Autor: Arthur Ernest Wilder-Smith

Veranstaltungsort: St. Matthäus-Gemeinde - Hermannsburg 32 E - 28259 Bremen

Sprache: Deutsch

Kategorie: Vortrag

Datum: 22.11.1987

ID: 9798

Webseite: https://www.sermon-online.com/de/contents/9798

 

Tod - Wie wird man mit dem Sterben fertig

Transkript

So, meine lieben Freunde hier in Bremen, seit wir das letzte Mal hier waren, vor einem Jahr, sind wir zweimal um die Welt geflogen, haben allerlei gesehen. Jetzt haben sie mir gleich am ersten Morgen eine schwere Aufgabe gegeben, denn wissen Sie, ich bin noch nicht gestorben. Und wie ich mich verhalten werde, wenn es dazu kommt, das wird die Zeit zeigen. Es sind sehr viele, die sagen: "Herr, ich werde dich nie verraten." Wenn es dazu kommt, nicht wahr, dann benehmen sie sich ganz anders, als man denkt. Also ich bitte Sie sehr herzlich, seien Sie nachsichtig mit mir. Ich muss über ein Thema reden, wo ich sehr dankbar bin zu sagen, dass ich es noch nicht erfahren habe, wie ich mit dem Tod fertig werde. Ich sehe schon die Anfänge. Ich habe Arterienverkalkung und ich habe Angina Pectoris und all solche Sachen, die eben die Vorboten sind. Wie ich mit denen fertig werde, wird vielleicht zeigen, wie ich dazu komme, wenn der ganze Leib auseinander fliegt.

Nun, wenn ich das Thema habe heute morgen von Wie werde ich mit dem Sterben fertig?, da muss ich Ihnen zuerst einige Worte aus der Heiligen Schrift geben und zuerst lesen wir aus Lukas 23, 46. Hier haben wir die erste schöne vollständige Beschreibung des Todes. Was geschieht, wenn man stirbt? Und es ist das Beispiel von Jesus am Kreuz. Es ist in Lukas, Lukas 23, 46. <Und Jesus am Kreuz rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, > es ist schön, wenn man sterben kann, mit so einem Wort auf den Lippen nicht wahr „Vater“. Und er sprach zu seinem Vater, Gott <Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist.> Nun, die norwegische Übersetzung ist dort sehr schön. Es heißt: han ut andete - er atmete seinen Geist aus. Er atmete seinen Geist aus. Und als der Hauptmann das sah, pries er Gott und sprach: <Dieser Mann war wirklich ein Gerechter.> Der Hauptmann, der sah, wie Jesus starb. Und dann muss ich Ihnen etwas vorlesen aus dem bekannten Kapitel 1. Korinther 15, 12 und ich bitte Sie, hören Sie ganz genau zu hier, denn hier haben wir all die - seien Sie mir nicht bös - all die Technik, die nötig ist, um das Sterben zu verstehen, dass man weiß, was geschieht. <Wenn aber Christus gepredigt wird, dass er von den Toten auferweckt worden ist, wie können einige unter euch sagen, dass es keine Auferstehung der Toten gäbe?> Viele wundern sich, dass ich als Wissenschaftler und praktizierender Wissenschaftler an die Auferstehung des Fleisches glaube. Ist ja unmöglich. Sie werden zu Asche. Doch glaube ich, an die Auferstehung des Fleisches. Ich weiß, dass es ein Leben gibt nachher und die meisten sagen, ja, ich glaube, dass es schon möglich ist, dass es ein Leben nachher gibt, aber die Heilige Schrift ist viel spezifischer. Sie sagt, ich glaube an die Auferstehung des Fleisches. Stellen Sie sich das vor. Und die Wissenschaft ist erst in den letzten Jahren ein wenig dahinter gekommen was das bedeutet und das will ich ihnen weitergeben heute morgen wenn Sie mir eine Bedingung erfüllen: Sie müssen mir einige Zeit einige Minuten geben um das zu sagen. Wenn es alles überstürzt herauskommt verstehen sie kein Wort und ich auch nicht aber wenn Sie mir Zeit geben das nach und nach zu sagen in aller Ruhe. Denken Sie nicht an das Mittagessen, das im Ofen essen, das verbrennen wird, nicht wahr. Die Automatik wird schon funktionieren. Da brauchen Sie keine Angst zu haben.

