U n t e r w e g s n o t i e r t Eine Handreichung für Dienende ______________________________________________________________ "Dann bleibt dem Volk Gottes eine Sabbatruhe übrig, 10 denn der, der in seine Ruhe einging, auch er kam zur Ruhe von seinen Werken, gleichwie Gott von den eigenen. 11 Seien wir also fleißig, einzugehen in jene Ruhe, damit nicht jemand nach demselben Beispiel des ungläubigen Ungehorsams falle, 12 denn lebend ist das Wort Gottes und wirksam ..." Hebräer 4, 9-12 __________________________________________________________________ Nr. 154: September - Oktober 2025 Die Rettung und die Gemeinde der Geretteten Der Epheserbrief (16) Der Wandel der Geretteten in Christus - Kapitel 4-6 I. Richtlinien für würdigen Wandel im Leib Christi 4, 1-16 II. Richtlinien für würdigen Wandel im Alltag 4, 17-5, 21 A. Grundsätzliche Ausrichtung nach dem Leitbild 4, 17-24 B. Konkrete Ausrichtung - in Gegenüberstellung 4, 25-32 C. Beweggründe für den würdigen Wandel 5, 1-21 1. Kinder Gottes 2. Kinder des Lichts 3. Weise Fortsetzung von der letzten Nummer. 4. Der Heilige Geist - 5, 18-21 "Und werdet nicht an Wein berauscht, in dem ein heilloses Wesen liegt, sondern werdet im Geist erfüllt 19 und redet zu euch untereinander in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singt und spielt dem Herrn in euren Herzen; 20 dankt dem Gott und Vater allezeit für alles in dem Namen unseres Herrn, Jesu Christi; 21 unterordnet euch einer dem anderen in der Furcht Gottes." Gott gibt uns Hilfsmittel. Wir sollen mit dem rechten Heilmittel umgehen. Manche Menschen verwechseln die Mittel zum Heil. Sie sind leer und suchen nach Befriedigung und Zufriedenheit. Daher greifen sie zur Flasche. Das ist das verkehrte Mittel. Die leere Seele kann nicht mit etwas befriedigt werden, das für den Magen ist. Sie kann nicht mit einem vollen Magen befriedigt werden, sie bleibt leer. Wein ist nur ein Beispiel von dem Vielen, das uns in Beschlag nehmen könnte. Es könnte auch die Musik sein oder anderes. Das Stichwort in diesen Vers ist Heillosigkeit, Unheil. Was bringt Unheil? - etwas, das Paulus in diesen Versen dem Heil gegenüberstellt. Das hier ist lediglich ein Beispiel. Es gibt Vieles in unserem Leben, das Unheil bringen könnte. Aber Heil bringt Gott. Er wirkt durch seinen Sohn. Und der Vater und der Sohn wirken durch den Heiligen Geist. a. Allgemeines Ab Epheser 4, 17 ist viel zusammengetragen, was unser Leben als Einzelpersonen betrifft. Es werden uns konkrete Ratschläge gegeben, wie wir uns im täglichen Leben zu verhalten haben. In 5, 21 stellen wir fest, dass wir uns schon in einem anderen Gebiet befinden. Es ist nicht so leicht festzustellen, in welchem Vers sich der Übergang zum neuen Thema vollzog. In Epheser 5, 21- 6, 9 zeigt Paulus, dass das Evangelium ein anderes Verhalten in der Gesellschaft herzustellen vermag. Wenn das Evangelium eine Anzahl Personen in einer gewissen Gesellschaft erreicht, besteht die Möglichkeit, dass dieser Gesellschaftskreis umgestaltet wird und anders funktioniert als vorher. Das Evangelium funktioniert die Gesellschaft um, und zwar in drei kritischen Bereichen: in der Ehe, in der Familie und im Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis. Wenn wir uns dem Evangelium hingeben und es ihm gelingen lassen, die Gesellschaft in der wir leben, durch unseren Beitrag umzufunktionieren, werden auch die anderen Lebensgebiete umgestaltet werden. Wie sieht es aus, wenn das Evangelium in den gesellschaftlichen Strukturen Raum gewinnt? "Und werdet nicht an Wein berauscht, in dem ein heilloses Wesen liegt, sondern werdet ‹stets› mit dem [oder: im] Geist erfüllt [oder: lasst euch ‹stets› durch den Geist erfüllen]" Die V. 5, 18-21 sind gewissermaßen ein Höhepunkt in diesem Abschnitt, in dem er vom Leben des Gläubigen in dieser Welt spricht. In diesem Abschnitt kommen wir zu einem der wichtigsten Verse der Heiligen Schrift. V. 18 ist der Schlüssel für das, was Paulus in Epheser 4, 17-5, 17 an Ratschlägen weitergab. Was tun Sie, wenn Sie am Postamt Schlange stehen und Sie müssen in fünf Minuten an der Arbeit sein? Was machen Sie, wenn die Bewegungen in Ihrer Umwelt, von denen Sie sich abhängig gemacht haben (zum Beispiel Ihr Computer, Ihr Mobiltelefon, Ihr PKW oder im Winter die Heizung in Ihrer Wohnung), sich nicht mehr nach Ihrem Willen weiterbewegen? Was tun Sie, wenn die Dinge nicht mehr so laufen, wie Sie es möchten? Wir haben für diese Situation ein Wort: Frustration. Es bezeichnet die Aufregung, die dann entsteht, wenn unser Wille