Autor: Arthur Ernest Wilder-Smith
Veranstaltungsort: k.A.
Sprache: Deutsch
Kategorie: Vortrag
Datum: k.A.
ID: 12592
Webseite: https://www.sermon-online.com/de/contents/12592
Also meine sehr verehrten Damen und Herren, in der Mittagspause habe ich ein Buch zu Leibe genommen. Das ist das Biologiebuch und Religionsbuch in den Schulen hier. Da habe ich wirklich neue Erkenntnisse bekommen. Ganz, ganz nagelneue. Besonders die Bilder von dem Urmenschen, die haben mich sehr interessiert. Ich frage mich, mit welcher Kamera sie aufgenommen wurden. Nun, wir müssen sachlich mit dieser Sache umgehen. Sie wissen, dass man allgemein in den Schulen die Idee, dass das Leben monophilogenetisch[1] entstand das ist, was allgemein gelehrt wird. Dass es Entladungen gab in der Luft, elektrische Entladungen und dass in der Luft kein Sauerstoff war bis die Pflanzen kamen deshalb war die Luft reduzierend und die Luft bestand, die Atmosphäre aus Ammoniak, Wasser und CO2. Nun wenn man durch so eine Luft, so eine Atmosphäre elektrische Entladungen macht dann entstehen Aminosäuren und die Aminosäuren sind die Baublöcke des Lebens. Und man sagt dass diese Aminosäuren sich miteinander verbanden, wie wir wissen dass sie unter gewissen Umständen tun können und dass die erste Mikrosphäre - ist ihnen das Wort geläufig? Tödliche Stille. Nein. Also bei Mose antworteten die Leute Amen. Das bedeutet soviel wie „Ja!“ Und wenn ich frage, dann geben Sie mir bitte eine Antwort, dass ich schnell vorwärts komme. Ist Ihnen der Begriff Mikrosphäre ein Begriff? Nein. Also gut. Man kann es auch nennen Koazervat[2]. Da entstand nach diesem Prinzip das erste Koazervat, die primitive Urzelle oder Miksosphäre[3]. In der Literatur, wenn Sie nachgucken, finden Sie besonders in der wissenschaftlichen Literatur von Indien Leute, die das gemacht haben oder versucht zu machen, in Kupfersulfatlösungen. Und sie haben Ammoniak tropfenweise in Kupfersulfatlösungen bekommen. Dann haben sie kleine Klumpen von Materie bekommen, die so aussehen wie eine Zelle. Und man sagt, dass sie Knospen bekommen wie eine Zelle und man sagt, dass sie Enzyme drin haben. Nun, ich weiß es nicht, wie weit sind Sie Bezug auf Chemie? Kann ich sehr tief gehen in die Chemie oder nicht? Denn sonst würde ich viele von ihnen einfach durcheinander bringen. Aber sie sagen, dass, weil sie imstande sind, diese Klumpen, die entstehen, wenn man Ammoniak tropfenweise, langsam, ehe Ultramarin sich bildet, dass das ähnliche Körper sind wie das erste Leben. Sie finden es in der seriösen Wissenschaft, ich habe es beschrieben in meinen Büchern. Und dass diese Substanzen lebendig sind, weil sie die Fähigkeit haben, Wasserstoffsuperoxid zu zersetzen. Also sie sind Oxidasen, sie zerstören Wasserstoffsuperoxid, wie gewisse Substanzen Wasserstoffsuperoxid zerstören in der organischen Chemie. Also enzymartig. Und das steht da, gucken Sie mal nach in der chemischen Literatur. Was Sie leider vergessen haben oder nie gelernt haben, weil die Schullehrer ihre Arbeit nicht getan haben, ist, dass alle Kupferionen das tun. Alle. Also die Enzymtätigkeit von diesen Substanzen ist einfach eine Eigenschaft von den Kupferionen. Deshalb, wenn man Wasserstoffsuperoxid benutzt, für die Raumfahrt, darf kein Metall in die Nähe kommen, sonst explodiert alles, weil es sich plötzlich zersetzt. Sauerstoff wird frei und eine Explosion resultiert. Aber das haben sie nicht gewusst. Und deshalb haben sie Eigenschaften, diesen Zellen, diesen Koazervat und Mikrosphären zugesprochen, die selbstverständlich da sind, weil sie aus Kupfer bestehen, nur das. Nun, was fehlt in diesen Koazervat ist natürlich der genetische Code, denn Leben ist programmiert. Und man bekommt kein Programm aus einer chemischen Reaktion. Ein Programm wird der Materie aufoktroyiert, von außen. Immer. Ein Programm entsteht nicht von innen, es sei denn, dass man es darauf baut und dann ist es da. Aber spontan entsteht's nicht. Nun also diese Ur-Suppe entstand von den elektrischen Entladungen in einer reduzierenden Atmosphäre und da entsteht eine immer konzentriertere Suppe von Aminosäuren und man sagt, dass daraus spontan durch Polykondensation[4] Eiweiße des Lebens entstanden. Nun ich habe Ihnen - die da waren die ganze Woche - gezeigt, und ich kann es hier nur nennen, gezeigt anhand von der Stereochemie[5], dass das theoretisch und praktisch beides experimentell und theoretisch unmöglich ist. Und was unmöglich ist, ist die Bildung von der Linkschiralität[6], die wir brauchen, um Leben zu machen. Die Linksmoleküle müssen 100% rein sein, Millionen von Molekülen muss man haben, die alle links sind, und dass die Chemie nicht imstande ist, das zu tun. Und wenn Sie es von den Razematen[7] machen, also von links und rechts in Mischungen von 50 Prozent, sind die Eiweiße nicht fähig, Rezeptor-Akzeptor-Systeme zu machen, die die Grundbedingung für das Leben sind. Das ist das Erste. Also diese Hypothese, dass die Evolution anfing durch Zufall spontan in der Vergangenheit und heute nicht mehr, ist einfach nicht wissenschaftlich. Wir wissen ganz genau, dass das nicht sein kann wegen der Chiralität und wegen des identischen Entropiestatus der gleichen Moleküle, die links und rechts sind. Aber darüber hinaus, wenn man die Eiweiße gehabt hätte aus den linken Aminosäuren, dann müsste darauf geschrieben werden, auf Nukleotiden[8] und auf doppelten Helices, da müsste man dann erstens einen Code bilden, also eine Sprache. Und die Sprache müsste dann Information bekommen, um auf der Sprache getragen zu werden. Ich kann Deutsch reden, einigermaßen, aber ich kann, wenn ich will Deutsch so reden, dass es Unsinn ist. Man kann einen Satz sagen, „Ich denke Blau und Purpur, und es gefällt mir gut dabei“, übermittelt sehr wenig Information. Die Sprache möge grammatikalisch richtig sein, aber die Sprache macht den Inhalt nicht aus. Und das Problem des Lebens, der Entstehung des Lebens, ist nicht nur die Entstehung von der richtigen Chemie, um die Basis zu geben für die Information, sondern auch die Entstehung der richtigen Sprache, um die Information zu tragen. Und drittens die Entstehung der Information, um auf dieser Sprache zu reiten. Die drei Probleme