage für uns heute Abend ist, wie entdecken wir Jesus in der Bibel? Wie soll ich den Schöpfer entdecken müssen in der Bibel? Ist die Bibel die einzige Möglichkeit, ihn zu entdecken? Da sage ich Ihnen ganz offenbar und ganz klar, dass Jesus schon in der Bibel zu entdecken ist. Die Bibel ist das Hauptmittel, wodurch wir in Verbindung kommen mit dem Herrn Jesus. Das ist mir ganz klar, aber man sieht auch von der Bibel her, dass Gott ein Selbstzeugnis, ein Zeugnis von sich selbst hat, auch außerhalb der Bibel. Und das in der Schöpfung selber. Der Römerbrief, sagt ganz eindeutig und klar, dass - jetzt hören Sie bitte juristisch zu und ich rede nicht zu theologisch - was man von Gott erkennen kann, prüfen Sie sich, wie viel können Sie als endlicher Mensch von dem ewigen, allmächtigen allwissenden Gott erkennen? Wie viel? Viele sagen zu mir, wie ist das denn möglich? Hier sind Wissenschaftler und wer weiß, was sie studiert haben. Wie können Sie (Anm.: Die anderen Wissenschaftler fragen das AE Wilder Smith.) sagen, dass Sie Gott erkennen können? Die Bibel sagt gerade das, dass mit aller Demut ein Mensch zu der Erkenntnis Gottes kommen kann und zwar nicht nur durch die Bibel. Die Bibel ist die Hauptsache, aber auch durch die Schöpfung. Das, was man von Gott erkennen kann, ist unter uns offenbar. Sein unsichtbares Wesen, seine ewige Kraft, also unsichtbares Wesen. Wissen Sie, dass in der Wissenschaft ganz klar ist heute, dass es viel gibt, was existiert, was prinzipiell unsichtbar ist und prinzipiell nicht beweisbar ist? Das habe ich gezeigt in dem Buch Die Demission des naturwissenschaftlichen Materialismus. <Sein unsichtbares Wesen, seine ewige Kraft und seine Gottheit ist seit der Erschaffung der Welt>, wenn man es in den Werken, in den sichtbaren Werken betrachtet, deutlich zu ersehen. Nun, morgen so Gott will, gehe ich auf diese Seite ein, wie man den unsichtbaren Gott, auch Jesus, denn ich und der Vater sind eins sagt Jesus, wie man den unsichtbaren Gott in der Schöpfung findet. Das will ich tun anhand der Biologie morgen früh und dann, wenn wir das Seminar machen. Heute Abend ist es, wie finde ich den unsichtbaren Gott und Jesus, den sichtbaren Gott, in der Schöpfung und zwar in der sichtbaren Schöpfung. Nun, ist das möglich oder ist es nicht? Eins ist klar, dass wenn Sie die sichtbare Schöpfung anschauen, sehen Sie ganz deutlich, dass ein Mathematiker dahinter ist. Gucken Sie mal die Orbitale, die Bahnen an und die mathematischen Formeln, die das alles erfassen. Gucken Sie die Biologie an, sehen Sie, wie die Moleküle zusammengeheftet sind, sehen Sie, wie sich alle 20 Minuten Ihre Zellen im Körper mit der unvorstellbaren Information, die drauf ist, kopieren können, abschreiben können und fehlerlos. Diese Dinge, die sprechen alle von höchster Intelligenz. Da ist die humanistische Wissenschaft heute sehr ins Hintertreffen gekommen, denn die humanistische Wissenschaft sagt ganz deutlich und klar, dass hinter dem Universum, hinter der Schöpfung und hinter der Biologie, nicht Intelligenz vorhanden ist, sondern Zufall. Und Zufall ist natürlich ein Antipol[1] von Intelligenz. Wenn ich ins Laboratorium gehe, sorge ich dafür, dass nichts dem Zufall überlassen wird. Ich schalte den Zufall aus. Ich stelle meine Bedingungen so in den Experimenten, dass kein Zufall reinfunkt. Und wenn ich Zufall ausschalte, sorge ich dafür, dass Intelligenz durchdringt. Die beiden sind nicht verträglich zusammen, Zufall und Intelligenz. Wenn eine materialistische Wissenschaft versucht, den Gott der Intelligenz hinter der Schöpfung auszuschalten, tut sie zur gleichen Zeit den Herrn Jesus, der der Logos ist und deshalb der Intelligente ist, ausschalten. Das will ich dann morgen mit Ihnen durchnehmen, den intelligenten Gott, den Logos, suchen in der Schöpfung.