<Wenn aber Christus gepredigt wird, dass er von den Toten auferweckt worden ist, wie können einige unter euch sagen, dass es keine Auferstehung der Toten gebe? Gibt es aber keine Auferstehung der Toten, so ist Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist ja unsere Predigt leer, leer auch euer Glaube.> Und viel Glaube ist leer heute. Grad deswegen, weil keine Auferstehung der Toten drin ist. Und wir werden aber als falsche Zeugen Gottes erfunden, weil wir wider Gott bezeugt haben, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hat. Wenn also Tote wirklich nicht auferweckt werden, denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist Christus auch nicht auferweckt worden. Merken Sie, liebe Freunde, wie er das einhämmert. Deshalb habe ich das für den Totensonntag gewählt, diesen Text. Wenn die Schrift wiederholt, wiederholt sie, weil sie einhämmern will, etwas, was wir an Wichtigem verstehen sollen. Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig. Ihr seid noch in euren Sünden. Also sind auch die, die in Christus Entschlafenen verloren. Haben wir nur in diesem Leben auf Christus gehofft, so sind wir bejammernswerter als alle anderen Menschen. Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden, als aus Erstlingen der Entschlafenen. Ich will es nicht dabei lassen heute bei dem Theologischen. Ich bin ja kein Theologe. Tut mir leid, ich verstehe sehr wenig davon. Ich will aber das Theologische klarmachen mit der Hilfe der modernsten Erkenntnisse auf diesem Gebiet. Wenn ich all das sage, ich nehme es ernst und ich habe die Begründung in den modernen Erkenntnissen, die wir alle haben sollen heute. Denn da der Tod durch einen Menschen gekommen ist, durch Adam, kommt auch die Auferstehung der Toten, durch einen Menschen. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus auch alle lebendig gemacht. Das ist ein Statement! So werden in Christus alle - und wenn es alle heißt ist es alle. Auch unsere Verstorbenen werden lebendig gemacht in Christus, denn er hat den Schlüssel zum Totenreich. Da kann er mit dem Totenreich machen was er will - ein und ausführen wie er will. Jeder aber, in der ihm bestimmten Ordnung als Erstling Christus, der kam aus den Toten heraus, er wurde auferweckt, hernach die, welche zu Christus gehören bei seiner Wiederkunft, dann das Ende, wenn er das Reich Gott und dem Vater übergeben wird, wenn er jede Gewalt und jede Macht und jede Kraft wird zunichte gemacht werden, denn er muss herrschen, Christus, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat und als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht werden. Das ist ein Wort, nicht wahr, an einem Totensonntag. Freuen Sie sich nicht? Es ist wunderbar. Das letzte Wort vorn, das ist viel kürzer, aber ich muss Ihnen die Daten geben. Eine Predigt ohne Daten ist nicht viel wert. Leer. Aber eine Predigt mit Daten kann mancherlei ausrichten. 2. Korinther, 5 <Denn wir wissen, dass wir>, also Sie und ich <wenn unsere irdische Zeltbewohnung,> Nun, das ist natürlich Zürich-Dütsch, wenn Sie wissen, was Zürich-Deutsch ist. Irdische Zeltbewohnung, ich hab's benutzt, weil es zeigt, dass mein Körper ein Zelt ist und ein Zelt wird sehr leicht baufällig. Kommt der Wind und das Ding fliegt um, nicht wahr. Und so ist es auch bei unserem Körper; er ist nur ein Zelt und ich wohne drin. Nun sagt er, unsere Zeltbewohnung wird abgebrochen. Unsere irdische Zeltbewohnung wird abgebrochen und einen Bau haben, den Gott bereitet hat, ein nicht mit Händen gemachtes ewiges Haus in den Himmeln. Also was Paulus hier sagt, ist, dass wir jetzt, die Sie alle da sitzen, in ihren hübschen Zelten dasitzen. Ganz hübsch sind sie, nicht wahr. Leicht gebaut, aber doch sehr praktisch und mobil vor allen Dingen. Die Jüngeren unter uns sind noch mobil, nicht wahr? Die Alten sind ein bisschen steifer, aber es ist ein Zelt, wunderbar. Nun, er sagt, bedenket, dass das heutige, die heutige Zeltbewohnung unstabil ist und stirbt. Aber sagt er: <Bedenket, wir haben ein ewiges Haus im Himmel.> Da ist es kein Zelt, sondern ein Haus, also ein bisschen fester. Die Auferstehung besteht darin, dass man das alte Zelt abtut und das neue Haus bezieht. Das ist das Wesen des Todes und der Auferstehung. <Denn deshalb,> sagt er, <seufzen wir auch, indem wir uns sehnen, mit unserer Behausung aus dem Himmel überkleidet zu werden, wenn wir doch, nachdem wir bekleidet sind, nicht nackt erfunden werden.> Er sagt, es ist möglich, das Zelt abzubrechen, unseren Körper, dann ist die Seele nackt, hat keine Bewohnung und hat keine Exekutive, denn das Soma[1] ist unsere Exekutive. Mit meinen Händen arbeite ich auch mit den Neuronen in meinem Kopf arbeite ich, nicht wahr? Tun Sie auch, hoffe ich. Okay?

Er sagt, bedenket, dass wir umziehen müssen und werdet klug werden, indem ihr euch vorbereitet.  Denn deshalb seufzen wir, indem wir uns sehnen, mit unserer Behausung aus dem Himmel überkleidet zu werden, wenn wir doch, nachdem wir bekleidet sind, nicht nackt erfunden werden. Denn wir, die wir in dem Zelt sind, wir seufzen. Oh ja, das tun wir, können wir auch sehr gut. Sind bedrückt, oh ja, das auch. Depression ist die Modekrankheit heute. weil wir nicht wünschen, entkleidet zu werden, sondern überkleidet zu werden, denn das Sterbliche, damit das Sterbliche vom Leben verschlungen werde. Nun passen Sie auf, hier haben Sie den ganzen Zweck dieses irdischen Lebens hier. Warum hat uns Gott gemacht? Warum bin ich hier? Hier haben Sie die Antwort. Der uns aber eben dazu bereitet hat, ist Gott. Er hat uns bereitet für den Umzug, dass wir die ewige Behausung annehmen. Das hat er getan. Er hat uns hier diese Zeltbewohnung gegeben, dass wir umziehen können, wenn wir reif dafür sind. Und er sagt, er hat uns das Angeld seines Heiligen Geistes gegeben, damit wir wissen, wie es ist. Und jeder, der das Angeld des Geistes hat, weiß, dass das das Angeld ist für unseren Umzug. Und das Sterben bezieht in sich den Umzug. Und die ewige Bewohnung, die wir bekommen, ist ewig. Nun, was ist denn das? Wie soll ich mir das vorstellen?