sind da. Nun, meine sehr verehrten Damen und Herren, wir sind wiederum eine gemischte Zuhörerschaft, einige haben zugehört die ganze Woche und einige nicht. Wenn Sie Probleme haben auf dem Gebiet vom wissenschaftlichen Standpunkt, und wenn Sie wirklich prüfen wollen, ob das, was Sie den Kindern zum Beispiel, wenn Sie Lehrer sind, beibringen, dann würde ich Sie sehr herzlich bitten, weil ich die anderen hier, die es gehört haben, nicht langweilen will, sehr herzlich bitten, das Buch zu lesen Die Naturwissenschaften kennen keine Evolution[9]. Das ist eine ganze Dissertation[10] drüber. Sie ist schon in der vierten Auflage jetzt und niemand hat je eine Antwort darauf gegeben. Niemand. Das Buch ist besprochen worden, weit und breit durch die Wissenschaft und man sagt natürlich, wir müssen unsere Wissenschaft in der Biologie umwerfen, wenn wir das glauben, das ändert nichts daran, dass die Wissenschaft, soviel ich weiß, soweit meine Kenntnisse gehen und was andere Leute mir gesagt haben, stichhaltig: Es ist nicht möglich, wegen des Mangels an Chiralität, wegen des Mangels einer Sprache und wegen des Mangels einer Informationen oder Informationen, die nötig sind, um Sie zu bauen, die Vorschriften, um Sie zu bauen, nicht möglich, dass das spontan geschieht. Aber das vorneweg, man sagt und man lehrt es in der Schule und es ist, darf ich sagen, nicht richtig, dass man den Kindern lehrt, dass das Leben in der Ursuppe spontan entstand, als Koazervat oder Mikrosphäre oder was Sie wollen. Wenn sie sehr wohl wissen, dass das nicht gehen kann auf der Basis von Spontaneität. Was sie tun sollen, ist sagen, so denkt man, so sagt man, aber das und das spricht dagegen, dass das Kind lernt zu denken, zu sichten, zu sieben, was es hört. Aber lassen wir das, dass wir vorwärts gehen können, denn ich muss ein anderes Thema behandeln heute Nachmittag und nicht das Thema der Biogenese[11]. Das Problem der Biogenese ist eigentlich das Grundproblem, denn wenn die Biogenese nur stattfindet, indem man Materie von außen organisiert oder programmiert, dann müsste man den Kindern sagen: "Aber Kinder, es könnte geschehen, wenn die Materie teleonomisch[12] geordnet wird von außen. Und das wäre gar nicht schwierig, das den Kindern beizubringen, denn die Kinder wissen sehr wohl, dass Maschinen spontan aus Materie experimentell nie geschehen. Ein Mercedes, man kann sich einen Mercedes herbeiwünschen, wie man will. Ich habe jahrelang einen Mercedes herbeigewünscht, habe immer noch keinen Mercedes bekommen. aber eine Maschine wird gebaut aus Materie plus Teleonomie. Und das ist die Funktion von Sindelfingen, um sehr, sehr gescheite Teleonomie der Materie aufzuoktroyieren. Aber die Teleonomie residiert nicht in den Metallen oder Plastik - Mercedes und Plastik, weiß es nicht - aus dem die Maschine besteht. Also es ist sehr leicht, das den Kindern beizubringen, denn wir sind biologische Maschinen. Und die Teleonomie, die wir haben, die Krebszyklen zum Beispiel, Emden-Mayerhof-Zyklen zum Beispiel in der Biochemie, sind teleonomisch. Die sind genau so teleonomisch wie die Nockenwelle in einem Mercedes, genauso teleonomisch, noch mehr. Und wenn man den Kindern sagt, also Kinder, so ist es in der Biologie wie in der Maschinerie im Ingenieurwesen, dass wenn Materie zusammenkommt mit Teleonomie - Geist, wenn sie das alte Wort benutzen wollen, ich habe nichts dagegen, aber viele Wissenschaftler lieben es nicht. Teleonomie, deshalb sage ich, Telos, das mit Ziel. Wenn man die Materie zielhaft behandelt und formt, dann siehe da, dann entsteht eine Maschine aller Arten. Aber zu sagen, dass die biologische Maschine sich selbst organisiert, ist etwas, was außerhalb der Wissenschaft ist, denn es geschieht nicht. Und wenn wir es untersuchen, wissen wir, warum es nicht geschieht. Die Information der Teleonomie kommt spontan nie zustande, man muss sie von einem Geist oder Logos hineintun, und dann geht's. Aber das ist die Basis, die Grundpfeiler der Evolutionstheorie, dass die Teleonomie spontan aus Zufall geschah, was einfach von Computertechnik her nicht wahr ist. Wenn man den Kindern beibringt in der Schule, dass 2+2 = 5 , weil der Lehrer es sagt, wird das Kind nie höhere Mathematik lernen können, auf dieser Basis. Wenn sie lernen, dass Materie + Zufall = Teleonomie, wird das Kind das verkorkste Denken sein Leben lang nicht entkorksen, bis es lernt, 2+2=4. Entschuldigen Sie, dass ich so primitiv rede, aber so ist es. Die Funktion meiner Erfahrung mit den jungen Studenten heute ist, dass sie sehr fähig sind in der Diskussion, was sie nicht waren vor 20 Jahren. Und sie sind auch viel weniger autoritätsgläubig. Aber die fundamentalen Grundsätze kennen sie nicht. Ich hab's hier ausprobiert. Wie man eine Theorie beurteilt. Ich habe gesprochen von der Phlogistontheorie[13] als ein klassisches Beispiel. Ich glaube vielleicht eine Person hat gewusst, was das ist. Da musste ich dann die Arbeit der Lehrer hier übernehmen, ein bisschen spät, wenn man nach der Pubertät ist, nicht wahr, um Arbeit dieser Art zu tun. Nun, das ist die Grundbasis der Evolution, dass 2+2=5 ist. Materie plus Zufall ist gleich Teleonomie oder Maschinen. Und es stimmt nicht. Materie plus Energie plus Teleonomie ist gleich eine Maschine, ja, auch eine biologische Maschine. Aber wenn man versucht, das alles auf der Basis der stochastischen Chemie[14] zu tun, wird das Kind nicht grundsätzlich denken lernen, um andere Theorien auseinanderhalten zu können. Und deshalb ist es, seien Sie mir nicht bös, ich will was in ganz großer Ernsthaftigkeit sagen. Das ist der Grund, warum die Kinder in aller Welt heute, teilweise mit der Grund, in aller Welt heute auf jeden politischen Unsinn reinfallen. Der ganze atheistische Kommunismus gründet auf dieser Formel: Atheismus, Materie plus Energie plus Zufall ist gleich Maschine, Teleonomie. Wir brauchen einen Schöpfer nicht, weil die Materie ewig ist. Und da haben wir über uns, und wir kämpfen darum, Atomenergie. Wir fürchten uns vor Atombomben, die beweisen, dass das nicht der Fall ist. Denn Materie zersetzt sich, früher oder später. Und wenn es sich zersetzt, ist es erschaffen worden. Und wenn es erschaffen worden