Aber heute Abend gehen wir zurück zu dem Punkt, von dem ich ausgegangen bin. Wie kann man zu dem unsichtbaren Gott eine Verbindung bekommen in der Bibel? Jetzt passen Sie auf, jetzt geht's los. Die Bibel ist ein Buch. Ein Buch, wie alle anderen Bücher, ein bisschen zerfetzt, sie hat viel Reisen gemacht, aber ein Buch. Und in diesem Buch ist allerlei Information. Nun, Information in der Form von Ideen, von Thesen, alles verschlüsselt. Nun Sie hier, weil Sie diese Eigenart haben, Sie verschlüsseln Ihre Information Deutsch. Die Information, die ich verschlüsselt bekommen habe, da oben von Geburt an war Englisch. Aber verschlüsselte Information ist da und die Funktion von Ihrem Kopf ist, diese verschlüsselte Information über Gott in der Bibel zu entschlüsseln. Dann ihrem Gehirn zu übergeben, dass Sie dann verstehen, was da drin ist. Nun es gibt sehr viele Methoden, Information auch über Gott, Wissenschaft zu verschlüsseln. Dann viele Systeme, um diese Information weiter zu geben und verständlich zu machen. Wissen Sie, dass 20% des Sauerstoffs, den man hier in dieser Sporthalle nicht hat oder zu wenig zu wenig Konzentration hat, 20% was Sie mit Mühe aus der, ja, ich hab Luft gesagt, hätte das vielleicht nicht sagen müssen, extrahieren, dass das dazu benutzt wird, um Ihre Informatikmaschine, um Bücher zu lesen und mir zuzuhören, 20% dessen wird hier oben in diesem kleinen Organ benutzt. Und dieses Organ arbeitet praktisch Tag und Nacht, auch wenn Sie schlafen, träumt es, weil es immer arbeiten muss. Nun, man kann durch diese Arbeit diese Entschlüsselung vornehmen. Darf ich zuerst sagen, dass die Entschlüsselung der Arbeit in der Bibel, der Informationen der Bibel, schwere Arbeit ist? Die meisten Leute hören über alles hinweg. Das ist der erste Fehler, den wir machen. Leute kommen zu mir und sagen, Sie haben das und das und das gesagt. Ich sage, nein, hätten Sie zugehört, habe ich das und das und das gesagt. Und dann hätten wir keine Missverständnisse. Und so liest man die Bibel. Das ist sehr, sehr verhängnisvoll. Und weil wir das tun, gibt es all diese Irrlehren, die wir um uns herum finden über die Bibel, weil es Arbeit braucht. Jemand hat gesagt, und das war ein Amerikaner, der Ökonom ist, er hat gesagt, Arbeitslosigkeit ist die Plage heute und die schlimmste Arbeitslosigkeit findet in dem Raum statt, zwischen den beiden Ohren. Und ich glaube, dass der gute Mann recht hatte. Nun, heute müssen wir an die Arbeit gehen mit diesen Bibeltexten. Darf ich zuerst fragen, wie viel Minuten Sie genommen haben? Sie sind meist EC[2]-ler, nicht wahr? Wie viel Minuten Sie heute genommen haben, um in der Bibel ernsthaft zu lesen, zu sagen, zu sehen, was in dem Text ist. Sehr viele Leute, auch von Ihnen, sagen: 'Ja, die Bibel ist ein Buch mit 7 Siegeln.“ Selbstverständlich, wenn man die Siegel nicht abnimmt. Wenn man sie abnimmt, dann geht es bedeutend besser mit dem Verständnis. Nun, wir haben hier oben einen Computer, der ist ein super-duper Computer, also ein ganz wunderbarer Computer. Der braucht nicht viel Strom, der braucht nur ein paar Kartoffeln und etwas Mohrrüben und etwas Luft und bei Zimmertemperatur ein bisschen höher, 32 bisschen mehr Grad, funktioniert er sehr gut. Was tut er? Analysieren wir das zuerst. Ich muss Ihnen eine Basis geben, Sie werden es jetzt nicht verstehen, aber nachher werden Sie dafür dankbar sein, wenn Sie jetzt nicht schlafen. Zuerst ist die Funktion, das aufzunehmen, was da im Text steht. Und viele Leute nehmen das nicht auf, was im Text steht. Wir reden von Jesus finden in der Bibel. Dann muss ein von allen Seiten unter Gebet und in der Stille angehört werden, um aufzunehmen. Das Zweite ist, hier ist wiederum ein schwacher Punkt, das was man aufnimmt, wird gespeichert, genau wie ein Tonband. Sie nehmen es auf, dann kommt es zurück durch die Lautsprecher, wenn sie es zurückspulen, nicht wahr? Es nimmt es auf und viele Leute nehmen auf, wenn sie jung sind, auch wenn sie alt sind, können sie das Falsche, was sie aufgenommen haben, nicht vergessen. Sorgen Sie dafür, das erste Mal, wo Sie es aufs Tonband tun, hier oben, das es richtig ist, richtig drauf kommt. Das ist das Zweite, zu speichern. Drittens, zu verdauen und zu ordnen. Nun, ein Tonband tut es nicht, es nimmt es einfach unverdaut auf und spuckt wieder aus, was man eben drauf getan hat, unverdaut wie ein Papagei. Viele tun das, wissen Sie, die spucken es einfach aus, wie sie es eingenommen haben, statt dass sie es reichlich überlegt haben. Ich benutze das Wort meditieren nicht sehr gern im Deutschen, weil es falsch benutzt wird von den östlichen Religionen her, aber dass man es überlegt und ordnet, das ist das Dritte. Und das Vierte, dass man dann das analysiert, dass man die Zusammenhänge bekommt. Nun, die Zusammenhänge bekommt man bewusst und unbewusst. Ich will mal sehen, jetzt ob Sie schlafen oder nicht und Ihnen zeigen, wie Sie Zusammenhänge bekommen. Ich zitiere Ihnen nur einen ganz einfachen Satz und dann werden Sie sehen, wie das Gehirn die Zusammenhänge ausarbeitet. Denn die Zusammenhänge, das ist die Sache, worüber ich reden will heute Abend. Ich lese Ihnen einen Satz vor:

„Hilda ist Marias Schwester. Maria ist Georgs Bruder.“ Nun, was bekommen Sie aus so einem Satz: „Georg ist Hildas Bruder, Hilda ist Marias Schwester“ Was ist das Verhältnis von Maria zu Georg? Bitteschön, schreien Sie es laut. Schwester, jawohl, richtig, die sind Geschwister. Nun wissen Sie, Ich sage das nicht, um naiv zu sein. Sagen Sie das einem Computer und es sei denn, dass Sie einen Computer speziell mit dieser Information speichern und programmieren, kann er die Zusammenhänge nicht sagen, denn er weiß nicht von Biologie und von geschwisterlichen Verhältnissen zueinander. Aber das menschliche Gehirn weiß das durch die Erfahrung von dem Leben. Sie haben, obwohl es Ihnen nicht gesagt wurde, dass die beiden Geschwister sind. Sie haben die Zusammenhänge herausgebracht und das nennt man im Englischen Inference Drawing. Und dass ist eine spezielle Fähigkeit des menschlichen Gehirnes, die Zusammenhänge rauszubekommen, die die Computer nicht drin haben und wo wir weit überlegen sind in Bezug auf Information, die wir einnehmen, um sie zu ordnen. Nun passen Sie hier mal auf, Sie bekommen während des Tages Millionen von Fakten ins Gehirn und diese Fakten werden aufgenommen, gespeichert, überlegt und dann arbeitet das Gehirn meist im Unterbewusstsein, um die Zusammenhänge von diesen Fakten zu ordnen. Wollen wir sagen, Sie haben gehört, dass gerade Ihre Mutter Krebs hat oder dass Ihr Vater einen schweren Unfall gehabt hat. Und Sie sagen, dass Sie hören von Ihren Verwandten in der Ostzone oder von Russland und irgendwo, dass sie ins Gefängnis gekommen sind und dass es denen schlecht geht. Der gläubige Mann, das gläubige Mädchen sagt: „Ja, ich glaube, dass alle Dinge denen zum Besten dienen, die Gott lieben.“ Und hier sehen Sie, das Kind ist überfahren worden von einem Laster und da sehen Sie, das Kind auf der Straße zerquetscht. Ich mein, dies sind Dinge, die wir jeden Tag sehen. Nun, Ihr Gehirn nimmt diese Dinge auf. Das Gehirn ist aufgebaut für diese 4 Aufgaben, die ich Ihnen zitiert habe. Und die letzte Aufgabe ist die schlimmste. Wie kann man die Zusammenhänge herausbekommen von all diesen Tatsachen? Ein prächtiges junges Kind, ein Bub, vielleicht das älteste Kind der Mutter und lief mit 4 Jahren auf die Straße und ist überfahren worden. Nun, was soll ein gläubiger Mensch, was soll ein Mensch, ob er gläubig ist oder nicht, dazu sagen, dass das Sinn hat. Und was ich Ihnen sagen will heute Abend ist, dass das Gehirn gebaut ist, um Sinn zu extrahieren, um Sinn aus der Umwelt herauszuziehen, zu extrahieren. Und wenn ein Mensch gefüttert wird, gespeist wird von allerlei Daten, von allen Seiten, Millionen am Tag, Tatsachen, die er nicht ordnen kann, wissen Sie, dann wird er frustriert. Es kann sein, dass er einen Nervenzusammenbruch hat. Er wird mit den Problemen des Lebens nicht fertig. 90% der Leute, die zu mir in die Seelsorge kommen in den Universitäten und da sind sie meist nicht gläubige Leute, aber gläubige Leute gehören dazu, die stolpern an diesem Bild aus der Bibel, dass Gott liebend ist, ein Gott der Liebe, dass er allmächtig ist, dass er denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen und sie sehen, dass es schlecht ist. Es geht schlecht. Warum ist es so schlimm in dieser Welt, wenn es einen guten Gott gibt? Was ist die Ursache des Bösen? Viele sagen ja, die Mohammedaner - ich hab ja 2 Jahre in Ankara, bei den Mohammedanern, bei den Muslimen gelebt - und ich weiß, wie es ist. Die sagen, mein lieber Mann, die einzige Möglichkeit, das zu verstehen, ist die, dass Gott (Allah) gut ist und auch böse. Und wenn man das weiter - ich schätze sie sehr, die lieben Muslime, ich sag nichts Böses über sie, das möchte ich gar nicht. Aber dieses Problem haben auch die. Sie sagen also gut, Allah hat es gut gemacht, Allah hat es schlecht gemacht. Aber Freunde, wenn wir das tun, ich hab das meinem Professor einmal, als ich jung war, Professor der physikalischen Chemie gesagt, denn er war Atheist und er sagte: 'Wilder Smith, sind Sie denn dumm? Sind Sie naiv? Ich hätte das nicht von Ihnen gedacht,“ - warum weiß ich nicht - „aber Sind Sie denn so unkonsequent, dass Sie so denken, dass wenn Gott ein Teufel ist, wenn Gott das Gute und Böse tut, dass man konsequentes Denken über Gott nie führen kann, dann wird Gott in der Ferne irgendwie eine Wolke. Man kann ihn nicht verstehen.“ Nun, ich hab gesagt, wir wollen Gott und Jesus entdecken. Und Jesus, der Herr Jesus, ist eine Persönlichkeit. Eine Persönlichkeit, die Gott heilig, Herr und Liebe ist, kann nicht zur gleichen Zeit bös, unheilig und zu verwerfen sein. Deshalb, wenn das Gehirn versucht, so Gott zu verstehen in der Bibel, kommt sehr schnell raus, dass das menschliche Gehirn versagt und aufhört, über ihn zu denken. Wissen Sie, sehr viele führende Menschen in gläubigen Kreisen haben 40 Jahre und mehr aufgehört zu denken. Deshalb können sie anderen nicht helfen, die denken. Und die denkenden Leute in ihrem Lande sind nicht die im Allgemeinen - es gibt rühmliche Ausnahmen, besonders hier, in Minden, das ist ja klar - aber die denkenden großen Politiker sind nicht die Frommen. Sie sagen, wir können nicht denken und die Gläubigen denken nicht mit ihnen, um sie zu verstehen. Um Menschen zu gewinnen, müssen Sie ihnen zeigen, dass Sie ihre Probleme verstehen. Und die meisten Menschen haben Schwierigkeiten mit dem Problem Gott. Denn das Problem ist, hier haben wir eine Welt, die sehr viel Schönes drin hat Und wir haben zur gleichen Zeit eine Welt, die sehr, sehr viel Böses drin hat. Und wenn Gott der Autor ist von allem, ist er ein Mischcharakter, Teufel und Gott. Und da hört alles Denken auf. Da sagen viele Leute, du musst nicht denken. Wenn du das tust, dann hören Sie auf mit dem Bibelstudium. Denn das Bibelstudium setzt voraus, dass Sie einen Computer haben hier oben und dass dieser Computer Sinn Zusammenhänge aus dem Text rausholt. Und wenn die Zusammenhänge nicht rausgeholt werden aus dem Text, warum lesen Sie denn den Text? Es ist sehr gut, dass man glaubt, aber wenn ein Mensch Probleme hat - ich hatte als junger Mann, als ich zum Glauben kam mit 19-20 Jahren in der Universität Oxford - ich hatte Probleme mit der Entstehungsgeschichte, weil ich Chemie und Biologie gemacht habe damals. Da sagte der Seelsorger, zu dem ich ging, ich sagte zu ihm: „Ja, Chaos und Zufall hat die Welt gemacht. Wie können Sie denn sagen, dass Logos uns nicht Chaos es gemacht hat? Das stimmt nicht überein.“ Und er sagte zu mir: „Mein lieber Mann, denken Sie nicht zu viel, glauben Sie nur.“ Nun, schon, wenn man es kann, es gibt Sachen, die ich nicht verstehe, wo ich glauben muss. Aber wo ich die Zusammenhänge rausbekommen kann, dann tue ich es. Dazu hat uns Gott das Gehirn gegeben.