eingeengt wird. Dann gibt es nur eines: sich vom Herrn einfangen und beherrschen zu lassen. Wer sich vom Herrn einfangen lässt, bei dem ist der Herr wie ein Gefängnis; denn er kann dann nicht tun, was schlecht und schädlich ist. Aber genau das ist Freiheit! Das erfährt man aber erst später. In der Zwischenzeit muss man Glauben üben. Wenn ich glaube, dass der Herr gut ist - und das ist eine Tatsache -, so kann ich auch dann ruhig bleiben, wenn ich nichts sehe; denn die Tatsache, dass der Herr gut ist, ist realer, als die, die ich mit meinen physischen Augen wahrnehme. Hier wird Christsein echt. Der Heilige Geist ermöglicht es uns, mit unsern Mitmenschen auszukommen. Das vermögen wir von uns aus nicht, weil der Keim der Sünde in uns gekommen und unser Leben aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Wir entsprechen nicht mehr dem Realen; wir sind schief, schräg, verschoben. Was tut nun das Evangelium? Sobald der Herr Jesus Christus in uns hineinkommt, ordnet er uns, bringt uns zurecht. Dann leben wir wieder entsprechend der Ordnung, die dem Universum angemessen ist. Weil die Saat der Sünde aber immer noch vorhanden ist, will sie uns ab und zu "wegrücken". Aber dann sorgt der Heilige Geist, der seit der Wiedergeburt in uns wohnt, dafür, dass wir zurechtgerückt werden. Er sorgt dafür, dass es zu einer Gewohnheit wird, dass wir der göttlichen Ordnung entsprechend leben. Dies ist aber nur dann möglich, wenn wir auf den Herrn ausgerichtet sind. Und das ist möglich, weil er von sich aus alle Dinge lenkt. Er lenkt auch die Gesetze, die dieser Welt eigen sind. Weil wir auf das Zentrum des Universums ausgerichtet sind, sagt Blaise Pascal, deshalb sind wir von dort her auch entsprechend den Gesetzen und der Ordnung, die diesem Universum eigen sind, ausgerichtet. Deshalb kann nur der Christ harmonisch in dieser Welt leben. Andere Menschen benehmen sich wie ein Computer, der falsch programmiert wurde. Der Mensch ohne Christus bewegt sich falsch, weil ihm vom Teufel ein falsches "Programm" eingegeben wurde. Nun muss Jesus Christus kommen und das alte Programm entfernen und sein Programm installieren. Der Heilige Geist sorgt dafür, dass das Programm funktioniert. Es ist tröstlich, dass das Gelingen auf diesem Gebiet nicht mein Ankommen im Himmel beeinträchtigt. Ich komme in den Himmel, weil ich Jesus habe, der für mich bürgt. Aber in der Zwischenzeit soll etwas von seiner Herrlichkeit durch mich für die Umwelt sichtbar werden. Der Heilige Geist nun sorgt dafür, dass ich in den gesellschaftlichen Strukturen dem Evangelium entsprechend leben kann. "Und werdet nicht an Wein berauscht, in dem ein heilloses Wesen liegt, sondern werdet ‹stets› mit dem [oder: im] Geist erfüllt [oder: lasst euch ‹stets› durch den Geist erfüllen]" Wenn wir uns nach dem Heiligen Geist ausrichten, können wir uns in dieser Welt zurechtfinden. Jeder Mensch hat Wünsche. Alle Menschen werden von dreierlei Wünschen (Verlangen) getrieben und gezogen. Diese Wünsche und Triebe selbst sind nicht sündig. Aber der Umgang mit ihnen kann sündig sein. Gott hat den Menschen so geschaffen, dass er Wünsche hat. Dadurch wird er zu Gott getrieben, denn Gott ist die Quelle der Erfüllung dieser Wünsche. Wir Menschen brauchen letztlich nur Zweierlei: Gott und was Gott gibt. Wenn wir Gott haben und das haben, was er gibt, haben wir alles, was wir brauchen. Diese drei Wünsche (Verlangen/Triebe) sind auch der Kanal, in dem wir in Versuchung kommen können. Versuchung ist die Einladung, unsere Grundwünsche auf verkehrte Weise zu befriedigen. Gott versucht, uns an sich zu binden. Wenn wir an ihn gebunden sind, haben wir alles, was wir brauchen. Die drei gesunden Wünsche des Menschen sind: der Wunsch zu genießen, der Wunsch zu haben, und der Wunsch zu sein. Diese sind gut. Wir dürfen genießen. Gott hat uns alles reichlich gegeben, um es zu genießen (1. Timotheus 4). Er will, dass wir uns freuen. Er ist ein Gott der Freude. Im Himmel ist lauter Freude. Gott freut sich, wenn sein Volk froh ist. Dazu hat er es geschaffen. Freude ist die Frucht des Geistes (Galater 5, 22). Das Verlangen zu genießen ist gesund. Wir dürfen etwas haben. Jeder von uns darf einen Teil der Güter, die Gott uns zur Verfügung gestellt hat, für sich haben. Jeder darf eine Privatsphäre haben, seine Frau, Familie und Wohnung haben. Das ist von der Schrift her vorgesehen. Es ist nicht immer möglich, weil durch die Sünde Vieles unmöglich gemacht wurde. Aber von Gott aus war es so geplant. Wir dürfen den Wunsch haben, etwas zu