ist und ein Ende hat und einen Anfang hat, dann braucht es einen Schöpfer. Und die ganze Basis ist in dem Satz des Atheismus, des Kommunismus, fertig. Materie ist nicht, ist nicht ewig. Deshalb brauchen wir keinen Schöpfer, weil es ewig ist, sagen sie. Zwei plus zwei, ist gleich fünf. Die Konfusion in der Denkweise heute beruht auf solchen Sachen und die Funktion des Lehrers ist dafür zu sorgen, dass das Kind lernt zu sieben, sichten in dem, was er glaubt. Nun, lasst uns jetzt zurückgehen zu unserem Baum. Entschuldigen Sie, es brauchte etwas lange Zeit dazu zu kommen. Wir haben hier den Stammbaum des Lebens, den Sie in allen Museen zu Gesichte bekommen. Gehen Sie nach Hannover, Ich hab's fotografiert, für ein Buch von mir, den Stammbaum. Unten die Mikrozellen, die amöbenartigen Dinge, die Einzeller. Und dann kommen die Pflanzen raus, ziemlich früh an einer Seite, an einem Stammbaum. Dann geht der andere Stammbaum ein bisschen höher und dann kommen die Invertebrata[15] raus. Also die Krebse, die Spinnen, die Insekten, all diese Dinge. Und dann auf der anderen Seite kommen die Vertebrata, die Wirbeltiere, raus, auf der anderen Seite. Sie entwickeln sich. durch Jahrmillionen, durch sehr, sehr lange Zeit hinauf zu dem Menschen. Hominoide, nicht wahr oben links die affenartigen Tiere Homograssilis, Homo erectus, Lucy, all diese Dinge, die die Liki entdeckt hat und ganz oben an einem Seitenast sitzt Homo neandertalensis und homo sapiens sapiens, der Mensch, der versteht der, wissende Mensch. Nun was sagt man zu diesem Stammbaum? Hier ist er nicht ganz so gerade aber da ist er sehr, sehr lang Millionen von Jahren alt und fing an mit der zufälligen Biogenese, Abiogenese[16] unten dann durch natürliche Selektion und Auslese und Mutation wickelt das sich langsam stufenweise nach oben, weil eine Spezies sich in eine andere umwandelte.
Nun, Sie wissen, dass wenn die intelligenten Leute unten in Sindelfingen einen Mercedes bauen, da arbeiten sie einige Jahre an den Blaupausen. Und dann, wenn Sie hingehen und sagen, aber ich möchte dies, das und jenes haben, ja, Sir, in einer Woche können Sie es haben. Ja, vielleicht ein bisschen länger, aber geht relativ schnell. Wenn der Zufall das macht, braucht man Billionen von Jahren, weil der Zufall weniger intelligent ist, nicht wahr. In den Examina an den Universitäten testet man die Leute nicht nur in Bezug auf ihr Wissen, sondern auch wie schnell sie ihr Wissen formulieren können. Und sie haben eine Stunde um so einen Aufsatz zu schreiben, stimmt's? Und man sagt, dass die Leute die langsamer arbeiten, weniger intelligent sind. Ja, also gut, wenn das der Maßstab ist, ich glaube nicht ganz dran, denn die Langsamen sind oft die Gründlichen. Aber so sagt man. Es ist klar, dass wenn Intelligenz hinter uns ist, dann könnten wir schneller entstehen, als wenn Intelligenz nicht wäre. Das ist das Grundlegende. Und deshalb die Billionen von Jahren, die als Grundsatz für die ganze Basis der Evolution nötig sind. Die Millionen, Billionen von Jahren. Nun, wir finden hier unten in dem Präkambrium diese Reaktion in dem Urmeer. Wie ich Ihnen heute Morgen gesagt habe, der letzte Platz auf Erden, wo Leben entstehen könnte, ist sicher, wo überschüssiges Wasser ist. Denn überschüssiges Wasser zerstört Eiweiße. Aber wir lassen es, wenn man so ein Urmeer haben muss, lassen wir ihnen, weil wir lieb sind. Wir lassen ihnen das Urmeer, aber der letzte Ort, wo es sein sollte. Hier in diesem Urmeer entstehen diese Zellen, Kambrium, Und dann kommen wir hinauf zu dem Präkambrium. Da finden wir in dem Präkambrium fast alle Formen des Lebens, die man heute findet, im Prinzip. Ich meine, man findet die Wirbeltiere, man findet die wirbellosen Tiere, man findet die Ammoniten, man findet die Trilobiten und all diese Tiere dort unten. Nun, wenn man das Kambrium anguckt und ein bisschen weiter hinauf im Kambrium geht und findet, dass die Trilobiten zum Beispiel, wie ich Ihnen gestern sagte, ein Auge haben, besondere Arten von Trilobiten, ein Auge haben, das viel, viel komplizierter und entwickelter ist als unser Auge. Da fragt man sich, warum in so kurzer Zeit, gerade am Anfang, so rasch ein vollkommenes Auge - es ist ein anderes Auge als unser Auge - aber technisch viel besser als unser Auge, das geschehen könnte durch Zufall. Die Leute sind ins Stutzen gekommen. Die sind stutzig geworden, als sie das gesehen haben. Wir kommen dann ein bisschen weiter hinauf. Und wir kommen zu den Riesentieren. Ein bisschen weiter hinauf, wo ich hier geschrieben habe. Die Dinosaurier. Nun, eines Tages in Chicago, als ich Professor in Chicago war, hat mit mir ein Geologe telefoniert und gesagt: "Sie, ich habe allerlei gehört über den Paluxy-Fluss. Hätten Sie Lust, Sie sind ja interessiert, Sie interessieren sich für diese Dinge, hätten Sie Lust da runter zu gehen mit mir und mit Robert Vance Gentry?“ Gentry ist ein Physiker, der mit Datierungsmethoden für die US-Regierung arbeitet. Ein sehr gescheiter Mann. Da hab ich gesagt, "Ja, ich hätte gern Lust." Da hat er gesagt, „Gut, dann nehmen Sie ein Flugzeug und fliegen runter." Und so sind wir nach Glen Rose geflogen. Da waren wir einige Tage in dem Flussbett von Glen Rose. Man kann nur einmal im Jahr gehen, wenn das Wasser sehr tief ist, im Sommer. Wenn das Wasser hoch ist, sieht man nichts. Es ist in Kalkstein, Calciumcarbonat. Da habe ich gesehen und fotografiert eine - gute Fotografie - von der Hauptsache, die wir dort gefunden haben - finden Sie in Die Naturwissenschaften kennen keine Evolution[17]. Da finden Sie etwas, was ganz merkwürdig ist. Eine Fußspur von einem Brontosaurus. Nun nach der Gewichtsverteilung ist die Fußspur von Brontosaurus – er hatte vier Füße natürlich - ungefähr ja vielleicht ein bisschen größer als so. Man könnte ganz leicht ein Kind drin baden und die Krallen, die fünf Krallen sind so klar, so absolut klar und die Umrisse sind so klar, dass man meinen könnte, dass die Kuh, Dinosaurierkuh, vorgestern das in dem Schlamm gemacht hat. So klar sind sie, wunderbar. Einige wirklich tadellos. Einige Seiten sind reingefallen, wo der Schlamm reinfiel. Nicht wahr, das war alles Calciumcarbonat, Schlamm, wo sie