Nun, lasst uns das einen Moment überlegen, wie wir die Zusammenhänge durch Ihren Computer - und hier will ich heute Abend jetzt keine Arbeitslosigkeit zwischen den beiden Ohren haben. Ich will jetzt mit Ihnen reden, über wie Sie denken, damit Sie an einen Text besser gehen können. Sie wissen, dass alle Zellen im Körper Sauerstoff aufnehmen und mit diesem Sauerstoff oxidieren Sie Nährstoffe und sie bekommen dann Energie, um Ihre Arbeit zu tun. Wenn ich die Arbeit, den Muskel in den Armen benutze, nicht wahr, absorbiere ich Sauerstoff, um diese Energie freizusetzen und dann, wenn ich müde bin, ruhe ich aus. Die Ausnahme ist, der Computer hier oben, der braucht keine Ruhe, auch wenn man schläft arbeitet er. Und die Neuronen hier, das sind die kleinen Zellen, die Nervenzellen, mit denen Sie denken. Da gibt es Millionen von denen, die Tag und Nacht gleiche Mengen von Sauerstoff aufnehmen und diese Mengen zeigen, dass Sie ruhelos in Tätigkeit sind. Was tun Sie? Nun, ich wollte heute Abend Ihnen das zeigen mit dem Apparat, wie das geschieht. Nun bin ich etwas gehemmt, weil wir keine Leinwand haben und da muss ich es versuchen, nur mit Worten zu machen. Es ist nicht so gut wie mit dem Projektionsapparat, aber ich tue mein Bestes. Nun, in dem Gehirn sind hier oben Millionen und Abermillionen von diesen Zellen, die funktionieren wie Röhren, also wie Transistoren in einem Radio, nur funktionieren sie mit chemischen Mitteln und ein bisschen anders als die Transistoren, die wir kennen. Nun, diese Zellen, die behandeln wie ein Computer all die Daten, die hineingespeist werden durch Ihre 5 Sinne: die Augen, die Ohren, Nase, Mund und Gefühl. Und wenn sie diese Daten aufnehmen, bearbeiten sie mit der Kraft, mit den Kalorien, die sie von dem Sauerstoff bekommen. Darf ich etwas sagen, ehe ich es vergesse? Die 5 Sinne speisen mich. Ich weiß sehr wohl, dass es außersinnliche Wahrnehmung gibt. Ich weiß sehr wohl, dass man Gott erfahren kann ohne die 5 Sinne. Paulus hat es getan. Lesen Sie es nach im 2. Korintherbrief. Aber ich komme jetzt zurück auf Arbeiten in der Bibel. Arbeiten in der Bibel geschieht zuerst mit den 5 Sinnen. Nun hören Sie, was ein bekannter Professor gesagt hat, über wie diese Information aufgenommen wird. Dann werden wir das gleich verwerten, aber Sie müssen die Basis verstehen, sonst können Sie nicht verwerten. Es sind sehr viele Leute, die die Aussicht haben wollen von den Bergspitzen, aber sich nicht bemühen wollen auf die Bergspitzen, nicht wahr? Sie hoffen, dass es einen Sessellift oder was gibt, um raufzufahren und sehr viele Christen wollen all diese Delikatessen haben von christlichem Standpunkt mit der Sesselbahn. Nur hier gibt's keine Sesselbahn. Sie müssen einfach arbeiten mit mir und dann bekommen Sie die schöne Aussicht am Ende. Hören Sie, was dieser Professor sagt über Ihren Computer und ich sag's Ihnen, um Ihnen Mut zu machen. Passen Sie auf. Er sagt, wenn eine Million Großhirnrinde-Zellen, also kortikale Nervenzellen, in Gruppen von nur 2 Neuronen - also Nervenzellen - in sämtlichen möglichen Kombinationen miteinander verbunden werden. Sehen Sie, wenn eine Zelle ein Stück von Information bekommt, von dem Auge und eine andere Zelle, ein Stück von Information bekommt von dem Ohr und eine andere Zelle, es gibt ja Millionen im Hirn, Informationen bekommt von der Zunge und ein anderer von der Nase. All das wird koordiniert in dem Gehirn durch Querverbindungen. Die Querverbindungen koordinieren alles, dass alles zusammengefasst wird wie eine Ganzheit und dann spuckt der Computer die Zusammenhänge raus. Aber es geschieht durch Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Zellen, die verschiedene Informationen aufnehmen und es ist ein ganz wunderbares System, wie das funktioniert. Jetzt passen Sie auf, wenn alle 1.000.000 von diesen Zellen verbunden wären mit Querverbindungen, so würde die Zahl der verschiedenen interneuronalen Verbindungen, die auf diese Weise zustande käme, der Zahl von 10 hoch 2.783.000 Verbindungen kommen. Und das ist, wenn es nur 1.000.000 Zellen da gäbe und dass jede Zelle mit 2 anderen Zellen verbunden wäre. Nur das. Da käme man also auf eine Zahl in Ihrem Computer von Querverbindungen von 1 mit 2.783.000 Nullen dahinter. So kompliziert ist der Computer. Der Computer, sagt der Physiker, womit Sie arbeiten, wenn Sie Bibelarbeit tun, ist das komplizierteste Organ des ganzen Universums. Es gibt kein Organ, das so kompliziert ist wie Ihr Gehirn und wir wissen heute, wie man Computer baut. Die sind nicht zu vergleichen mit diesem Gehirn da oben. Nun, 10 hoch 2.783.000 Verbindungen, wenn Sie nur eine Millionen hätten. Und Sie haben viel mehr als eine Million. Also ich kann es nicht mehr kalkulieren, soweit reicht meine Mathematik nicht. Die Zahl