sein. Das Verlangen zu sein ist von Gott. Jeder weiß, dass er etwas ist. Es ist nicht Sünde, Schmerz zu empfinden und gekränkt oder verletzt zu sein. Das liegt im Wesen des Menschen. Wir wissen, dass wir etwas sind. Und wenn wir nicht entsprechend behandelt werden, schmerzt es uns. Das Empfinden dieses Schmerzes ist nicht Sünde. Aber Sünde ist es, wenn wir dem anderen deswegen Schmerzen bereiten. Sünde ist es, wenn wir mit der gleichen Münze zurückzahlen. Sünde ist es sogar, wenn wir mit unseren Gedanken über den anderen schlecht denken, weil er uns schmälerte. Aber es ist nicht Sünde, wenn wir deshalb Schmerz empfinden, weil wir nicht so betrachtet wurden, wie wir sind. Gott hat uns geschaffen mit dem Wunsch, etwas zu sein. Wir wollen nicht sterben, und wir wollen Bedeutung haben. Kinder wollen erwachsen werden. Jeder von uns möchte vorankommen. Das ist gut so. Diesen Wunsch hat Gott in uns hineingelegt. Der höchste Wunsch ist, so zu sein wie Gott. Im Garten Eden kam der Satan zum Menschen und versprach, gerade dieses (an sich gute) Verlangen in Erfüllung zu bringen - auf verkehrte Weise, in Unabhängigkeit von Gott. Was hat das alles mit Epheser 5, 18-21 zu tun? Diese Verse geben uns die Antwort auf unser Verlangen. Der Heilige Geist ist der Schlüssel Gottes zu diesem Verlangen. Der Geist ist unser Heil, unsere Rettung. Viele Güter der Welt sind uns gegeben worden, dass wir sie genießen. Aber die Güter dieser Welt können uns letztlich nicht alles geben, was wir brauchen, denn unser Verlangen befindet sich auf zwei Ebenen. Wir haben drei Verlangen für unser irdisches Leben, und wir haben dieselben drei Verlangen für unser innerliches, geistliches Leben. Der Mensch ist das einzige Wesen im Universum, das zweierlei ist, irdisch und himmlisch zugleich. Es gibt kein anderes Wesen, das so geschaffen wäre. Ansonsten gibt es irdische Wesen (Tiere) oder geistliche Wesen (Engel, Gott), aber der Mensch ist beides, materiell und geistlich. Unsere drei Wünsche (Triebe) haben wir sowohl für unser irdisches Leben (wir möchten in Bezug auf unser leibliches Wohl genießen, haben, und sein) als auch für unser geistliches Leben, für unseren inneren Menschen; auch dort möchten wir etwas genießen (Gemeinschaft genießen) und haben (zum Beispiel Menschen, die uns umgeben, geistlichen Besitz, geistliche Segnungen) und sein (zum Beispiel Gotteskinder, seine Werkzeuge, seine Priester). Gott hat uns Bedeutung gegeben in Christus. Dass das aktuell und existentiell wird, geschieht durch den Heiligen Geist. Er ist das Heil, weil er Gott ist. Gott ist unser Heil. Es ist nicht so, wie wir fälschlicherweise manchmal denken, dass Gott im Himmel geblieben sei und uns seine Gaben gegeben hätte. Gott gibt zwar viele Gaben, aber die eigentliche Gabe ist er selbst. Wenn wir Kraft brauchen, ist es nicht so, dass Gott uns ein Paket Kraft schenkt, ein Stück Energie, mit der wir umgehen dürfen, sondern Gott selbst ist unsere Kraft. Der Vater und Jesus Christus nehmen in uns Wohnung auf (Johannes 14, 23). Dieser Gott ist unser Leben. Der Heilige Geist ist unser Leben, unsere Kraft. Jesus vergleicht unsere Beziehung zu ihm mit einem Weinstock und einer Rebe (Johannes 15). Die Rebe hat kein Eigenleben. Sie lebt vom Weinstock, und kraft ihrer Verbindung mit ihm trägt sie Frucht. Wir haben kein eigenes geistliches Leben. Wir können von uns selbst nichts tun, was in der geistlichen Welt von Wert ist (Johannes 15, 5). Unser Können ist sein Können. Jeder Christ hat den Heiligen Geist. Und jeder, der den Heiligen Geist hat, ist Christ. Der Heilige Geist wohnt nur bei demjenigen, der wirklich Gottes Kind ist. Und der Geist ist es, der das Heil, das Jesus auf Golgatha zuwege brachte, auf uns anwendet. Ein Beispiel: Wir brauchen Vergebung. Wie bekommen wir sie? - Durch den Geist. Dadurch, dass der Heilige Geist zu uns kommt, wird das Gewissen entlastet. Wäre der Geist nicht in uns, hätten wir kein entlastetes Gewissen. Dass unser Gewissen frei ist, ist etwas ganz Neues im Neuen Testament. Das kennt man im Alten Testament nicht. Dort wurde die Vergebung lediglich in Aussicht gestellt; man konnte sich zwar bereits darüber freuen (vgl. Psalm 32), aber die Erfahrung der Vergebung kann nur stattfinden, nachdem Jesus für Sünden gestorben ist (Hebräer 10, 1-18). Der Heilige Geist will nun im Gläubigen Raum haben. Er ist im Reden Gottes. Wenn wir das Wort Gottes lesen, begegnen wir ihm; er lebt und wirkt in diesem Wort. Seit der Wiedergeburt wohnt der Heilige Geist in uns, und seither wohnt Gottes Wort