Das Beste, was ich tun kann, ist Ihnen zeigen, wie Jesus Christus, der Heiland, der für uns gekreuzigt wurde, wie er gestorben ist, denn die Bibel beschreibt genau mit was er fertig wurde. Das heißt, dass Jesus am Kreuz war und die Soldaten dastanden und zuguckten, einmal gaben sie ihm Essig zu trinken und dann öffnet er den Mund zum letzten Mal. Als die Zeit vollendet war und alles vollbracht war, sagt er: <Vater, in deine Hände beschädigt meinen Geist.> Nun es heißt dass Gott bei Adam die Erde nahm, den Staub formte zu einem Leib, Adams Leib und dann atmete er den Geist ein. Er atmete Adam den Geist ein. Und durch diese Einatmung des Geistes heißt es, dass Adam lebendig wurde als eine lebendige Seele. Also man hat die Erschaffung von Adam als das Gegenstück des Sterbens von Jesus. Jesus atmete den Geist aus, als er starb, und Geist ist Pneuma im Griechischen, ruach im Hebräischen. Nun, wenn das Kommen des Geistes die lebendige Seele machte und Adam lebendig wurde, so ist der Verlust des Ausatmen des Geistes Gottes das Ende des Lebens und der Körper fängt dann an auseinander zu fallen zu Asche oder zu Staub, aus dem wir genommen worden sind. So, als Jesus da starb, ging sein Geist zurück zu Gott, der ihn gegeben hat, sagt das alte Testament. Und Jesus sagt es, er atmete seinen Geist aus. Aber heißt das, dass Jesus zurückgegangen ist zu Gott? Nein. Es heißt, dass der Körper, die Leiche Jesus` am Kreuz blieb, wurde er heruntergenommen von dem reichen Mann und ins Grab gelegt und einbalsamiert, nicht wahr, dass es mumifiziert werden sollte. Sein Leib blieb auf Erden. Sein Geist ging zurück zu dem ewigen Gott, zu dem Logos, der der Autor des Lebens ist. Aber wo ging Jesus hin? Ist sein Geist Jesus? Ist das seine Person, sein Ego, seine Psyche? Nein, denn es heißt es Jesus, nachdem er seinen Geist ausgeatmet hatte, er selber hinging und verkündigte die frohe Botschaft der Vergebung der Sünden durch sein eigenes Blut, den Geistern im Gefängnis, die vormals zur Zeit Noahs gesündigt hatten und im Gefängnis gehalten wurden. Und denen verkündigt er, was er getan hat. Das heißt, dass die Dreieinigkeit, die Jesus war, denn Gott ist eine Dreieinigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist und jeder Mensch in seiner Ebenbildlichkeit ist eine Dreieinigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, Leib, Seele und Geist, als Jesus seinen Geist aufgab und seine tote Leiche da auf Erden blieb, er selber in seiner Psyche, in seinem Ego, in seiner Persönlichkeit, ging hin zu den anderen, die gestorben waren zur Zeit Noahs und hat dann das Evangelium verkündigt. Also das heißt, dass er bewusst war. Er ging nicht in so einen Seelenschlaf. Er war vollkommen bewusst, denn man kann nicht predigen, das sage ich Ihnen, wenn man unbewusst ist. Es geht schlecht aus, wenn man das probiert, einfach die Automatik anzustellen, den Mund aufzumachen und dann predigt man, nicht wahr? Man sieht das an den schlafenden Gesichtern, nicht wahr, an den flackernden Augenlidern, nicht wahr, überall, wenn ein Mensch das tut. Man muss sehr bewusst sein und entschuldigen Sie, die Intelligenz ein bisschen walten lassen, wenn man eine Rede hält, nicht wahr? Und das hat Jesus getan. Diese Idee, dass wenn man stirbt, es einen Seelenschlaf gibt, ist nicht biblisch. Das glaube ich nicht. Nun, der Tod ist dann was? Der Tod ist die Auflösung, der Hierarchie des Menschen. Und der Mensch besteht aus Leib (Soma), Seele (Psyche) und Geist (Pneuma). Und der Geist des Lebens kommt von Gott und ordnet in dem Logos die Materie, dass die Materie wie eine Maschine funktioniert. Und da kann die Seele die Psyche leben. Wir sind eine Dreieinigkeit. Und das Schlimme in der heutigen Psychologie, Psyche – Psychologie, die Wissenschaft der Psyche,  die Psychologie hat zu einem sehr großen Teil entweder einen materialistischen Menschen nur aus Materie oder einen dualistischen Menschen aus Seele und Körper. Und das ist zweidimensional oder eindimensional, je nachdem was sie glauben. Aber das biblische Bild ist das nicht. Das biblische Bild ist, dass wir dreieinig sind. Und wir wissen, dass der Körper eine Maschine ist. Teleonomisch[2] bedingt ein Aggregat von Materie, um bezweckt zu sein, wenn ich es wissenschaftlich sagen darf. Das ist, was wir sind als Menschen. Nun, jetzt machen Sie einen weiteren Schritt mit mir. Als Jesus starb, löste sich diese Hierarchie auf. Sein Geist ging zurück zu Gott, den ihn gegeben hat. Sein Körper auf Erden blieb auf Erden. Sein Körper ist nicht zerfallen, wie unser Körper das tut. Das ist nicht geschehen. Er wird die Verwesung nicht sehen, sagt die Heilige Schrift. Und seine Psyche ging herunter und verkündigte an diesem Ort der Toten, wo er selber hingegangen war vor seiner Auferstehung. Nun, das ist das Wesen des Todes. Es ist die Auflösung, dass die Psyche auszieht, aus der Zeltbewohnung, die sehr leicht kaputt gemacht wird und wartet - ja in der Ewigkeit kann man warten, ich glaube nicht, aber ich sag das um der menschlichen Schwachheit willen - und wartet bis die Auferstehung kommt. Der einzige, der von den Toten auferstanden ist bis jetzt, der Erstling von den Toten, ist Jesus Christus, der den Preis der Sünde bezahlt hat. Und die Sünde macht den Körper und auch die Seele kaputt. Das ist, was geschieht.