der Atome in dem ganzen Universum ist berechnet auf 10 hoch 66 alle Atome in dem Universum, 10 hoch 66. Und die Verbindungen in Ihrem Computer, den Ihnen Gott gegeben hat, um zu seiner Erkenntnis zu kommen in der Bibel, ist 10 hoch 2.783.000. Und es gibt 10 hoch 66 Atome in dem ganzen Universum, das wir kennen. Nun überlegen Sie, wir reden jetzt von Gott in der Bibel und morgen will ich reden von Gott in der Schöpfung. Aber das, was ich jetzt sage, kann ich morgen benutzen. Bedenken Sie, dass dieser Computer, das komplizierteste Organ des ganzen Universums, dieser Computer wurde geplant als Blaupause algorithmisch auf einem Spermium und auf einem Ei. Bei Ihrer Empfängnis bekamen Sie auf einem Spermium und auf einem Ei die ganze Blaupause, um dies hier oben zu bauen. Stellen Sie sich das vor. Ich habe oben zu Hause in der Schweiz das Gebet des Herrn von der Hand geschrieben, auf einer Briefmarke hinten drauf. Und wissen Sie, man muss es angucken mit einer Lupe, frei mit der Hand geschrieben, so miniaturisiert ist das und es ist prächtig geschrieben. Ich denke ja, das zeigt, dass der Mann was konnte, der das schrieb, das Gebet des Herrn auf eine Briefmarke. Aber stellen Sie sich vor, das Gebet des Herrn ist kurz, es ist Information drin, aber auf einem Spermium, so groß wie eine Nadelspitze und auf einem Ei, so groß wie ein Nadelkopf, ist die ganze Blaupause von Ihnen aufgeschrieben worden im Detail, algorithmisch um das System hier oben zu bauen, damit Sie denken können, damit Sie die Zusammenhänge aus einem Text herausbekommen können. Miniaturisierung ist ein Zeichen der höchsten Intelligenz. Wissen Sie, die Amerikaner sind so weit voraus, weil ihre Technik miniaturisiert ist. Probieren Sie bei einem Ingenieur die Blaupause von Ihrer Großhirnrinde aufzuschreiben auf einem Spermium und sagen Sie, was ich Ihnen sagte, er wird Sie in die Irrenanstalt schicken oder sagen, Sie müssen zum Psychiater gehen. Das gibt's nicht und da geschieht es spielend bei uns allen. So sind wir gebaut worden. Also, das ist das Erste, die Querverbindungen, die wir bekommen, damit wir Querverhältnisse, die Zusammenhänge rausbekommen können in diesem Computer sind alle geplant. Das zeigt ein Gott der Planung.

Nun, das zweite, dies ist was mir hilft. Passen Sie auf hier, dies ist was mir hilft. Bedenken Sie, dass Gott sich eines solchen Gehirnes bediente. Als Jesus Mensch wurde, hat er gedacht und die Bibel gelernt mit dem Computer. Er hat einen ähnlichen wie ich, in allen Punkten wie ich, ein wahrer Mensch aber ohne Sünde. So hat er gelernt zu denken wie ich. Bedenken Sie noch und passen Sie hier auf, bedenken Sie, dass in dem Auferstehungsleib, obwohl Jesus in dem Auferstehungsleib nicht gebaut wurde aus Materie, haben die Frauen seine Stimme erkannt, als er von den Toten auferstand. Sein Körper war zu erkennen, auch wenn es ein Auferstehungsleid war. Da weiß Gott, der Herr, der zur Rechten der Majestät sitzt, wie es ist zu denken, wie wir. Deshalb versteht er unsere Gedanken von Ferne. Bedenken Sie, wenn Sie dort ankommen, so Sie erlöst sind und Vergebung Ihrer Sünden haben durch das Blut Jesu. Wenn Sie dort ankommen, werden Sie nicht irgendwie einen Geist dort sitzen finden, zu dem sie kein Verhältnis haben. Sie finden einen Mann und der Mann weist sich aus mit den Händen und mit den Füßen als den Gekreuzigten. Sein Körper, obwohl transzendent, ist noch sein Körper und Gott, der Mensch geworden ist, ist Mensch geblieben und zur Rechten der Majestät sitzt ein Mensch. Wir sind gefallene Götter und Jesus, Gott, ist gekommen, um die gefallenen Götter zu retten durch sein Blut. Wissen Sie, ich hab sehr oft entdeckt, dass die Menschen, die ich lieb habe, und ich habe eine Menge, die ich lieb habe, dafür bin ich dankbar. Und die mich auch lieb haben. Unglaublich, warum sie das tun, weiß ich nicht. Aber sie sind da. Wissen Sie, was die Liebe am meisten anfacht, ist, dass man sich versteht. Oh ja, die verstehen sich gut. Bedenken Sie, dass Gott, der Mensch, Jesus uns versteht bis auf den Grund. Er kennt ihre Nöte, er denkt wie Sie. Er kennt unsere Gedanken von Ferne. Nun, jetzt will ich probieren mit Ihnen, ob Sie imstande sind, Ihren Computer zu benutzen. Sie haben diesen Computer von Gott und jetzt wollen wir mal sehen, wie wir Jesus in der Schrift ganz praktisch entdecken. Ich lese Ihnen einen Text vor, um die Zusammenhänge zu extrahieren mit diesem System, das ich versucht habe, in einigen Worten zu beschreiben. Gelingt mir nicht sehr gut, weil es so kompliziert ist. Hören Sie, das ist das Wort:

Das ganze Gericht hat der Vater dem Sohn übergeben. Damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Das ganze Gericht hat der Vater dem Sohn übergeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren.