durchwateten. Und man sieht, daß sie 70 Tonnen schwer waren. Also die waren Kerle. Nichts auf Erden, was Sie sehen. Ein Elefant hat 10 Tonnen oder so nicht war, die sind 70 Tonnen - riesige Tiere. Ihre Skelette haben wir, Sie haben sie sicher gesehen in den Museen. Nun, da haben wir rumgeguckt, und man hat uns gesagt, wenn sie genau gucken, werden sie menschliche Fußspuren in der gleichen Kreide finden. Nun, ich war skeptisch, ich meine, dass man sowas findet. Skeptisch. Da haben wir also eine Reihe von Spuren gefunden und man weiß, wie lang der Schritt ist. Wenn man eine gute Fußspur findet, misst man und dann weiß man, wo die nächste Fußspur kommen wird. Und dann holt man den Schlamm raus, nicht wahr, denn es ist alles überschwemmt unter dem Wasser. Und da sieht man, wenn man den Schlamm rausbekommen hat, die nächste Fußspur. Man kann es mit einem Metermaß machen, wie man sie findet. Die gehen oft hunderte von Metern lang, diese riesigen Fußspuren. Einige sind sehr gut, einige sind weniger gut. Nun, als wir dabei waren, diesen Schlamm wegzumachen, mit der Hand natürlich, dass nichts kaputt geht. Sehr vorsichtig muss man das tun, denn Calciumcarbonat, besonders wenn es lange unter Wasser ist und Wasser enthält CO2, wird sehr leicht erodiert. CO2 reagiert mit CACO2 zu Ca(HCO3)2 also Bicarbonat. Bicarbonat ist löslich, was das Wasser hart macht hier, nicht wahr, die temporäre Härte von Wasser. Da mussten wir sehr vorsichtig vorgehen, dann hatten wir das. Aber nebenbei, in einigen guten Fußspuren fanden wir einige Fußspuren, die nicht sehr gut waren. Aber die sahen direkt aus wie menschliche Fußspuren. Also die Zehe sah man, die große Zehe und die vier kleinen Zehen und die waren nackt, die hatten keine Sandalen an, also nackte Fußspuren. Aber sehr gut waren sie nicht. Da sind wir dann weiter gegangen, es ist sehr viel Arbeit, sehr dreckige Arbeit, um das zu tun. Der Fluss hat die Felsen, die drüber waren, und die Formationen, die drüber waren, weggeschwemmt. Und da sind wir zu einem gekommen, zu einem menschlichen, die kann man auch messen, nicht wahr, denn die Länge des Schrittes ist auch ziemlich konstant. Und in einigen Fällen ist der Mensch offenbar gerannt. also nicht gelaufen auf den Absätzen, sondern auf den Zehen, die Zehen sind sehr tief drin. Aber wo er langsam ging nicht wahr, da hat man die ganze Fußspur. Da haben wir dann ausgemessen, wo diese gute Fußspur war, die gute menschliche und siehe da, in der Nähe war eine riesen, riesen, riesen Brontosaurus Fußspur. Dann haben wir die beiden fotografiert auf einem Bild, auf einem Feld in einer Fotografie. Sie finden das Bild, das beste, in (dem Buch) Die Naturwissenschaften kennen keine Evolution. Nun, wir haben dann gesagt, ja, was wir tun müssen, ist Geologen holen, denn die Geologen sind besser als Menschen, die Pharmakologen sind und andere Wissenschaftler sind, auch wenn sie Geologie studiert haben. Sie müssen einen Mann, besser ist einen Arzt nehmen, der in der Praxis ist, wenn jemand krank ist. Man kommt sehr schnell raus. So haben wir acht Geologen geholt, die sehr konservativ waren, und haben denen all das gezeigt. Und als sie alles gesehen hatten, haben sie vor die Kamera getan, mit ihrer Genehmigung. Dann haben wir sie ausgefragt, was sagen Sie, ist das Wirklichkeit oder was ist das? Und der erste hat gesagt, ja, das ist tatsächlich eine große Fußspur von einem Brontosaurus. Kann man nicht verkennen. Aber was sagen Sie, Herr Doktor, zu der kleinen Fußspur daneben? Da hat dieser gesagt, tja, sieht aus wie eine menschliche Fußspur. Wirklich, das muss man sagen. Aber natürlich, jeder Geologe weiß, dass es keine menschliche Fußspur sein kann. Warum kann es keine menschliche Fußspur? Ja, sagen Sie, kennen Sie denn den Stammbaum? Hier sind Dinosaurier vor 120 Millionen Jahren ausgestorben und der Mensch ist erst gekommen in den letzten 10 bis 1 Millionen Jahren ist er entstanden. Also wenn Sie sagen, dass der Mensch, der hier entstand, da zur gleichen Zeit (kontemporal) war mit den Dinosauriern, das ist eine technische Unmöglichkeit. Und dies ist eine technische Unmöglichkeit. Also die Evolutionstheorie erlaubt es nicht. Dankeschön. Dann sind wir zum zweiten gegangen, haben ihn gefragt und er sagte ja, das ist ein Brontosaurus, das große. Und was ist mit dem Kleinen? Ja, das müsste eigentlich ein Mensch sein, ist es aber nicht, kann nicht sein. Und dann hat er gesagt, lachen Sie nicht, hat er gesagt, es sei vielleicht die Fußspur von einem Bär. Aber da habe ich gesagt, wie vom Bär, das ist doch hier ganz oben. Äh, ein Bär, nicht wahr? Hier ganz oben. Oh ja, das hatte ich vergessen, das war vor der Zeit der Säugetiere - keine Aussage. Und so sind wir durch alle zehn gegangen und einige haben gesagt: Ja, ich leugne, dass das eine Fußspur ist, jemand hat das reingegraben, um uns zu fuchsen. Da haben wir gesagt, also gut, wenn Sie das glauben, dann gehen wir, wir messen mit dem Metermaß, wo die nächste Fußspur sein soll. Und wir wollen mal gucken, in der jungfräulichen Erde hier, ob diese Fußspur da ist, wo sie theoretisch sein soll. Und dann wissen wir, wenn die andere, die zweite Fußspur, die wir noch nicht entdeckt haben, richtig ist, dann ist die erste Fußspur nicht eingemeißelt worden, nicht wahr? Ist richtig, nicht wahr, es war jungfräuliche Erde. Da haben sie gesagt, ja, ist gut, gehen wir hin, spritzen das aus mit dem Wasserschlauch. Nun, es war keine gute Fußspur, aber absolut deutlich eine Fußspur. Und sah aus, als ob der Mensch gelaufen sei auf den Zehenspitzen, denn der Absatz war nur ganz leicht angerührt. Der Absatz sah merkwürdig so aus, wie der schleifende Schwanz eines Tyrannosaurus Rex, wie sein Schwanz schleift zwischen seinen Fußspuren. Tyrannosaurus Rex ging auf zwei Hinterbeinen, hatte kleine Beine vorne, nicht wahr, und stützte sich, wie ein Kangaru, auf den Schwanz. Und man sieht, wie das schleift im Sand zwischen seinen Fußspuren, so kann man ihn gut erkennen. Und das sah man auch, bei diesen Fußspuren, von denen wir vermuteten, dass sie menschlich seien, dass der Absatz ein bisschen so geschleift war und die Zehen ganz tief drin waren. Nun, die Konsequenz ist diese: Ich würde nicht