Jetzt muss ich ein bisschen schnell vorwärts gehen, sonst komme ich nicht rechtzeitig durch. Das Sterben ist also die Auflösung. Nun, liebe Freunde, ich darf nicht zu theologisch werden, denn nach zehn Minuten fangen die Augen an zu flackern, nicht wahr? Das darf nicht sein. Ich muss jetzt ein Praktikus werden, damit Sie mich richtig verstehen. Ich sagte, der Körper ist wissenschaftlich gesehen eine Stoffwechselmaschine. Nun, wissen Sie viel von Stoffwechselmaschinen? Wissen Sie, wie Transkriptase funktioniert in dem menschlichen Körper, um die Genetik zu reparieren und zu übersetzen, DNA und RNA in DNA und solche Dinge. Das ist zu viel nicht, weil das kann ich nicht. Deshalb, ich könnte es tun, würde mir ganz große Freude machen, es zu tun. Aber ob es Ihnen Freude macht, das ist mein Problem, wenn der liebe Herr Pfarrer mich einlädt, zu Ihnen zu reden. Deshalb muss ich etwas nehmen, was viel einfacher ist, aber Sie dürfen nicht denken, dass ich simpel sein will. Verstehen Sie mich? Meine Feinde sagen das mir sehr oft, er ist simpel, er macht die Sachen so, dass man sie versteht. Und das ist ein Tadel, nicht wahr? Weil ich simpel bin. Also es ist nicht simpel in dem Sinne des Wortes, aber ich will es verständlich machen. Deshalb muss ich jetzt einen ziemlichen Sprung machen, um das zu tun. Sie haben ja alle Ihre Autos draußen, nicht wahr? Die meisten von Ihnen, Ihre Mercedes 600 oder Porsches oder was Sie haben. Nun, liebe Freunde, jetzt stelle ich Ihnen eine Frage: Ihr Porsche ist doch eine Maschine, nicht wahr? Wenn man so einen Zylinderkopf sieht, sechs Zylinder, nicht wahr und man kann es tragen auf einem Daumen. Das ist doch ein Kunststück. Ich komme aus einer Ingenieurfamilie. Und wenn man sowas sieht, so zweckmäßig gemacht. Die Verbrennungskammern da oben in diesem Zylinderkopf sind doch ein Kunststück. Die sind wirklich kunstreich, die Verbrennungskammern. Sie sind sogar poliert, dass die Gase schneller vorbeigehen. Ganz wunderbar. Nun, was will ich damit? Auch Ihr Porsche geht kaputt, nicht wahr? Und letzten Endes landet er auf dem Schrotthaufen. Was ist geschehen mit dem Porsche, wenn er stirbt? Wir haben einen Ausdruck im Englischen. Wir sagen: "My motor died on me." "Mein Motor ist mir gestorben im Verkehr." Ich weiß nicht, ob Sie das Deutsch sagen können, aber Sie werden mich schon verstehen, wenn ich das sage. Der Motor hörte auf zu funktionieren und wir sagen im Englischen: "My motor died on me." Mein Motor ist mir gestorben, gerade im kritischen Augenblick. Ich gab Gas und da war es fertig, nicht wahr?