Nun, was sagt Ihr Computer dazu? Sie sehen einen Menschen und er sagt, dieser Mensch, Jesus, sagt von sich, dass die Menschen ihn ehren werden, wie sie Gott ehren. Was sagt der Computer? Sie sind ja vernünftig, Sie dürfen Ihren Computer nicht ausschalten hier, sehr wichtig. Also das erste, was mein Computer mir sagt und ich bitte Sie sehr, fassen Sie es nicht als Gotteslästerung auf, wenn ein Mensch sagt, dass er Gott ist, ich sehe zu ihm, ich sage zu ihm sofort, wenn er zu mir in die Seelsorge kommt, bitte gehen Sie, besuchen Sie einen Psychiater. Ich hatte einen Mann letzte Woche bei mir. Er arbeitet im Krankenhaus und er sagte: 'Ich bin schizophren.' Ich sagte: 'Ja, wahrscheinlich.' Ich sagte: 'Können Sie mir einige Symptome zeigen?' 'Ja', sagt er. 'Einige Monate habe ich fest gedacht, ich sei Jesus, Gott.‘ Ganz ernst. Ich sagte: 'Ja, also gut, das ist das Symptom, dass Sie wirklich am Rande sind. Gehen Sie noch einmal zu Ihrem Psychiater.' Ein Mensch, der das sagt, der ist entweder verrückt. Die Juden haben das auch überlegt. Die Pharisäer haben gesagt, du, der du ein Mensch bist, du machst dich Gott gleich? Weg mit ihm, er muss sterben. Er ist verrückt, das ist Gotteslästerung. Das ist die erste Reaktion. Die Juden haben das dann überlegt. Ihre Computer fingen an, die Zusammenhänge rauszuholen und sie sagten, aber das sind nicht die Worte eines Verrückten. Die müssen wir also ernst nehmen. Wenn er gesund ist in seiner psychologischen Hygiene und sagt diese Worte. Offenbar ist er nicht verrückt, die Symptome sind nicht da, dann müssen wir ihn ernst nehmen. Liebe Freunde, die Aufgabe, womit wir Jesus in der Bibel finden, besteht darin, dass wir solche Sätze andächtig prüfen. Das sind nicht die Worte eines Verrückten. Zuerst, wenn ein Mensch das sagt: 'Verrückt!' Aber da fangen die Querverbindungen hier an zu arbeiten. Man sagt, das kann nicht sein. Das Zweite, was man sagt, ist, vielleicht hat die Bibel einen falschen Bericht gegeben. Die Bibel wird immer beschuldigt, wenn man vor diesem Dilemma steht. Ist das möglich oder ist es nicht? Aha, das ist sicher eine falsche Berichterstattung. Aber liebe Freunde, wenn mein Computer anfängt, die  Querverbindungen und die Zusammenhänge zu prüfen, dann sage ich, ah ja, aber hören Sie mal, ich hab einmal früher in meiner Jugend von einem Wellhausen und von anderen Bibelkritikern gehört, dass die Bibel Unrecht habe. Sie haben zum Beispiel gesagt, dass die Hethiter nicht bestehen, denn die Geschichte kennt nichts von den Hethitern. Und jetzt wissen wir, ich hab die Hauptstadt der Hethiter Hattusa selber besucht, nordöstlich von Ankara. Eine riesige Stadt mit riesigen Bibliotheken drin. Die Bibel, wenn sie Berichterstattung gibt, ist immer genau. Nehmen Sie zum Beispiel die Berichterstattung der Bibel in anderer Hinsicht. Nehmen Sie zum Beispiel, was Moses sagt über Unzucht. Unzucht ist Geschlechtsverkehr zwischen Unverheirateten, um ganz klar zu reden. Moses hat gesagt, dass das eine Sünde ist, die ausschließt aus dem Reich Gottes, wenn keine Vergebung erfahren wird, wenn es nicht unter das Blut Jesu kommt. Denn Unzucht verdirbt den Menschen, verdirbt den Bub und verdirbt das Mädchen. Wenn Sie sehen würden, was für Leute zu mir in die Seele kommen, mit 30, 40 Jahren, die freien Sex ausgeübt haben, da kommen sie mit Ihren Neurosen zu mir und sagen, bitte, Herr Professor, würden Sie mir bitte helfen? Und da probiere ich und forsche ein wenig und mache die Querverbindungen und finde, dass sie sich gegenseitig ausgeliefert haben wie das liebe Vieh. Weil der Mensch kein Vieh isst, das Vieh bildet sich auch besser, weil der Mensch das nicht ist, wird er krank, wenn er es tut. Nehmen Sie, was die Bibel sagt, über Infantizid, also dass man Abtreibung macht, dass man die unschuldigen, ungeborenen Babys tötet. Die Bibel sagt ganz klar, was das bedeutet, dass man nein zu dem sagt, wozu Gott ja gesagt hat, auch wenn es in Sünde geschah, darf man das Resultat von Sünde, das unschuldig ist, nicht einfach töten. Die Geschichte sagt das Gleiche, dass wenn ein Volk das tut, sind die Generationen dieses Volkes gezählt. Nehmen wir was Praktisches, wo die Bibel immer ganz klare Berichterstattung gibt, die immer haarscharf ins Schwarze trifft. Nehmen wir zum Beispiel, was die Bibel sagt, über Maße in dem Geschäft, über Stabilität von Geld, dass man nicht schwindelt und Geld entwertet. Und es ist eine Methode der heutigen Regierungen, Geld zu erschwindeln, indem man Noten und Scheine druckt, die nicht gedeckt sind. Ein nationsweiser Schwindel, der uns kaputt macht. Also all diese Dinge sind da in der Bibel und wenn man den Gesamteindruck von der Bibel hat, sieht man, dass sie genau Bericht erstattet, wie die Tatsachen sich verhalten. Und deshalb bleibe ich, wenn ich sage, dass Jesus alles Gericht bekommen hat. Wenn die Bibel das gesagt hat. So viel anderes ist da in der Bibel, dass ich sage: 'Ja, Herr, so wird das wohl sein. Ich nehme es an, mit einer tiefen Verbeugung in Demut.'