in uns. In dem Maße, in dem wir dem Wort Gottes Raum geben, geben wir dem Heiligen Geist Raum. Und umgekehrt: In dem Maße, in dem wir dem Heiligen Geist Raum geben, geben wir dem Wort Gottes Raum. Im selben Maße geben wir dann auch der Herrschaft Christi in uns Raum. Dementsprechend erleben wir das Heil in Christus existentiell: Genuss, Friede, Freude, Vergebung, Gewissensentlastung. Wir haben dann das, was wir brauchen. Wir haben geistlichen Besitz. Wir haben Gott. Und wenn wir Gott haben, haben wir seine Gaben. Und so sind wir jemand. Richten wir uns aber nach den Dingen dieser Welt aus, so gehen wir leer aus. Wenn wir die Mittel dieser Welt gebrauchen wollen (zum Beispiel Alkohol), um unsere Wünsche zu erfüllen, werden wir leer ausgehen und Schaden erleiden: Unheil. b. Falsches Erfülltsein - V. 18A "Und werdet nicht an Wein berauscht, ..." Paulus verbietet das Berauscht-Werden von Wein. Er verbietet nicht, Wein zu trinken. Er sagt nicht: "Wenn ihr Wein trinkt, so widersteht dem Rausch!" Die Lösung ist nicht, zu widerstehen, sondern: Nein sagen! Die Heilige Schrift lehrt uns an anderen Stellen, dass wir uns nicht berauschen lassen sollen von irgendwelchen Dingen. Sie könnten uns die ewigen Dinge vernebeln. Der Christ soll von seinem Verstand her mit festem Willen sein ganzes Wesen beherrschen können. Wenn ich in eine Situation hineingerate, in der ich mich nicht mehr beherrschen kann, entspricht mein Verhalten nicht dem Evangelium. Wer dem Alkohol frönt, bei dem wird es zu einer Einschränkung seiner Selbstbeherrschung kommen. Die Willenskraft wird herabgesetzt; der Geist wird zunehmend ausgeschaltet und die Nerven und Muskeln handeln, ohne dass man sie mit dem Willen und Verstand voll kontrollieren kann. Somit hat man (jedenfalls teilweise) seine Beherrschung verloren. Wein benebelt. Er schaltet den Willen immer mehr aus. Man sagt: "Wer nicht widerstehen kann, kann nachher wieder nicht stehen." - In Zermatt stand an der Wand eines Restaurants folgender Spruch: "Wenn der Wein zu Kopf gestiegen, steht der Geist des Menschen still. Und der Wille muss sich fügen, wie der Geist des Weines will." Dieser "Geist" bringt keine fruchtbaren Taten hervor. Alkohol führt zum Tod. Er bringt nicht Frucht für Gott. Schon ein wenig Alkohol tötet Gehirnzellen ab. Wein ist nur ein Beispiel von dem Vielen, das uns in Beschlag nehmen könnte. Es gibt vieles in unserem Leben, das Unheil bringen könnte. Es könnte auch die Musik sein oder sonst etwas. "Berauscht euch nicht mit Wein" , und nicht mit irgendetwas anderem! Sucht nicht dort eure Freude, sondern sucht eure Freude am Herrn! "Habe deine Lust am Herrn, und er wird dir geben, was dein Herz begehrt." (Psalm 37, 4) "in dem ein heilloses Wesen [oder: Unheil; Heillosigkeit] liegt, ..." Andere Heilmittel werden abgelehnt. Paulus betont, dass man sich nicht unter die Herrschaft anderer Einflüsse stellen soll. Nehme ich Wein, so nimmt der Wein mich. Und ich bin dann nicht mehr fähig, klar zu denken und daher klar zu wandeln und zu tun, was Gott will. Unheil/Heillosigkeit (griech: asootia) ist ein nicht geretteter Zustand, das Gegenteil von Heil. (Heil/Rettung ist im Griech. sooteria). Unheil ist das, was den Tod bringt, Heil ist das, was das Leben bringt. Im Berauschtsein liegt kein Heil. Heilbringend ist nur der Heilige Geist. Wir sollten das zu uns nehmen, was uns inneres Heil bringt. Das beste Heilmittel für die Gefahren, geistlichen Krankheiten und Wunden in unserer Welt ist Gott selbst. Er wohnt durch den Heiligen Geist in uns. Nun sollen wir ihm Raum geben. Wenn der Geist - Gott - in uns Raum hat, kann das Heil (die Rettung) in unserem Leben gedeihen. Dann kann sich die Gnade Gottes entfalten, dann wird unser Verhalten vom Wesen Gottes beherrscht. Dann kommt die Art Christi - seine Sanftmut, Demut, Weisheit, Liebe, Geduld - mehr und mehr zum Vorschein. c. Richtiges Erfülltsein - V. 18 "sondern werdet ‹stets› mit dem [oder: im] Geist erfüllt [oder: lasst euch ‹stets› durch den Geist erfüllen]" Das heißt, lasst euch unter die Herrschaft des Geistes stellen. Wenn ich mich dem Heiligen Geist gebe, bekomme ich von ihm Kraft und Licht. Dann kann ich klar denken, wollen und wandeln. Dann werde ich fähig, zu tun, was Gott möchte. "werdet im Geist erfüllt" Vor "Geist" steht die griech. Präposition en (in; oder: mit; oder: durch). Übersetzt man mit "in" ("werdet im Geist erfüllt"), so würde dies heißen, dass der Geist der Raum ist, im welchem wir erfüllt werden sollen. Er ist der Bereich, in dem wir leben. Und