Nun, wenn der Motor langsam anfängt zu sterben, wenn der Motor langsam anfängt zu sterben, was geschieht da eigentlich? Und ich sage Ihnen, weil ich aus der Ingenieurfamilie komme, ich sage Ihnen, was geschieht, solange Sie das Ding nicht gegen die Mauer fahren oder in den Straßengraben oder ins Wasser fahren, wollen wir sagen, Sie fahren es 200.000 Kilometer? Ich sag Ihnen, was geschieht, jetzt passen die Ingenieure auf: Die runden Zylinder, die müssen ganz rund sein, nicht wahr - die Zylinder, und die Kolben auch. Wissen Sie, wegen den Schwingungen, wo der Druck mehr ist auf der einen Seite als vorne oder hinten, die runden Zylinderwände, die fangen an oval zu werden, statt dass sie rund sind, fangen sie an, oval zu werden. Die Kurbelwelle mit der Lagerung unten, nicht wahr, an der großen Kurbelwelle, fängt an auch oval zu sein, statt rund. Und man kann arbeiten, wie man will, wenn man sie fester macht, sind sie so fest in einer Richtung, dass man die Kurbelwelle gar nicht umdrehen kann. Die Form hat sich geändert. Nun, das verursacht, wenn das weit genug gegangen ist und die Zylinderwände aussehen wie ihr Gesicht, nicht wahr, ganz oval, wenn das angefangen hat, kommt der Moment, wo der Ingenieur sagt, ja, Schrotthaufen, das ist das einzige und Sie schmeißen das Ding weg. Nun, sind Sie so weit mit mir und noch nicht weg, beim Mittagessen oder so was. Was ist eigentlich geschehen? Was ist eigentlich geschehen, was zum Tode führt? Die Materie ist noch gut, aber die Ordnung der Materie, das was eben die Zylinderwände und die Lagerungen rund macht, die ist kaputt gegangen. Was hat die Ordnung da reingetan am Anfang. Das war an einer Drehbank gerichtete Energie. Tut mir so leid, aber es ist so. Und gerichtete Energie, die meiste Energie ist nicht gerichtet, ist ganz chaotisch. Aber mit chaotischer Energie bauen Sie keinen Porsche. Das sage ich Ihnen, Mercedes auch nicht. Aber im Laufe der Zeit verliert die Maschine die Information, die auf der Materie gelagert ist und die nicht von der Materie kam. Wenn Sie einen Informatiker fragen, der einigermaßen sein Fach kennt, woher kommt denn der Überraschungseffekt, den man Informationen nennt, woher kommt das? Wissen Sie, was selbst die materialistischen Informatiker sagen? Die sagen, das ist ein letztes Geheimnis. Die Information kommt nicht aus Zeit und kommt nicht aus dieser Dimension, ist ein letztes Geheimnis, nicht ableitbar von Naturgesetzen. Das ist es. Nun, wir sind gebaut auf dem Prinzip des Verbrennungsmotors. Wir haben unseren Staub, mein Körper ist ganz guter Staub, Ihr Körper auch. Aber es ist Staub, mein Körper, plus Information und Information ist nicht ableitbar von Naturgesetzen. Und wenn man sagt, dass das Leben aus der Materie und Chemie kommt, weiß man heute, dass der Wissenschaftler, der das sagt, und er hat den Nobelpreis, der gute Mann, der, der das sagt, bewusst, wie die Engländer sagen, mit der Zunge in der Wange redet. Verstehen Sie? Das ist, was Sie sagen. Die wissen das. Nun, ihr lieben Freunde hier, was geschieht mit mir, wenn ich anfange zu sterben? Ich hab schon angefangen.