dogmatisch sein, das möchte ich nicht. Aber wenn das so ist, dann natürlich verliert man 120 Millionen Jahre für die Entwicklung 90 bis 120 Millionen Jahre für die Entwicklung des Menschen. Nun, wenn man das Ganze nimmt, nicht wahr, das macht ungefähr ein Fünftel der Tiefe des Stammbaumes aus. Nun, die Schwierigkeit, die viele Wissenschaftler haben, ist, daß die Länge der Zeit von dem Praecambrium bis zu der heutigen Zeit eigentlich sehr sehr knapp bemessen ist für die Entwicklung einer solchen Maschine, die wir es sind, durch Zufall. Denn Zufall arbeitet unsagbar langsam, Intelligenz arbeitet schnell. Um diesen Stammbaum um ein Fünftel zu kürzen, ist für die ernsthaften Biologen eine sehr große Schwierigkeit. Wir dürfen ein Fünftel nicht opfern, indem wir zugeben, dass der Mensch kontemporal war mit dem Brontosaurus und mit dem Tyrannosaurus Rex. Es ist zu gravierend, das zu tun. Deshalb sind die meisten Biologen sehr unwillig, denn sie sagen, wir haben sowieso zu wenig Zeit. Und jetzt wollen sie uns ein Fünftel stehlen? Das muss falsch sein. Sie werden finden, dass sehr viele Biologen, auch wenn sie konfrontiert sind mit den Tatsachen vom Paluxy Fluss, unwillig werden, denn sie sehen was es bedeutet: die Kürzung und so schnell kann Zufall nicht arbeiten. Nun, es sind andere Dinge, die ich persönlich nicht gemacht habe. Aber ich sag's Ihnen, meine Damen und Herren, damit Sie verstehen, in welchen Schwierigkeiten der Darwinismus sich heute befindet. In Amerika ist es ganz offen, hat man keine Schwierigkeiten. Die wissen diese Dinge, denn die Presse und das Radio und das Fernsehen arbeiten viel besser als hier. Das ist die NU draußen dort und sie sind sehr interessiert. Hier wird's gestoppt, kommt nicht raus. Nun, was können wir dazu sagen? Diese Dinge habe ich nicht selber getan, aber ich habe die Evidenz teilweise jetzt in Nürnberg gesehen, von einem Deutschen. Der hat dort Eingravierungen aus Steinen gefunden, also Steinkunst. Er hat mir Bilder gezeigt, er will, dass ich das Buch publiziere. Er hat mir Bilder gezeigt, auf Steinen eingekratzt, sehr kunstvoll. Haben Sie jemals diese Rentiermesser gesehen, mit all Abbildungen geschrieben, von Rentieren und von anderen Tieren aus der Eiszeit, sind sehr kunstvoll gemacht. Hat er mir gezeigt, auf Steinen. Dann hat er mir einen Menschen gezeigt, der vor einem Tier floh, alles Linienbilder, die ganz merkwürdig aussahen wie ein Dinosaurier. Also ganz merkwürdig. Und er kam zu mir, er war Evolutionist, und sagte Herr Professor: "Was meinen Sie zu dem?" Ich sagte, ich würde meine Hand nicht ins Feuer legen, aber sieht merkwürdig so aus. Dann sagt er: „Sind Sie einer von denen, die sagen würden, dass die Menschen kontemporal lebten?“ Das war vor drei Wochen, jetzt in Nürnberg. Die Menschen lebten, er findet niemanden, der das Buch publiziert, mit all diesen Bildern. Und er hat mich um meine Hilfe gebeten, deshalb ist er zu mir gekommen. Ich sagte, also wirklich, mein Freund, ich möchte nichts sagen, aber ich nehme es zur Kenntnis, ich will nicht dogmatisch sein. Ich nehme diese Dinge zur Kenntnis. Nun, noch etwas. Ich war bei Wissenschaftlern zusammen in Arizona, in Amerika. Und da haben sie allerlei Höhlen, wie die Cro-Magnon Höhlen von den Cro-Magnon Menschen. Sie wissen, was die Cro-Magnon Menschen sind? Schreien Sie nicht zu laut, ich könnte meinen, Sie seien alle eingeschlafen. Sie sind's nicht? Also, Cro-Magnon. Das sind Menschen gewesen, die in Höhlen gelebt haben und die haben die Höhlen irgendwie sehr schön beleuchtet, wahrscheinlich mit Öllampen. Und an den Wänden haben sie allerlei schöne farbige Bilder gemacht, die bis heute noch bestehen, mit Rentieren und mit Mammuten und mit allerlei arktischen Tieren und Walrossen und Hippopotamus. Da sind sie gemalt an den Wänden da. Unter diesen Bildern, ich hab Fotokopien zu Haus, sieht man, wie ein Mensch angegriffen wird von einem Mammut und der Rüssel herunter kommt auf den Menschen, dass das Tier teilweise aufsteht, um den Menschen zu töten, und der Mensch hat die Hände weit hoch und flieht. So, also ein sehr, sehr lebhaftes Bild. Und in der Ferne, mit allerlei anderen Tieren, was aussieht wie Kangarus, und was aussieht wie Hirschen, sieht man, unseren alten Freund wieder, Dinosaurus. Also auf zwei Beinen, mit dem riesigen Schwanz und läuft Ihnen auch nach. Also ein ganz lebendiges Bild. Nun lassen wir das, das ist ein bisschen evident. Ich bin nicht, ich bin nicht dogmatisch, in keiner Weise. Nun gebe ich Ihnen ein bisschen Evidenzen. Was ich will ist, dass Sie die Evidenz filtrieren. Ich bin der Meinung, dass man sehr Unrecht tut dem Gehirn gegenüber und der Evidenz gegenüber, wenn man sagt: "Ach, das ist alles Quatsch." Denn lesen Sie unsere Literatur. Sie wissen alle, dass es Geschichten gibt in unserer Literatur, wo die Menschen gegen Drachen gekämpft haben. Nun, wenn man die Drachen ein bisschen untersucht, offenbar waren sie Warmblütler. Denn bei dem Stegosaurus wissen wir, dass er einen Kühler hatte an dem Kamm an seinem Rücken und in letzter Zeit ist rausgekommen, dass dieser große Kamm da war, um den Kerl durch seine Panzerung zu kühlen. Man hat sie auseinander genommen und die Blutgefäße, wo sie sein sollten, hinaus seziert und man sieht, dass er ein Warmblütler war. Also, er sieht aus wie ein Dinosaurier, der Drachen, der beschrieben wird in unserer Literatur, der sich kühlte. Wir lesen in der Bibel, dass gewisse Tiere so Feuer gesprüht haben. Nun ich glaube Feuer heißt Rauch oder Dampf oder was Sie wollen dort. Aber offenbar waren das Warmblütler, denn solche Tiere konnten keine richtige Aktivität entwickeln, auf längere Zeit hin, wenn sie nicht Warmblütler wären. Nun, jetzt ist man wirklich in wissenschaftlichen Kreisen dazu gekommen, dass diese Reptilien, diese Dinosaurier und so was, viel weiter entwickelt waren als wir. In der Hinsicht, in Bezug auf Physiologie - pardon, als wir meinten - in Bezug auf die Physiologie. Mein Computer ist müde vom vielen Reden. Deshalb würde ich Ihnen sagen, seien Sie sehr vorsichtig. Jetzt gebe ich Ihnen noch ein bisschen Evidenz, denn das ist Evidenz, die Sie brauchen, und dann machen wir eine wir eine Pause.