Und deshalb glaube ich als Wissenschaftler, wenn Jesus sich enthüllt als derjenige, der die gleiche Ehre hat wie der Vater und dass alles Gericht in seiner Hand ihr begeben ist, dann bin ich sehr, sehr von Herzen dankbar dafür, dass er der Richter zur gleichen Zeit mein Heiland ist und sein Blut, das Blut Gottes, geflossen ist für mich. Und das nehme ich an und bin sehr dankbar, dass er das getan hat. Nun noch ein Wort und dann muss ich schnell zum Ende kommen. Was würde ich erwarten, wenn ich einen solchen Jesus in der Schrift entdecke, der Richter, der Heiland ist, was würde ich von ihm erwarten in Bezug auf eine Tatsache des Lebens, die uns am meisten Not macht, mir Not macht in allen? Das ist der Tod, denn der Tod ist der letzte Feind. Ich hab einmal gesehen, dass mein Professor in London, der nicht so fromm war, war ein lieber Mann, aber hatte kein Organ für diese Dinge. Eines Tages saß er neben mir und sagte ‚Samson Wright,‘ das war unser Professor, ‚ist tot* und er war unser Freund. Da sagte er also, das tut mir aber sehr leid, denn 45 Jahre saß ich neben ihm am Tisch. Und mein Professor, ich war ein junger Mann damals, sagte, gehen wir doch zu seiner Beerdigung. Das erste Mal habe ich gesehen, dass er freiwillig auf die Knie ging. Ich habe mich gefreut, dass er das getan hat. Er ist auch jetzt gestorben in letzter Zeit. Aber der Tod zwang ihn in die Knie. Ich war dankbar dafür, dass das so gewirkt hat bei ihm. Nun was sagt die Bibel über Jesus in Bezug auf Tod? Jesus liebt eine Familie und das war die Familie von Lazarus. Und Lazarus ist gestorben, während Jesus, der Herr Jesus, weg war. Und als er nach 4 Tagen im Grab gelegen hatte, kam Jesus zurück und Martha ging hinaus zu ihm und sie sagte zu ihm: 'Herr, wärest du hier gewesen, so wäre mein Bruder nicht gestorben.' Analysieren wir das wie ein Jurist. Wie redete sie ihn an? sagt sie Jesus zu ihm: "Jesus, wenn du hier gewesen wärst, wäre mein Bruder nicht gestorben." Nein! Sie sagte zu ihm, obwohl er befreundet war in der Familie: "Herr!" Das ist ein Ehrentitel und ich glaube, dass wenn wir von Jesus reden, besonders vor denen, die nichts wissen von ihm, dass man von dem Herrn Jesus redet, ist immer besser, dass wir da demütig sind. Sie sagte: "Herr, wärst du ihr gewesen, wäre er nicht gestorben." Dann kommt Maria hinterher und sie sagt auch zu ihm: "Herr, wärst du hier gewesen, wäre mein Bruder nicht gestorben." Das gleiche. Das dritte, Martha, noch einmal. Sie gehen dann zum Grab und Jesus sagt: "Wo liegt er?" und sie sagt: ‚Herr, er stinkt. Er liegt schon vier Tage‘. In dem heißen Land wird er stinken nach vier Tagen. Immer die Ehrfurcht, aber immer sehr praktisch war die Martha. Was hat Jesus getan angesichts des Todes? Erst hat er geweint. Er war innerlich ergriffen und in seinem Geist tat es ihm weh. Die Juden haben gesagt, wie hat er sie geliebt, dass er innerlich so ergriffen war. Da sagt er, ‚Stein weg‘ und gegen ihren Willen haben sie den Stein weggerollt und dann rief er mit lauter Stimme - ich denke immer an C.S. Lewis, wie der Löwe Aslan geredet hat mit lauter Stimme - mit lauter Stimme ‚Lazarus komm hervor.‘ Und der tote Lazarus, der Verstorbene stand auf in dem Grab und umwickelt von Binden, von der Fußsohle bis zum Scheitel, kam er so raus aus dem Grab. Die Juden standen da und die Leiche steht auf, vier Tage tot. Das ganze Dorf hat es gesehen, die wussten, dass er tot war. Die haben das gesehen, also der Herr hat Macht. Er ist der Schöpfer, der Herr Jesus. Wenn er uns erschaffen hat, kann er uns schon reparieren, wie er Lazarus repariert hat und ihn zurückgebracht hat. Hände und Füße, bindet ihn los und er ging.

Nun wollen wir mal jetzt gucken, hier ist ein sehr wichtiger Punkt. Als die Juden das sahen, gab es eine Spaltung. Einige haben gesagt, 'Ah, wir machen ein Festmahl.' Sie haben Jesus eingeladen in die Familie, ihn gefeiert und Lazarus saß am Tisch. Der Tote saß am Tisch und aß mit ihnen. Und sie haben Jesus geliebt und ihn geehrt, er hat unseren Bruder zurückgebracht, er ist der Herr. Sie sahen die Zusammenhänge, dass Jesus Gott war, denn er hatte die Macht über den Tod, vier Tage nach dem Tod – das könnte kein Arzt machen. Sie haben die Zusammenhänge gezogen, das muss Gott sein, das muss der Messias sein. Und was ist geschehen? Passen Sie jetzt auf, das ist ein ganz wichtiger Punkt. Was ist geschehen? Sie haben erkannt, was die Zusammenhänge sind. Sie haben gehandelt und sie haben Jesus geliebt. Oh, was haben sie ihn geliebt und ihn geehrt. Was war er willkommen da. Denn sie sahen ihn, wie er war und sie gehorchten ihm. Und das Ergebnis von diesem Gehorsam aus dieser Erkenntnis heraus, aus den Fakten, die sie bekamen, spross Gehorsam hervor. Und mit dem Gehorsam kam Liebe. Darf ich Ihnen das sagen, wenn Ihre Liebe zu Jesus kalt ist, darf ich Sie fragen, wann Sie das letzte Mal zu einer Erkenntnis gekommen sind in der Schrift und danach gehandelt haben? Sind Sie treu mit der stillen Zeit? Sind Sie treu mit dem Bibellesen? Sind sie treu mit dem Zehnten? All diese Dinge sind biblisch und die Liebe zu Jesus wird entfacht durch die Zusammenhänge, die Erkenntnisse, denen man gehorcht.