er soll nun mehr Raum in uns bekommen (3, 16). Eine andere Übersetzungsmöglichkeit: " werdet mit dem Geist erfüllt" Die griech. Präposition en kann auch als "mit" übersetzt werden. Wir sollen mit dem Geist so leben, dass er in uns mehr Raum gewinnt. Innerhalb von Gott werden wir dann mit Gott (das heißt: mit seinem Geist) erfüllt. Der Heilige Geist will uns so bestimmen, dass wir uns selbst bestimmen und immer einen klaren Kopf bewahren. Im Geist erfüllt zu sein heißt, die Königsherrschaft Gottes in allen Einzelheiten anzuerkennen. Er will unser Denken, Sprechen und Handeln bestimmen. "werdet ... erfüllt": Die Imperative "Lasst euch nicht von Wein beherrschen!" und "Werdet in (oder: mit) dem Geist erfüllt!" sind interessante grammatische Formen: Wenn Paulus vom Wein und vom Berauschtsein mit Wein spricht, gebraucht er den aktiven Imperativ: Berauscht euch nicht...! Wenn ich mich berausche, tue ich dies im aktiven Sinn. Ich habe mich mit Wein berauscht, ich bin schuldig. Wenn Paulus vom Erfülltwerden mit dem Heiligen Geist spricht, gebraucht er den passiven Imperativ. "Werdet erfüllt ..!" - im Sinne von: "Lasst euch erfüllen! Stellt euch zur Verfügung, sodass er euch füllen kann!" Paulus sagt damit: "Ihr könnt euch nicht selbst - in aktiver Weise - dahin bringen, dass ihr voll Geistes seid." Aber viele wollen heute eben dies tun. Mit leichtfertigem Händeauflegen, mit ekstatischem Bewegen des Mundes und dergleichen versuchen sie, die "Fülle des Geistes" auszulösen oder zu intensivieren. Aber das funktioniert nicht! Sie können nichts mit dem Heiligen Geist tun. Er wird sich Ihnen nie unterordnen! So lange Sie am Steuer sitzen bleiben, werden Sie nicht erfüllt werden. So lange Sie - wie Jakob (1. Mose 27) - das Gute, das Gott versprochen hat, mit Ihrem aktiven Handeln verwirklichen wollen, wird nicht Frucht entstehen und werden Sie nicht Sieg über Sünde haben. Auch wenn Sie aus eigenem Aktivismus heraus versuchen, sich dem Heiligen Geist auszuliefern und Gott nötigen wollen, wird es nicht funktionieren. Er wird warten, vielleicht jahrelang - wie bei Jakob. Aber Jakob kam eines Nachts dahin, dass er sich sagen musste: "Ich vermag nichts!" Seine früheren Absichten waren an sich gut gewesen, sogar damals, als er Esau das Erstgeburtsrecht abluchste. Er hatte viel höhere Absichten für sein Leben und für seine Nachkommenschaft als Esau. Aber es war alles Jakob, es war alles eigener Aktivismus, bis Jahweh ihn so weit bringen konnte, dass er kapitulierte (1. Mose 32). Er kämpfte, und seine Beweggründe, weil sie vom Herrn waren, überwanden in einem gewissen Sinn diesen "Engel Jahwehs", aber gleichzeitig überwand der Engel ihn. In all den früheren Jahren hatte Gott versucht, Jakob zur Kapitulation zu bewegen. Aber es war das Fleisch Jakobs, das diese Sache selber in seine Hand genommen hatte, während doch Jahweh seinen Knecht Jakob ganz haben wollte. Darum sagte er gleichsam: "Lieber Jakob, ich muss dich lähmen! Ich muss dir für alle Zeiten zeigen, dass dein Fleisch nichts taugt." Und er rührte seine Hüfte an und lähmte sie. Alle weiteren Jahre seines Lebens hinkte Jakob; mit jedem Schritt, den er danach tat, sagt er: "Herr, du hast gesiegt." Er konnte keinen Schritt mehr tun, ohne dass der Herr ihm diesen Schritt gab. An dem Tag, an dem Gott Sie so weit bringt, dass Sie tatsächlich völlig kapitulieren, kann der Heilige Geist anfangen, Sie zu Jesus hin zu orientieren. Und dann kann er beginnen, in Ihnen sein Programm zu verwirklichen. "Werdet ... erfüllt" ist eine Befehlsform. Das heißt, Gott macht Sie dafür verantwortlich, dass Sie sich hingeben. Können Sie das verstehen? Geben Sie sich hin! Bejahen Sie alles! Sagen Sie, dass Sie ein Sünder und ein Versager sind. Geben Sie auf. Kapitulieren Sie vor Gott. In uns liegt tatsächlich kein Heil, sondern nur völlige Heillosigkeit. In mir ist nicht ein einziges Körnchen der Möglichkeit an Energie, mich selbst umzugestalten. Nur Gott kann es tun. Und er tut es - mit dem Heiligen Geist. Dann wird der Heilige Geist anfangen etwas zu tun. Dann kann er füllen, das heißt, regieren. Sie müssen nicht feststellen können, wann Sie "voll Geistes" sind. Aber Sie müssen die Voraussetzung erfüllen. Wenn Sie sich dem Herrn ausgeliefert haben, wenn sie wissen, dass Sie tatsächlich kapituliert haben, dann dürfen Sie im Glauben weitergehen. Dann dürfen Sie wissen, dass Gott die Sache übernehmen und Sie mehr und mehr unter seine Herrschaft bringen wird. Und genau das bedeutet "Werdet erfüllt". Es ist interessant, dass wir mit