Zwei Stücke von Evidenz: Es schrieb mir ein Geologe, der Arzt ist, aus Philadelphia vor einigen Jahren, und er arbeitet viel in den Kohlenbergwerken in der Nähe von Pennsylvania. Wissen Sie, was er da hatte? Und er hatte Querschnitte gemacht, denn es gehörte ihm, und Röntgenbilder gemacht, wie die Chirurgen das immer tun. Er hatte einen menschlichen Schädel, tief, tief unten in der Karbonzeit gefunden. Und er hat Querschnitte gemacht und sie fotografiert und deutlich die zwei Hemisphären gezeigt. Also in jungfräulicher Kohle. Oh bitteschön, das glaubt doch kein Mensch. Natürlich können Sie das nicht glauben. Ich kann es auch nicht glauben, aber wissen Sie, die Schwierigkeit ist, zu erfahren, wenn die Unfähigkeit zu glauben von Gehirnwäsche kommt, oder ob man eine offene Meinung haben kann. Ich nehme diese Dinge zur Kenntnis. Aber das Letzte, was ich Ihnen sagen will, ist von dem gleichen Freund gekommen, der mit mir nach Paraxi ging und der wirklich ein sehr guter Wissenschaftler ist. Er hat Trilobiten[18] entdeckt. Ich hab's beschrieben, in die Naturwissenschaften kennen keine Evolution. Er hat Trilobiten entdeckt, dort, die offenbar zerquetscht worden waren - ehe sie fossiliert wurden - von einem menschlichen Fußtritt. Trilobiten. Ja, das sind Urtiere, sie haben drei Loben dran. Und wenn man sie einmal gesehen hat - es ist so schwierig zu erklären, wie Erdbeeren und Rahm schmecken, wenn man nie Erdbeeren und Rahm geschmeckt hat. Die sind ganz, ganz spezifische kleine Tiere, die das Kambrium kennzeichnen. Nun, man könnte sagen, ja, die menschliche Fußspur ist zu sehen. Der hatte Sandalen an und man sieht die Nähte von den Sandalen. Das ist auch etwas schwierig, nicht wahr? Aber das Tier ist nicht zerbröckelt, sondern zerquetscht. Also da war das offenbar noch nicht fossiliert. Nun, wenn man, entschuldigen Sie so, ich will nicht dogmatisch sein, nur will ich Sie tüchtig aufweichen, dass Sie nicht so dogmatisch werden. Ich bin nicht dogmatisch in diesen Dingen. Ich sage, ich nehme es zur Kenntnis, ich lasse es. Aber wenn, hören Sie mal, wenn das der Fall ist, haben Sie gehört, wenn das der Fall ist, dann ist der Mensch da gewesen und wenn der Mensch sich so schnell entwickelt hat, in der Ursuppe, so schnell arbeitet kein Zufall. Das könnte nur Intelligenz machen. So eine Maschine in so kurzer Zeit aus der Ursuppe zu machen, das können Sie dem Zufall nicht zutrauen. Deshalb habe ich Schwierigkeiten.
Aber noch etwas, dann machen wir wirklich unsere Pause. Sie wissen, was Celacantus[19] ist? Nein? Also Celacantus oder heißt auch Latimeria. Kommt ganz drauf an, wie ihre Nomenklatur ist in ihrer Biologie. Beides. Als ich in der Universität war, in Oxford, hat man mir gesagt, dass Latimeria ungefähr vor 280 Millionen Jahren ausgestorben sei. Und deshalb, sei es eine Zwischenstufe zwischen Fischen und Amphibien. Also Tiere, die im Wasser und auf dem Land leben. Und so habe ich gelernt, ein primitives Tier. Und deshalb hat man dieses Tier, Latimeria, Celacantus benutzt als Indexfossil oder Leitfossil. Sie wissen alle, was ein Leitfossil[20] ist. Wenn man den Menschen findet, ist er ein Leitfossil, weil er spät kam, ist es dann ein Beweis dafür, dass die Formation spät ist. Wenn man ein Trilobit findet, Trilobiten kommen früh vor, deshalb, wo man Trilobiten findet, das ist ein Beweis dafür, dass es eine kambrische Zeit ist. Nun, Celacantus wurde benutzt, wo man es fand, sagte man: "Aha, dass wir ungefähr da … sein, denn Celacantus ist ein Leitfossil.“ Sie wissen so gut wie ich, dass ungefähr - ich glaube es war 1940 - Fischerleute in der Nähe von Madagaskar, in dem tiefen Ozean zwischen Madagaskar und der afrikanischen Küste. Sie haben in ihren Netzen einen ganz großen Fisch bekommen. Es stellt sich jetzt heraus, dass dieser Fisch seit Menschengedenken ein Leckerbissen gewesen ist von den Einheimischen. Ein ganz großer, schöner Fisch. Aber diese Fischersleute, die hatten ein Auge fürs Geschäft. Sie waren keine Schweizer, aber sie hatten ein Auge fürs Geschäft. Und sie haben gesagt: Garantiert, garantiert, dass die westlichen Wissenschaftler wie Likien (?) Company so einen Fisch nie gesehen haben. Mal versuchen, ob wir das verkaufen können. Sie nahmen diesen Fisch - sie sterben in der Höhe, sehr schnell, aber in der Tiefe sind sie quicklebendig. Nun, sie haben es schnell genug gebracht zu den Wissenschaftlern, und die haben so was nie gesehen. Denn es war ein lebendiger Celacantus, Latimeria, und die waren schon vor 280 Millionen Jahren oder mehr, ausgestorben. Und da sehen Sie es, immer noch zappelnd, ehe er starb, vor sich, und die haben bezahlt und ihn genommen. Nun, Was sagt man dazu? All die Datierungen, die man gemacht hatte anhand von Celacantus, die bedeuten von jetzt an: Zero, nix. Denn wenn man diesen Fisch benutzt hat als Datierungsmethode, hätte der Fisch da sterben können, da sterben können, da sterben können, da sterben können oder irgendwo sterben können. Dann hat man alle Felsen, alle Formationen falsch datiert. Sie waren nicht ausgestorben. Und die Schwierigkeit bei dieser Datierungsmethode von Leitfossilien ist, dass man nicht sicher weiß, wann oder wenn die Tiere ausgestorben sind. Wenn sie nicht ausgestorben sind, ist die Datierungsmethode „für die Vögel.