Die Arteriosklerose ist schon da. Angina Pectoris ist schon da. Mein Blutdruck, wenn ich nichts tue, ist viel zu hoch. All diese sind Warnzeichen, aber wissen Sie, wo das herkommt? Das kommt davon, dass ich angefangen habe, die Information von dem Logos außerhalb von Zeit und Raum fest innerhalb der Ewigkeit, die mich gebaut hat, angefangen hat, durch die Verwesung, und Sünde ist eine Form der Verwesung, nachzulassen. Und die Sünde, die Verwesung, macht jeden Motor kaputt. Die Sünde, die Verwesung macht die Menschen kaputt. Und das ist das Wesen des Todes. Sie werden sterben, wenn der Herr nicht wiederkommt vorher, und sie verwandelt in einem Augenblick, in einem Nu, und ihnen gleich auf der Stelle, ohne zu sterben, den Auferstehungsleib gibt. wir wissen nicht, wann er kommt, wir hoffen bald. Wenn er nicht kommt, werden wir alle sterben, wir fallen auseinander, wir müssen es. Die Genetik ist so programmiert, dass es nur 80, 90 Jahre geht und dann ist das Ende. Und dann geht der Geist, die Information, die Überraschungseffekte, die uns gemacht haben, die geht zurück zu Gott, der sie gegeben hat. Das ist, was die Wissenschaft sagt. Und das ist, was die Heilige Schrift sagt. Und da bin ich froh, dass ich Ihnen das sagen kann. Aber hören Sie mal, ist das dann das Ende? Die Seele, die so gemacht wird, durch den Kontakt zwischen Gottes Geist und der Materie, macht die Psyche, die ewige Seele des Menschen. Was geschieht mit der Psyche? Die hat, bis Gott einen neuen Leib macht, so dass die Trinität, die Dreieinigkeit des Menschen, Leib, Seele und Geist wiederhergestellt werden kann. Denn eben zu diesem Zweck sind wir erschaffen worden. Ich habe es Ihnen vorgelesen im 2. Korinther 5, zu diesem Zweck sind wir gemacht worden, dass das, was beim Tod geschieht, die Auflösung der Hierarchie, Leib, Seele und Geist, dass das wiederhergestellt wird. Aber warum soll man es wiederherstellen? Ja, weil wir hier mit Ewigkeit handeln, nicht mit Zeit. Gott ist ewig und seine Gedanken sind ewig und sein Geist ist ewig. Aber was er gesagt hat, ist einmal, dass das Problem der Verwesung, das ist das Problem der Sünde, der Übertretung der Gesetze Gottes, die Gesetze Gottes geben die Gedankenweise Gottes an. Einmal, dass das gelöst worden ist, indem Gott selber in Jesus Christus den Preis für die Übertretung der Gesetze Gottes bezahlt hat, hat Gott feierlich gesagt, dass er anfangen wird, uns eine neue Zeltbewohnung zu machen, aber nicht so wackelig wie die heutige Zeltbewohnung. Das ist die frohe Botschaft des Evangeliums. Er sagt, um uns zu machen, hat er Staub genommen und Staub - für die Wissenschaftler - ist dem zweiten thermodynamischen Hauptsatz unterworfen und wir fallen auseinander. Muss so sein. Er sagt, die Zeit ist eine Zeitschlupe, um uns Zeit zu geben, die Sünde abzutun und anzufangen, Gottes Gebote zu halten und sie zu lieben. Das ist, warum er uns gemacht hat, dass wir sterben müssen. Denn wenn wir in der Ewigkeit wären, könnten wir uns nicht ändern. Das ist der Grund, warum der Teufel nicht Buße tun kann. Er ist in der Ewigkeit. Er ist der Verwesung nicht ausgesetzt. Deshalb hat er keine Möglichkeit, trotz dem, was die Allversöhner sagen, keine Möglichkeit der Buße. Die Zeitschlupe, inbegriffen der Tod, ist uns gegeben worden aus großer Gnade von Gott, dass wir sterben können, weil wir zeitlich sind, dass es uns Zeit gibt, uns zu ändern, uns zu Christus zu wenden, uns zu bekehren, wenn Sie wollen. Das ist der Grund. Nun, wenn Gott das Problem in Jesus Christus gelöst hat, der Übertretung der Gebote Gottes durch sein teures Blut am Kreuz, sagt er wird er anfangen, eine neue Schöpfung zu machen. Und er ist hingegangen im Geist und bereitet uns die neuen Wohnungen an. Unsere jetzigen Bewohnungen sind hier, aber die Wohnungen der Auferstehung sind nicht gebaut aus heutiger Materie, die verwest sondern der neue Körper, das neue Fleisch, das ich bekommen werde, ist gebaut aus Bausteinen, die ewig sind. Wenn es möglich wäre, sie aus Gold zu bauen, ich meine, wenn die Atome und Moleküle ihrer Genetik alle aus Gold wären, wären sie viel weniger schnell oxidierbar als was sie jetzt sind, nicht wahr? Und es ist nicht möglich, das zu tun, denn die Chemie ist verkehrt. Aber Gold verwest nicht wie andere Sachen. Nun, wenn uns Gott aufbauen könnte, nach dem gleichen Plan, wie wir jetzt sind, aber mit einem Stoff, der nicht vergeht, da wären wir ewig. Aber weil wir schon Buße getan haben, ist die Notwendigkeit des Todes nicht mehr das, weil wir uns schon geändert haben und da ist Buße nicht mehr nötig. So ist der Tod nicht eine Sache über die man trauern soll obwohl der Tod grausam ist wenn man Menschen sterben sieht. Ich habe ja fünf Jahre in der Krebsforschung gearbeitet und wenn man sieht wie viele armen Leute mit dem Tod ringen und schreien nach Erlösung aus ihrer Lage, bin ich erschüttert und sie auch. Da muss mein herzliches Erbarmen haben. Aber wenn Gott einmal durch die Leiden der Jetztzeit uns bereitet hat für das ewige Glück und Freude mit ihm Jesus in seinem Reich, dann sieht man, dass auch Leiden und Tod zu unserem Wohle sind. Kann uns irgendetwas von der Liebe Gottes trennen? Weder Tod noch Krankheit noch all diese Dinge können uns scheiden von der Liebe Gottes. Und so verstehe ich den Tod.