dem Heiligen Geist erfüllt sein können, ohne dass unsere Nerven es in unserem Bewusstsein registrieren. Das bedeutet, dass die Frucht bzw. die Beweise des Erfülltseins gänzlich verschieden sein können. Leben Sie nicht aus Gefühlen! Lernen Sie, Gott zu vertrauen. Wenn Sie die Bedingungen erfüllen, wird er Sie beherrschen, beeinflussen und gebrauchen. "werdet ‹stets› ... erfüllt": Das Erfülltwerden ist eine ständige Angelegenheit. Das Verb "werdet erfüllt" bedeutet im Griechischen "werdet ständig (fortwährend oder immer wieder) erfüllt. Lasst euch stets vom Geist erfüllen!" Der Herr erwartet von uns ein beständiges Kapitulieren, ein stetes "Ja, Herr, ich vermag nichts, aber du vermagst alles". Das ist ein Ausdruck der Abhängigkeit. Wir dürfen beten: "Herr, erfülle mein Herz, meinen inneren Menschen. Beherrsche mich völlig!" Wenn Sie voll Heiligen Geistes sind, werden Sie vielleicht missverstanden werden. Es kann dann vorkommen, dass manche Leute nicht nur Ihre Beweggründe missverstehen werden, sondern sogar auch die Quelle Ihres Verhaltens falsch interpretieren werden. Das haben auch die Pharisäer getan, als sie sagten, die Kraft Jesu läge nicht in Gott, sondern im Teufel. Jesus antwortete ruhig und besonnen. Er sagte ihnen, dass sie damit den Heiligen Geist lästerten. Nicht der böse Geist, sondern der Geist Gottes war die Quelle seiner Kraft. Wir Menschen werden aus der Unsichtbarkeit her gesteuert. Und weil der unbekehrte Mensch nicht hinter unsere Kulissen sehen kann, kann er auch den nicht sehen, der uns steuert, der direkt hinter der Kulisse der Unsichtbarkeit ist. Aber er leitet uns herrlich. Sie wollen voll Geistes sein; aber vielleicht möchten Sie die Resultate haben, ohne die Bedingungen zu erfüllen? Sie möchten beides, die Früchte des Evangeliums und dennoch Herr über sich selbst bleiben. Das geht nicht. Entweder ist Jesus Christus der Herr im Haus und es reift in der Folge in Ihnen die Frucht des Geistes heran (Galater 5, 22.23), oder Sie selbst bleiben eigenwillig der Chef im Hause und gehen leer hinaus. Dann wird es von Ihnen (und von mir) so heißen, wie es von Israel hieß (Psalm 106, 15): "Er gewährte ihnen, was ihr Herz begehrte, aber er schickte eine Leere (wörtl.: Auszehrung) in ihre Seele." Wenn wir unsere Heillosigkeit erkennen und eingestehen und dann die Türe öffnen, kommt der Herr durch die Türe, so wie Wasser durchströmt, wenn ein Damm eingebrochen ist. - Warum kommt Jesus Christus, wenn wir ihm die Tür zu unserer Leere öffnen? Nicht, weil er einem automatischen Naturgesetz unterworfen wäre, sondern, weil er bestimmt hat, dass wir von ihm gefüllt sein sollen. Es entspricht der ursprünglichen Weisheit Gottes, dass es so sein soll. Er hat uns Menschen wie eine Hülle geschaffen: mit der einzigen Bestimmung, Gott innewohnend zu haben. Deshalb wird er, wenn wir unsere Leere eingestehen und ihn einladen, kommen. Aber geben Sie Acht!: Wenn Sie etwas anderes einladen, wird dieses andere Sie erfüllen. Will man Jesus nicht Herr sein lassen und öffnet man einem gewissen "Geist" die Tür, wird der kommen. Aber es wird nicht der Heilige Geist sein. Wenn Jesus kommt, möchte er uns ganz ausfüllen. Er schuf die Welt mit ihren Naturgesetzen. Die Natur lässt kein Vakuum zu. Der Herr will uns sagen: "Du kannst nicht leer bleiben. Ich will ganz dein Herr sein." Geistesfülle ist etwas völlig Natürliches. Sie ist nicht Zeichen einer "geistlichen Gesinnung" (sodass Sie sagen könnten: "Nun habe ich etwas, was die anderen nicht haben"). Nein, geisterfüllt zu sein heißt einfach, nach Hause zu kommen, zu Gott zu kommen, dorthin kommen, wo sie schon längst sein sollten. Das wollte Gott schon immer; dass wir voll sind von ihm. Gott ist Geist, und wenn wir vom Geist gefüllt sind, sind wir von Gott gefüllt, von ihm beherrscht. Herbert Jantzen und Thomas Jettel - Fortsetzung in der nächsten Nummer AUF DER SICHEREN SEITE? Zitternd vor Kälte stehen die Menschen dicht gedrängt auf dem Deck des Schiffes. Viele sind gerade erst aus dem Schlaf gerissen worden, haben sich in Windeseile angezogen und blicken nun angsterfüllt in die tosenden, dunklen Wellen. Die ersten Rettungsboote werden zu Wasser gelassen. Eines kentert sofort und versinkt in den eiskalten Fluten. Wer möchte ins nächste einsteigen? Zögern. Ist es nicht Wahnsinn, die Titanic zu verlassen? Ein Überlebender aus den ersten zu Wasser gelassenen Rettungsbooten erinnert sich: "Bei uns waren noch bestimmt 30 Plätze frei, denn die meisten unterschätzten völlig den Ernst der Lage. Die Titanic hatte