“ Bedeutet nichts. Und die Leitfossilienmethode ist die Hauptdatierungsmethode der Geologie, die Leitfossilien-Methode, hat man immer benutzt. Nun, wenn Sie in der British Encyclopedia lesen, werden Sie einen Artikel finden von einem sehr, sehr berühmten Geologen namens Rastall, und er schreibt: "Die Basis unserer Geologie, die Datierung, womit der ganze Stammbaum aufgebaut ist, die Basis dieser Sache, ist die Leitfossilienmethode.“ Und er sagt, der Geologe, er sagt, „Es ist ein Circulus viciosus[21], diese Methode. Denn wir nehmen die Fossilien um das Alter des Stammbaumes, zu bestimmen. Und dann bestimmen wir das Alter des Stammbaumes anhand von den Fossilien.“ Also es ist eine Tautologie[22], es ist ein Circulus viciosus, es ist ein Teufelskreis. Das sagt er. Ich habe das auch zitiert in einem von diesen Büchern. Was wir brauchen, liebe Freunde, ist keine Dogmatik. Was wir brauchen ist mehr Wissen und mehr Offenheit, das Wissen zu beurteilen. Aber wir tun den Kindern und den Studenten keinen Dienst, wenn wir denen ein Skelett von Theorie aufoktroyieren und sagen, das ist die Entstehung des Menschen. Es ist viel mehr da zu verstehen, als was wir ahnen. Eins ist sicher, wenn all diese Beweise der Kontemporalität wahr sind, hat die Geologie nicht die Zeit gehabt, aus Zufall, die höchste, komplizierteste Maschinerie zu bauen, die höchste Form von Teleonomie zu bauen. Die komplizierteste Maschine, die gesenkteste Form von Entropie zu bauen. Wir haben nicht die Zeit. Ich weiss es nicht, Heidelbergensis und Neanderthalensis, die sind Hominis[23], das ist ja ganz ganz klar. Aber man sagt, dass sie eine primitive Form des Menschen waren, die jetzt ausgestorben sind. Ich weiß nicht, was sie dazu denken, aber man hat ihre Grabstätten in letzter Zeit ziemlich genau untersucht. Und die Schwierigkeit besteht darin, dass man es nicht sagt, aber oft ist Neanderthalensis begraben worden im gleichen Grab wie Homo sapiens sapiens. Man ist sich der Tatsache bewusst, dass Neanderthal unter dem Arm einen kleinen Kamm hatte, einen kleinen Kamm, der offenbar dazu gedient hat, dass der Neanderthaler diese Bewegung sehr viel besser machen konnte als wir. Und man kann einen Neandertaler oft an diesem Kamm erkennen. Die andere Schwierigkeit mit Neanderthal ist, dass die Augenbrauen hier, also diese Wülste sehr stark ausgeprägt sind, aber ich habe in New York eine ganze Menge von Neanderthalern dieser Art gesehen und das ist mir nicht so sehr wichtig. Das dritte ist, dass die Neanderthaler sehr religiös waren. Sie hatten einen ganz starken Sinn für Gott. Sie haben ihre Toten mit allen Ehren begraben. Ich habe ein kleines Buch über die Neanderthaler geschrieben und es heißt Wer denkt, muss glauben und kostet eine Mark. So 70, 80 Seiten. Mit allen Informationen, auch mit den Quellenangaben drin. Und der Neanderthaler hatte ein Gehirnvolumen von ungefähr 200 Kubikzentimeter - mehr als wir. Also er war in keiner Weise dumm und er war in keiner Weise ein Nichtdenker. Seine Intelligenz, seine Gedankenwelt war ganz bestimmt mindestens so weit entwickelt wie unsere. Die Schwierigkeit ist, dass sie oft begraben waren mit Skeletten, die Sapiens Sapiens sind. Es sah aus, als ob in der Praxis, genau damals wie heute, Neanderthaler oft verheiratet waren mit Homo sapiens sapiens. Es gibt viele, die die Subspezies Neanderthalensis bis heute nicht zugeben wollen. Es gibt gar viele, die das tun wollen. Gucken Sie mal in der Zeitschrift The National Geographic. Und da finden Sie letztes Jahr mit Bildern eine ganze Reihe von Artikeln über die modernsten Funde von Neanderthalensis. Ich glaube nicht, dass man sagen kann, dass sie eine primitivere Form des Menschen waren. Ihr Gehirn war größer. Und das was den Menschen kennzeichnet, ist natürlich die Größe des Gehirns. Ich stehe auf dem Standpunkt, wenn der Humor mich überwindet, dass wir degenerierte Neanderthaler sind. (Zuhörer ruft „Bravo, bravo“) Nein, nicht bravo. Ich glaube, dass der heutige Mensch zusehends unfähiger wird, eine intellektuelle Tätigkeit zu entwickeln. Zusehends. Die können nicht fünf Minuten denken, die werden müde. Ah ja, dann drehen sie Popmusik an oder sowas, nicht wahr? Können sie nicht. Aber Neanderthalensis war offenbar ein ganz großer Denker. Wenn Sie denken, was für Werke er getan hat, mit primitivsten Werkzeugen. Ich könnte es nicht, Sie auch nicht, was sie getan haben. Ich denke, daß viele von diesen Steinen, die ich jetzt in Nürnberg gesehen habe, mit den Bildern drauf, da ist ganz klar am Ende eine Serie an einem Stein mit einem Neanderthalensis. Also mit den großen Wülsten hier, mit dem riesigen Kopf und mit den starken Schultern. Seien Sie sehr vorsichtig da. In National Geographic, in dieser wissenschaftlichen Zeitschrift (stand): Sie haben in Afrika eine ganze Reihe von menschlichen Fußtritten entdeckt und fotografiert, in Asche von einem Vulkan. Ganz klar von einem Mann und seiner Frau. Und die Frauenfußtritte sind kleiner, Fußspuren sind kleiner und die gehen tief in die Asche hinein. Deshalb nimmt man an, dass sie ihr Baby getragen hat, weil es eben schwerer ist.