Lasst uns die andere Seite angucken. Das waren die Juden, die gehorchten und die liebten ihn. Ach, was liebten sie den Herrn? Was waren die anderen? Die haben gesehen, die Pharisäer und viele Juden mit ihnen, dass das der Herr ist. Sie haben gesagt, das passt nicht in unser Schema, wir töten ihn. Sie hassten ihn, weil sie die Zusammenhänge sahen und nicht gehorchten. Die wollten ihn nicht, passte nicht in ihre Theologie. Lieber Freund, ist manches, was in Ihrer Theologie sich nicht zusammenreimt mit der Bibel? Wenn Sie theologische biblische Erkenntnisse haben, denen Sie nicht gehorchen, seien Sie davon überzeugt, dass das in Hass landen wird und Hass in dem Punkt. Es gibt gläubige Menschen, mit denen man über bestimmte Punkte nicht reden kann, auch biblische Punkte, weil sie die Erkenntnis haben und nicht tun. Das gilt für mich, ich bin keine Ausnahme und ich werde hassen, wo ich Erkenntnis habe und nicht tue. Das ist das Ergebnis von dem Computer hier oben. Also lasst uns jetzt verstehen. Zuerst nimmt man den Text der Bibel auf, man speichert die Information, dann überlegt man und ordnet man und dann kommt man zu der Herausfiltrierung von den Zusammenhängen. Und wenn man die Zusammenhänge versteht und tut, dann erwächst Liebe zu Jesus. Und wenn man das nicht tut, dann erwächst das andere heraus, wovon wir nicht reden wollen. Aber die Leute, die laufen nicht mehr mit Jesus, die gehen weg von ihm. Also mit dem Verstand zuerst verstehen und dann den Verstand herunterschicken zum Herzen. Es gibt sehr viele Christen, die ein wunderbares Herz haben und keinen Verstand. Und es gibt sehr viele andere Menschen, auch einige unter den Christen, die einen tadellosen Verstand haben, die alles verstehen und kein Herz. Und das Ergebnis ist in beiden Fällen eine Katastrophe. Was wir Menschen brauchen, sind junge Menschen, die die Schrift prüfen mit betendem Herzen, Verstand gekoppelt mit dem Herz, dass man dann danach handelt. Und wenn man das tut, dann natürlich kommt man vorwärts in dem Glauben mit dem Herrn Jesus. Denken Sie an Daniel als das einzige Beispiel und dann bin ich fertig mit diesem Thema. Daniel war der Gefangene, der Sklave, der Bub, vielleicht 10, 12 Jahre alt und hat gehungert. Da kommt Nebukadnezar zu ihm und bietet ihm eine wunderbare Speise an. Er konnte von des Königs Tisch essen. Daniel sagte, als Bub - ja, meine Buben, nicht wahr, ich hab ja 3 Buben, ein Mädchen und ich weiß, dass die Liebe über den Magen geht, nicht wahr, ich bin auch ein Mann, nicht wahr, weiß, wie es ist. Das ist die Versuchung, aber ein Bub von 10 oder vielleicht 12 Jahren, der sieht die leckere Speise auf dem Tisch, und kann es haben. Und er sagt nein, das ist den Abgöttern geopfert worden. Als Jude darf ich das nicht. Lieber Wasser und Linsen. Ein Bub, allein in der Gefangenschaft, keine Eltern bei ihm, so viel wir wissen. Und sein Verstand hat es begriffen, die Zusammenhänge, das darf ein Jude nicht tun. Sein Herz, ah, das wird der liebende Vater Jehova für mich gemacht. Ich mache es nicht. Wissen Sie, was das Ergebnis war? Dies muss ich Ihnen sagen. Das Ergebnis war, dass Daniel zehnmal weiser war als alle anderen im ganzen Lande. Nebukadnezar hat sie geprüft. Darf ich das sagen, dass wenn der Verstand arbeitet und dann der Verstand die Zusammenhänge runterschickt zum Herzen. Wenn dann das Herz sagt, ja das will ich von Herzen, wie viel darf die Liebe tun, dann gibt es eine Rückkopplung. Die Techniker sind hier, nicht wahr? Es gibt seine Rückkopplung. Das Herz koppelt zurück auf den Verstand. Verstand zum Herzen, Herzen zum Verstand. Und die beiden machen einen Synergismus und Daniel wurde zehnmal weise erfunden.

Was wir brauchen, sind junge Männer in den E.C. Kreisen und junge Frauen, junge Mädchen, die klar mit Verstand arbeiten, mit der Bibel und ein gehorsames Herz haben. Dann gibt Gott diese Rückkopplung zwischen den beiden und wir werden Menschen, Männer und Frauen haben, die zehnmal weiser sind als alle ihre Lehrer. In die Praxis umsetzen, was man erfahren hat. Diesen Hinweis müssen Sie von mir annehmen. Die Querverbindungen im Kopf, die Bibel ist zu viel für mich, ich werde alt, und ich habe viele Übersetzungen machen müssen, Jeder braucht, um ernsthaftes Studium in der Bibel zu machen, eine Konkordanz und zwar eine gute Konkordanz. Wenn Sie dann unter den verschiedenen Wörtern nachgucken, können Sie sehen, wie die Querverbindungen sind und von dem Papier in den Kopf tun und dann gehen Sie runter zum Herzen und da haben Sie ein ganzes Bild aus der Bibel durch all diese Querverbindungen. Also, wenn das so ist bei uns, entdecken wir den unsichtbaren Gott in der Bibel. Jesus, der das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Schöpfer selber ist. Ich bin so dankbar, dass Jesus, der Schöpfer, Jesus, der alle Dinge erhält, mein Heiland ist. Und er gibt mir die Kraft, an ihn zu glauben, bei ihm zu bleiben, trotz all den Widerwärtigkeiten des Lebens. Wir beten zusammen:

 

Ich Danke dir, Herr Jesus, dass wir dieses Bild von dir haben in deinem heiligen Wort. Wir danken dir, dass wir dich dort entdecken können. Und zwar zuerst mit dem Verstand, lass es runtergehen zu unseren Herzen, dass das, was wir für ein Bild bekommen, mit unserem Verstand, dass wir das annehmen in unseren Herzen, dass wir dieses Bild lieb haben und dir dienen. Wir bitten dich, gib du uns die große Weisheit, die wir in diesen letzten Tagen brauchen, dass wir dir dienen können, bei dir bleiben können, alle Tage, bis dass du wiederkommst. Amen.



[1]    In der Geographie: der gegenüberliegende Pol. Hier ist komplett gegensätzlich gemeint

[2]    Entschieden für Christus. Siehe https://www.ec.de/wp-content/uploads/2021/04/2021_EC_Geschichte.pdf