noch kaum Schlagseite und viele konnten es sich nicht vorstellen, in so ein kleines, schwankendes Boot einzusteigen. Der große Dampfer mit den vielen Menschen an Bord erschien vertrauenswürdiger. So wurden wir völlig unterbesetzt zu Wasser gelassen." Von ihrem Rettungsboot aus beobachten dann die Insassen, wie der für unsinkbar gehaltene Luxusdampfer auseinander bricht und im Nordatlantik versinkt. Von den 2200 Passagieren an Bord werden nur ca. 700 gerettet. Was ist wirklich sicher? Vielen scheint der Glaube an die Bibel und Jesus Christus wie ein schwankendes Boot auf tosendem Meer zu sein. Bietet im Vergleich dazu unsere Zeit nicht attraktivere Alternativen? Viele Gleichgesinnte, Vergnügen und Luxus, beruhigende Begleitmusik, das passende Ambiente für jeden Geschmack. Doch was ist, wenn das kleine unbequeme Holzboot mit den wenigen Insassen der einzige Weg zur Rettung ist? Manchmal werde ich für meinen Glauben belächelt und merke, dass die Mehrzahl der Menschen anders denkt. Aber ich weiß, dass es nur bei Jesus die Sicherheit gibt, nach der ich mich sehne. Elisabeth Weise (geb. Kaal) - aus dem Andachtsbuch: www.lebenistmehr.de BEMERKENSWERTE SÄTZE Ich hab Ihn gefunden, der mich schon ewig liebt, hab tief im Herz empfunden, dass Er nur Frieden gibt. Fahrt hin denn, Welt und Sünden, fahr hin, du eitles Ich! Gott ließ mich Besseres finden, Gott zog zu Christus mich. Ich lag so lang gefangen in Sündenjoch und -macht, bin lang genug gegangen verirrt in dunkler Nacht. Nun will ich Ihn erheben, der mich errettet hat, für Christus nur noch leben, der sich geopfert hat. Nun möchte ich mich üben, im Kleinsten treu zu sein, und nie Ihn mehr betrüben, der jetzt auf ewig mein. Auf ewig nun sein Eigen, O Glück, wie bist du gross! Wie könnte ich verschweigen solch herrlich, selig Los! (Verfasser unbekannt) ° Die beste Voraussetzung dafür, Mitarbeiter Jesu sein zu können, ist die Hilflosigkeit, das Wissen darum, dass ich nichts weiß, nichts kann und nichts bin. Gott liebt die leeren Hände und die leeren Herzen. Solche geistliche Armut darf aber nicht mit Resignation verwechselt werden. Davon haben wir genug in unseren Tagen. Viele haben sich entmutigen lassen und die Waffen gestreckt. "Man kann halt nichts machen." Geistliche Armut weiß zwar darum, dass wir nichts machen können. Sie weiß aber ebenso, dass unser Herr alles kann. - F. Böker ° Wir bleiben bei dem Wort. Wenn wir uns nicht mehr auf die Worte der Bibel verlassen können, können wir uns auch nicht mehr auf die Sätze der Bibel verlassen. Wenn wir uns nicht mehr auf die Sätze der Bibel verlassen können, können wir uns auch nicht mehr auf die biblischen Geschichten verlassen. Wenn wir uns nicht mehr auf die biblischen Geschichten verlassen können, können wir uns auch nicht mehr auf die Geschichte des Lebens Jesu verlassen. So können wir uns erst recht nicht mehr auf die Worte Jesu verlassen. Eins hängt hier mit dem anderen aufs Engste zusammen. - Heinrich Jochums ° Wir sollten daran festhalten, die Wahrheit in Liebe zu sagen und aus Liebe die Wahrheit nicht zu verschweigen. Tendierte man früher eher zur "Wahrheit ohne Liebe", so ist in unserer harmoniebedürftigen Zeit das Pendel stark in die entgegengesetzte Richtung ausgeschlagen. "Um der Liebe willen" wird fast jedem recht gegeben und die Wahrheit verschwiegen. ... Wer sich auf Gottes Wort beruft und es wagt, Irrlehren und Missstände beim Namen zu nennen, wird ... schnell als "Friedensstörer" und "Querulant" gebrandmarkt. Können wir die Wahrheit nicht mehr ertragen? Wir haben doch die Heilige Schrift, die uns in den grundlegenden Fragen klare Wegweisung gibt! Wenn wir es nicht mehr wagen, uns auf die Bibel zu berufen, geben wir nicht nur die Wahrheit, sondern den Herrn selbst preis! - Lothar Gassmann ° Man greift zu einem besonderen Effekt, um die Leute in eine evangelistische Veranstaltung zu locken, etwa indem man einen prominenten Menschen einlädt, sei er Sportler, Künstler oder Politiker. Er soll die Leute anziehen, natürlich nur, damit sie im Anschluss an seinen Beitrag das Evangelium hören sollen. ... Also: Erst der Promi als Lockvogel, dann die Predigt als Zugabe. Die Rechnung wird nicht aufgehen. Zwar werden die Menschen kommen, denn wann hat man schon einen berühmten Menschen in einer christlichen Veranstaltung! Aber wenn die Erwartungen einmal auf das gerichtet sind, was groß ist vor der Welt, und man sich in dessen Licht sonnt, wird das biblische Evangelium kaum eine Chance haben. - Bernhard Kaiser ° Niemand glaube, dass sich