Nun lasst uns jetzt das letzte da hineinfügen, denn das ist sehr wichtig. Und ich tue dies in der Form eine Geschichte, nicht sehr lange, aber eine, ich hoffe, treffende Geschichte. Es war einmal ein Mann und der hieß Jakob. Jakob war depressiv. Er hatte nämlich seinen liebsten Sohn verloren und seine anderen Kinder sind zu ihm gekommen und haben gesagt, ein wildes Tier habe ihn gefressen. Und sie haben ihm das Kleid gegeben, schön zerrissen und mit Ziegenblut schön vermischt, um ein bisschen Evidenz zu geben, Beweisführung zu geben, dass wirklich die wilden Tiere Josef zerfressen hatten und zerrissen hatten. Und dann kamen sie, nachdem sie Josef verkauft hatten für 20 Silberlinge, sie hatten ihn verkauft nach Ägypten, sie kamen um den Vater zu trösten. Der arme Mann heulte nicht wahr über den Tod seines geliebten Sohnes. Und wissen Sie, wenn Leute nicht ernst sind mit dem Trost und mit dem Beileid, mit all diesen Dingen, wirkt der Trost nicht sehr tief, nicht wahr? Er konnte denen nicht glauben. Sie waren so unverschämte Lügner und nicht wahr, dass der alte Mann in seinem Leid es lieber gehabt hätte, dass sie ihn nicht getröstet hätten. Und sie nahmen nichts an, was er sagte. Nun, er lebte jahrelang in diesem Leid und sagte zu den Kindern, als sie anfingen zu hungern, weil Hungersnot im Lande war, geht runter nach Ägypten, um Essen zu holen. Und sie sagen, gut, wir gehen nach Ägypten, um Essen zu holen. Sie kamen zurück und der Regent des Landes war sehr streng, denn er hat seine Brüder gekannt. Es war Josef, nicht wahr, der der Regent des Landes war. Es ist eine sehr schöne Geschichte. Er zeigte sich ihnen nicht gleich, denn sie waren nicht bußfertig. Und er wartete, bis es soweit war. Josef ist ein Typus für Christus, okay? Josef und Christus, die geben Licht aufeinander. Und als er hörte, dass sie alle noch lebten und sein Vater noch lebte, sagte Josef: "Ihr bringt Benjamin mit." Das nächste Mal, er wollte seinen Bruder sehen, denn das war sein einziger Vollbruder. Sie sagten also gut. Als sie aber Jakob sagten, wenn wir noch Korn holen wollen, müssen wir Benjamin mitnehmen, da hat der alte Mann gesagt, passen sie auf, der alte Mann hat gesagt, ihr werdet meine grauen Haare mit Kummer ins Totenreich, in den Hades hineinbringen. Das war seine Einstellung vom Tod. Mit Kummer meine grauen Haare runtergehen. Und jedes Wort, wenn er seinen Mund aufmachte, war Trauer und Depression. Kennen Sie solche Leute? Wissen Sie, was ich suche in meinem Alter? Ich suche Kollegen, die noch älter sind als ich und die noch froher sind. Und wissen Sie, sie sind rar. Frohe alte Menschen sind eine Rarität. Und der Jakob, der war durchschnittlich in dieser Lage, der war recht depressiv. Da hat er gesagt, ja, also wenn ihr Benjamin nehmt, dann werde ich sterben, denn es wird ihm ein Unfall zustoßen. Ein Unfall wird ihm zustoßen. Also, Sie kennen solche Leute, nicht wahr? Sie sind, was man nennt, heute negativ, okay? Aber wenn sie sagen, gut, dann holen wir, gehen Sie letzten Endes runter. Ich habe sehr guten Grund, dies so zu machen, wie ich es tue. Passen Sie nur auf, lassen Sie die Augenlider nicht flackern. Geht runter, und als der Joseph, der der Bruder war, den sie verkauft hatten und er der Regent des Landes war, sieht, dass all diese bösen Wichte da waren, die ihn verkauften. Der machte dem ein großes Essen und tat ihr Geld zurück in ihre Säcke, und tat auch seinen Silberkelch in Benjamins Sack. Als sie unterwegs waren, ritten sie ihm nach und sagte: "Ihr habt das Besteck meines Herrn gestohlen." Nun, wenn man eingeladen wird zum Essen, stiehlt man das Silberbesteck nicht, nicht war. Es ist nicht eine gute Methode vorzugehen, aber es sah sehr bös aus. Aber Josef hat's getan. Und das Ergebnis war, dass er in seiner Barmherzigkeit zurückschickt zu dem Vater und gibt sich seinen Brüdern, als sie in ganz großer Not waren, bekannt. Christus gibt sich denen bekannt, lässt er sie erkennen, oft in großer Not. Das ist der Zweck, sehr oft von großer Not, dass wir Josef kennenlernen. Schickt er zurück und die Brüder, oh, als sie sahen, dass sie erkannt waren, zuerst waren sie sehr geknickt, aber Josef hat sie geküsst und war sehr lieb zu ihnen, schickt sie zurück. Sie gehen zurück und sagen zu dem alten Mann, passen Sie auf, es kommt. Sie gehen zurück zu dem alten Mann und sagen zu ihm: "Josef, dein Sohn, lebt. Das heißt, der alte Mann, der Depressive, der Hypochonder, der sagt, er glaubt ihnen nicht und sein Herz blieb kalt. Die ganze Bande hatte ihn getröstet über den Tod von Josef, der nicht tot war, nicht wahr? Er hatte seine Erfahrung von ihren Arbeitsmethoden schon gehabt und er glaubt seinen Kindern nicht. Aber dann heißt es, er blieb kalt und glaubte nicht. Aber dann, Josef hatte hingeschickt Wagen und Essen und die Kostbarkeiten von Ägypten und sagt, beeil dich, nach Ägypten zu kommen, du sollst eine Behausung haben in Ägypten-Land und nicht hier in diesem Land, wo du hungerst. Der alte Mann guckte sich um. Und als er die Wagen sah und als er das Essen sah und als er all die Zeichen sah, dass Josef tatsächlich sein toter Sohn lebte, heißt es: "Der alte Mann lebte auf." Und dann wissen Sie, was er sagte. Er sagt: „Genug. Josef lebt. Ich will hingehen, sein Angesicht sehen.“ Und der alte Mann wurde plötzlich lebendig, angesichts der Tatsache, dass der tote Sohn lebte. Also das änderte ihn. Und wenn sie wissen, dass der tote Jesus, der lebendige Heiland ist und der Zeuge, der Ihnen das sagt, etwas hat, um seine Botschaft zu bekräftigen, dass er Beweisgut, Beweismaterie hat, dann geht's. Wenn Sie hingehen in der Kraft des Fleisches und mit einer strengen Heuchlermiene von Christus in seiner Auferstehung dass Christus lebt reden wird der Jakob ihnen nicht glauben, es bleibt kalt. Haben sie das erlebt? Man glaubt nicht. Aber wenn Sie das Angeld haben und das Angeld ist wie ich ihnen vorlas der Heilige Geist Friede, Freude, Freundlichkeit und all die Frucht des Geistes haben, dann wird man ihnen eher glauben. Er glaubte, weil er das Angeld besaß und uns in dieser Matthäusgemeinde wird man glauben, wenn wir vom Heiland berichten, weil wir das Angeld haben und das ist große Demut und große Liebe.