[1] Monophyletisch (oft falsch als monophilogenetisch geschrieben) ist ein Begriff aus der biologischen Systematik, der beschreibt, dass eine Gruppe von Organismen von einer gemeinsamen Stammart abstammt
[2] Koazervate sind mikroskopisch kleine, flüssige Tröpfchen, die spontan aus kolloidalen Lösungen (z. B. Proteinen, Polymeren) durch Phasentrennung entstehen. Sie gelten als Modell für frühe zellähnliche Strukturen, da sie sich durch ihre Membranstruktur von der Umgebung abgrenzen, Stoffe konzentrieren können und als mögliche Vorläufer des Lebens («Ur-Zellen») diskutiert werden
[3] Mikrosphären (oft auch Proteinoid-Mikrosphären genannt) sind kleine, kugelförmige Molekülaggregate, die von einigen Wissenschaftlern als wichtige Vorstufen auf dem Weg zur Entstehung des Lebens angesehen werden. Sie stellen ein Modell dar, wie sich aus anorganischen und einfachen organischen Molekülen erste zellähnliche Strukturen (Protobionten) bilden konnten
[4] Polykondensation ist eine chemische Reaktion, bei der Monomere (kleine Moleküle) mit mindestens zwei funktionellen Gruppen zu Makromolekülen (Polymeren) reagieren. Dabei spalten sich niedermolekulare Nebenprodukte wie Wasser (\(H_{2}O\)), Alkohol oder Chlorwasserstoff (\(HCl\)) ab. Sie ist eine der Hauptreaktionen zur Kunststoffherstellung
[5] Teilgebiet der Chemie, das sich mit der dreidimensionalen Struktur von Molekülen befasst. Sie untersucht, wie die räumliche Anordnung von Atomen – bei gleicher chemischer Bindung – die Eigenschaften, Reaktivität und biologische Wirkung von Stoffen beeinflusst. Oft wird sie als "3D-Chemie" bezeichnet
[6] (L-Form) bezeichnet in der Chemie ein Molekül, das sich wie ein Spiegelbild verhält, aber nicht mit seiner rechten Form (D-Form) zur Deckung gebracht werden kann. Wie bei der linken und rechten Hand (Händigkeit) sind beide Formen nicht deckungsgleich, obwohl sie spiegelbildlich sind. Die Natur bevorzugt in biologischen Systemen oft eine der beiden Formen
[7] Eine 1:1-Mischung aus zwei spiegelbildlichen Molekülformen, den sogenannten Enantiomeren. Diese Moleküle verhalten sich zueinander wie Bild und Spiegelbild (wie rechte und linke Hand) und lassen sich nicht zur Deckung bringen. Racemate sind optisch inaktiv, da sich die unterschiedlichen Drehungen des polarisierten Lichts aufheben.
[8] Ein Nukleotid ist der grundlegende chemische Baustein der Nukleinsäuren DNA und RNA.
[9] Das Buch ist zu finden unter https://www.sermon-online.com/download/german/ArthurErnestWilderSmith/Die_Naturwissenschaften_Kennen_Keine_Evolution_1985.pdf
[10] Eine Dissertation (umgangssprachlich Doktorarbeit) ist eine wissenschaftliche Arbeit, die im Rahmen einer Promotion verfasst wird, um den höchsten akademischen Grad (Doktorgrad) zu erlangen.
[11] Biogenese bezeichnet das grundlegende biologische Prinzip, dass Leben ausschließlich aus bereits existierendem Leben entsteht. Es besagt, dass Lebewesen durch Fortpflanzung (Reproduktion) hervorgebracht werden und nicht spontan aus toter Materie entstehen (Urzeugung). Dieses Konzept ist eine Säule der modernen Biologie, gestützt durch Experimente von Forschern wie Louis Pasteur.
[12]
Teleonomisch bezeichnet in der Biologie eine scheinbar zielgerichtete,
programmgesteuerte Zweckmäßigkeit, die sich durch
Evolution entwickelt hat.
Teleonomische Prozesse (wie der Instinkt oder genetische Programme)
wirken zielgerichtet, ohne dass ein bewusstes, externes Ziel oder ein
"höherer Zweck" dahintersteckt.
[13] Die Phlogistontheorie war eine wissenschaftliche Theorie des 17. und 18. Jahrhunderts, die Verbrennungsvorgänge erklärte, indem sie annahm, dass alle brennbaren Stoffe einen feuerartigen Stoff namens "Phlogiston" enthalten, der bei Verbrennung entweicht. Sie war der erste Versuch, Verbrennung, Rost und Atmung chemisch zu erklären
[14] Stochastische Chemie ist ein Teilgebiet der theoretischen Chemie, das chemische Reaktionen nicht als kontinuierliche, deterministische Prozesse betrachtet, sondern als zufallsabhängige Ereignisse (stochastische Prozesse)
[15]
Invertebrata (Wirbellose) sind vielzellige Tiere ohne Wirbelsäule und inneres
Knochenskelett
[16]
Die Abiogenese (auch Urzeugung oder chemische Evolution) beschreibt den
„wissenschaftlichen“ Prozess, durch den Leben au unbelebter Materie
entstanden
sein soll.
[17] Zu finden unter https://www.sermon-online.com/download/german/ArthurErnestWilderSmith/Die_Naturwissenschaften_Kennen_Keine_Evolution_1985.pdf
[18] Trilobiten (Dreilapper) sind Gliederfüßer
[19] Bei Celacantus (oft auch Coelacanth geschrieben) und Latimeria handelt es sich um dieselbe faszinierende Tiergruppe: Quastenflosser. Es sind seltene Meeresfische, die auch als „lebende Fossilien“ bezeichnet werden
[20] Ein Leitfossil ist ein überreste- oder spurenartiges Fossil eines Lebewesens, das nur in einer ganz bestimmten, kurzen geologischen Zeitepoche existiert hat. Sie dienen in der Geologie als wichtige Zeitmarken zur Altersbestimmung von Gesteinsschichten und zur weltweiten zeitlichen Einordnung der Erdgeschichte.
[21] Der Begriff Circulus vitiosus (lat. für „fehlerhafter Kreis“) . Es ist ein sich selbst verstärkender Prozess, bei dem mehrere Faktoren oder Probleme kreisförmig aufeinander wirken und sich dadurch ständig gegenseitig verschlimmern.
[22] Eine Tautologie (von griechisch tautología = „dasselbe sagen“), bezeichnet eine Aussage, die durch ihre eigene Struktur immer wahr ist
[23] Hominis ist ein homo) und bedeutet „des Menschen“. Er wird im Alltag häufig in wissenschaftlichen Namen oder kulturellen Kontexten verwendet