das Reich Gottes ohne Anfechtung baut. Aber in der Anfechtung ist der Herr dem, der auf Ihn harrt, am nächsten. Mache deinen Glauben, deine Liebe, deine Hoffnung, deine Geduld, deine Demut nicht abhängig von dem, was um dich her vorgeht. Sei abhängig von den großen, starken Kräften, die ausgehen von dem lebendigen Gott. Dann überwindest du die Welt. - Blumhardt ° Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns, wir müssen lernen, uns nach ihr zu richten. - M. Claudius ° Es ist gut, wenn man das Evangelium hört; aber man wird glücklich, wenn man Gottes Willen tut. - J. Vetter ° Der Weg der Kompromisse ist auch der Weg der Untreue. - G. von Viebahn ° Wer überall beliebt ist, bei dem stimmt das Christ-Sein nicht. Ein Christ muss bereit sein, wenn immer nötig, Ärgernis zu sein, des Auftrages Christi wegen. Für Christen gibt es keine Neutralität. - K. H. Binder ° Die Wahrheit hat einen bitteren Klang. Wer sie sagt, hat selten Dank. Mancher Leute kranker Magen kann sie kaum verdünnt vertragen. ° Solange ihr lebt, tut alles aus Liebe zu Christus! Last die Finger liebevoll wirken, habt ein Hirn der Liebe, Augen der Liebe, Hände der Liebe, sprecht mit Liebe, und wandelt in Christi Liebe. Lebt ganz aus Seiner Liebe! - Spurgeon ° Wenn unser Herz in Dankbarkeit, Liebe und Vertrauen mit Gott verbunden ist, wird uns alles tragbar: die Last des Alters, der Kummer der Einsamkeit, die Enttäuschungen und Kränkungen, die uns von Seiten der Welt und - auch von Christen - bereitet werden. - nach Adolf Köberle ° Gott schafft alles aus Nichts. Und alles, was Gott gebrauchen will, macht Er erst zu Nichts. - Kirkegaard ° Zwischen Wollen und Vollbringen liegt eine Hürde der menschlichen Natur: Gesehen ist noch nicht erkannt, erkannt ist noch nicht begriffen, begriffen ist noch nicht getan. Dann dazwischen stehe immer ich selbst, mit meinen Vorurteilen, mit meinen Zweifeln und Ängsten, mit meinem unglaublichen Beharrungsvermögen, es so zu lassen, wie es ist! ° Zeit und Gedanken, die man der toten Gegenwart widmet, fehlen einem, um in der Gegenwart zu leben und die Zukunft aufzubauen. ° Wie ER mich durchbringt, weiß ich nicht, doch eines weiß ich wohl, dass ER, wie mir Sein Wort verspricht, mich durchbringt wundervoll. ° Alles Grauen in dieser Welt ist nur ein Spiegelbild unserer unversöhnlichen Herzen. Gott ist Quelle der Liebe, Christus ist Beweis der Liebe, Dienst ist Ausdruck der Liebe, Kühnheit die Folge der Liebe. ° Selbstverleugnung heißt, nur noch Christus kennen, nicht mehr auf sich selbst sehen. ° Die anvertraute Lebenszeit bleibt bis zuletzt eine verlängerte Frist der Gnade Gottes zum Dienst. ° Wenn jeder seinem Nächsten diente, dann wäre die ganze Welt voll Gottesdienst. - M. Luther ° Umkehr ... kann der schnellste Weg voran sein! - C.S. Lewis ° Es war eine lange Lehrzeit, bis ich das gelernt hatte: Nur von Gott zu leben, das Gewissen sich nur von ihm formen zu lassen, nichts zu fürchten als das Abweichen von Seinem Willen. - J. Elliot (1927-1956) DIENSTE SEPTEMBER - OKTOBER 2025 31.Aug. (18:00): Wetzikon Lukas 10, 25ff. 07.Sept.: Oberglatt 11-14. Sept.: Bentorf (Thema: Älteste/Hirten) 12.Okt.: Saland (Titus 1) 26. Okt. Engen/Ebnet/Aulfingen 1.-2. Nov.: Schwäbisch-Gmünd 5.-9. Nov: Beelen (Hebräer 1-8) 12.-25.Nov.: Rumänien: Siebenbürgen (1Mo), Pascani (1. Mose 25-35) 1.-6.Dez.: Moldawien (Buch Prediger; Buch der Sprüche) Vielen Dank für Ihre Gebete! - Thomas Jettel ___________________________________________________________________________________________________________________________________ In "Unterwegs notiert" geben wir (seit 1999) Gedanken weiter, die im geistlichen Gespräch oder im Dienst am Wort eine Hilfe sein können. Die Zustellung ist unentgeltlich. Frühere Nummern können bei www.sermon-online.de heruntergeladen werden. Hrsg. Thomas Jettel, jettel@bluewin.ch Krümmenswil 414; CH-9643 Krummenau; +41 76 490 5953. Homepage: https://jettel.ch Beiträge zum Inhalt bitte an den Herausgeber. Inhalte dürfen vervielfältigt werden. (Bankverbindung: Thomas Jettel, IBAN: DE73 6849 2200 0001 4628 14 oder CH40 0900 0000 8751 9928 9) Zur Erleichterung des Versandes bitte E-Mail-Adressen dem Herausgeber bekannt geben. Ihre Daten (Email-/Postadr.) werden für den Versand verwendet und vertraulich behandelt. Sie dürfen der Verwendung Ihrer Daten widersprechen und die Löschung beantragen. Wer das Blatt nicht mehr erhalten möchte, darf es ohne weiteres abbestellen. S. 2 Unterwegs notiert Nr. 101 S. 4 Unterwegs notiert Nr. 154 S. 7 Unterwegs notiert Nr. 145