Jetzt kommt das letzte Wort und das ist sehr wichtig, über Jakob. Er ging hin und tatsächlich, das war der Josef in Ägyptenland als Regent des Landes. Der Josef, den er kannte, nur viel reifer und der Regent mit fast Allmacht in ganz Ägypten. Und weißt du, was der alte Mann sagte? (Ansprache an Zuhörer: Sind Sie ganz mit mir? 100% Hämoglobin in den Neuronen da oben, dass Sie funktionieren?). Er sagt: "Ah, jetzt sterbe ich gern, weil ich dein Angesicht gesehen habe." Und Josef ist das Bild von Jesus. Und wenn man das Bild Jesu gesehen hat, darf ich es sagen, dann darf man tun wie Jakob: jetzt habe ich das Angesicht dessen gesehen, der für mich starb, und ich werde ihm gleich sein und ihm dienen in aller Ewigkeit. Das ist, was den Tod ausmacht und wie man fertig wird mit dem Sterben. Man weiß, dass der Josef, der vorausgegangen ist in großer Schmach. Die Brüder haben ihn getötet für den Vater, schickten ihn weg für 20 Silberlinge und er bereitete in Ägypten die Behausung für das Volk. Und Jesus ist hingegangen in das Himmlische, hat den Preis der Sünde bezahlt und bereitet uns die ewige Behausung vor, dass wir auferstehen im Fleisch, die gleiche Person, wie wir jetzt sind, wie wir hier sind, aber aus Ewigkeits-Stoff, dass wir nicht mehr sterben müssen. Das ist das Wesen der Auferstehung, die die Bibel lehrt und was ich lehre. Nun, Ich lese Ihnen jetzt eine Sekunde vor, was Martin Luther gesagt hat, als er starb. Nämlich, was Jakob sagte, in seiner bildlichen Weise, sagt Martin Luther auf dem Sterbebett. Ich habe es aufgeschrieben, dass ich es richtig habe. Er sagte, als er merkte, dass das Ende nahe war: "Oh himmlischer Vater“, er war in großen Schmerzen, „ich weiß, ob ich schon von diesem Leib hinweggerissen werde, dass ich bei dir eine ewige Behausung“ - das habe ich reingetan - „ewiges Leben habe.“ Das sagt der alte Mann. „So hat Gott“ - zitiert er - „die Welt gelebt, dass er seinen einzigen Sohn gegeben hat, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Das hat er gesagt, als er im Sterben lag. Wir haben einen Gott, der da hilft und den Herrn, der uns vom Tode errettet. Er starb und die Auferstehung rettet ihn von dem Tod. Dr. Jonas und ich sagt die Berichterstattung, schrien "Hochwürdiger Vater, wollt ihr auch auf euren Herrn Jesus Christus sterben und die Lehre, die ihr in seinem Namen getan, bekennen." Und Luther antwortete: "Ja." Das war sein letztes Wort. Luther antwortete: "Ja." Ein paar Minuten später war er tot. Denken Sie, wenn ein Mensch so das Lieben versteht, versteht er auch den Tod. Und wenn er den Tod versteht, nach der Heiligen Schrift und die Ursache des Todes, der Sünde Sold ist der Tod, das ewige Leben ist die Gabe Gottes. Jesus bietet Ihnen, jedem hier, in seinem Namen, dass er die Sünde vergibt und die Sünde bringt den Tod. Und wenn die Sünde vergeben ist, dann ist der Weg offen, dass der Herr Jesus uns die ewige Behausung schenkt, den Auferstehungsleib. Sie sagen, ich kann das nicht glauben. Warum denn nicht? Denn Jesus zeigte den Jüngern vor, wie ein Ewigkeitsleib aussieht. Lesen Sie selber, in dem Johannesevangelium, wie das funktioniert, was die Kräfte sind, was die Fähigkeiten sind. Sind die Menschen, all diese Dinge uns als Evidenz historisch sicher vorgeführt worden. Und was er einem getan hat, Gott, dem Herrn Jesus, das wird er, so Sie ihm vertrauen, Ihnen auch tun. Und Gott wird auch mit unseren Toten so umgehen und in seinen Händen sind unsere Verstorbenen sicher. Vielen herzlichen Dank für Ihre Geduld mit mir, mit diesem schweren Thema heute Morgen.

 



[1]    Körper (im Gegensatz zu Geist, Seele, Gemüt)

[2]    die programmgesteuerte, arterhaltende Zweckmäßigkeit der Organismen