U n t e r w e g s n o t i e r t Eine Handreichung für Dienende ______________________________________________________________ "Wir haben einen solchen Hohen Priester, der sich setzte zur Rechten des Thrones der Majestät in den Himmeln, einen Dienstleistenden des Heiligsten und des wahren Zeltes, das der Herr aufstellte und nicht ein Mensch." Hebräer 8, 1.2 __________________________________________________________________ Nr. 158: Juni - Juli 2026 Die Rettung und die Gemeinde der Geretteten Der Epheserbrief (20) Der Wandel der Geretteten in Christus - Kapitel 4-6 I. Richtlinien für würdigen Wandel im Leib Christi 4, 1-16 II. Richtlinien für würdigen Wandel im Alltag 4, 17-5, 21 III. Der würdige Wandel in den drei Grundformen der Gesellschaft 5, 22- 6, 9 Fortsetzung von der letzten Nummer: IV. DER WÜRDIGE WANDEL IM GEISTLICHEN KAMPF - EPHESER 6, 10-20 A. Einleitendes Der Epheserbrief beginnt mit Segnungen und endet mit Kampf. Diese Verse bilden den letzten Hauptabschnitt. Zwei Beobachtungen sollen als Einführung dienen: Zum einen spricht der Apostel vom Leben der Gemeinde Jesu Christi in der geistlichen Sphäre. Diese wird im Epheserbrief "das Himmlische" (oder "die himmlischen Bereiche"; "der himmlische Raum") genannt. Der Epheserbrief beginnt und endet mit einem Hinweis auf dieses "Himmlische". Gemäß 1, 3 sind wir gesegnet mit jedem Segen "in den himmlischen Bereichen". In Epheser 6, 10-12 spricht Paulus von einem Kampf "gegen die geistlichen Wesen der Bosheit in den himmlischen Bereichen". Die "himmlischen Bereiche" sind die geistliche Welt. Der Kampf ist ein geistlicher Kampf, weil er in der geistlichen Sphäre gefochten wird, im Raum der unsichtbaren Welt. Die Epheserchristen leben in beiden Welten, in der sichtbaren wie in der unsichtbaren. In der himmlischen Welt - der Geisteswelt - wohnt der Mensch mit seinem Geist. Gott verwendet Bilder, um das zu verdeutlichen, was der Mensch mit dem irdischen Auge nicht sieht, was er aber mit seinem geistlichen Auge sehen möchte. Den Begriff "das Himmlische" treffen wir im Epheserbrief fünfmal an: 1, 3: "Gelobt sei Gott, ... der uns durch Christus mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Bereichen segnete". Epheser 1, 20: "... er weckte ihn ja auf von den Toten, und er setzte ihn zu seiner Rechten in den himmlischen Bereichen". Dort ist Christus hingegangen. Bei der Himmelfahrt ging er in die geistliche Welt. Er musste nicht viele Lichtjahre zurücklegen. Er brauchte sich lediglich der Sichtbarkeit zu entziehen; dann war er verschwunden. Das geschah mittels einer Wolke (Apostelgeschichte 1, 9). Aber er ging nicht weit weg. Später brauchte er diesen Vorhang nur ein wenig beiseitezuziehen, sodass einige ihn sehen konnten. Zum Beispiel sahen ihn Stephanus bei seiner Steinigung (Apostelgeschichte 7) und Saulus vor Damaskus (Apostelgeschichte 9). Jesus war räumlich immer nahe; das wussten die Jünger. Deshalb waren sie so beglückt und freuten sie sich so, als sie im Tempel beisammen waren (Lukas 24, 52.53) und in den Häusern zusammen aßen, beteten und sangen (Apostelgeschichte 2, 46.47). Christus war nicht weit entfernt. Er war auferstanden. Er saß mit ihnen (Lukas 24, 30.36), ging mit ihnen (Lukas 24, 15), lebte mit ihnen (Johannes 21, 4; Markus 16, 20). Epheser 2, 6: "... und er brachte uns zusammen mit ihm zur Auferweckung und setzte uns zusammen mit ihm in den himmlischen Bereichen in Christus". Gott hat die Seinen mit Christus auferweckt, und mit Christus sind wir auch in die "himmlischen Bereiche" versetzt worden. Christus sitzt zur Rechten des Vaters als Herrscher der neuen Königsherrschaft; und er hat uns mitsitzen lassen. Epheser 3, 8-10: "mir ... wurde diese Gnade gegeben, unter den Heidenvölkern die gute Botschaft von dem unausforschlichen Reichtum Christi zu sagen und alle darüber zu erleuchten, was die Verwaltung des Geheimnisses sei, das von Ewigkeit her in Gott verborgen gewesen ist, der alles durch Jesus Christus schuf, damit nun den Erstrangigen und Autoritäten in den himmlischen Bereichen durch die Gemeinde die sehr mannigfaltige Weisheit Gottes kundwürde". Epheser 6, 11.12: "Die volle Rüstung Gottes sei angetan, damit ihr gegen die listigen Vorgehensweisen des Teufels stehen könnt, weil bei uns der Kampf, das Ringen, nicht gegen Blut und Fleisch gerichtet ist, sondern gegen die Erstrangigen, gegen die Autoritäten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Wesen der Bosheit in den himmlischen Bereichen." Paulus will den Ephesern in dem letzten Abschnitt des Epheserbriefes die Augen öffnen, damit sie wissen, mit welchem "Feind" sie es zu tun haben. Sie haben es nicht mit Fleisch und Blut zu tun. Aber Gott ist für die Gemeinde. Daher vermag der, der gegen sie ist, nichts auszurichten. Nachfolger Christi sind Menschen, in denen die Wurzeln zu dieser Gesellschaft abgeschnitten sind. Sie sind aus dem Bereich der Finsternis "in das Königreich des Sohnes seiner Liebe" versetzt worden (Kolosser 1, 13). Es gibt einen geistlichen Bereich des Lichtes und einen geistlichen Bereich der Finsternis. Von jenem Bereich der Finsternis ist hier in Epheser 6 die Rede. Kraft ihrer Bindung an das Reich des Lichts sind die Epheserchristen aus der Gesellschaft des Bösen herausgelöst worden und haben ein gänzlich neues Verhältnis zu dieser Welt. Wer himmlisch gesinnt ist, ist tauglich, in dieser Welt wirkungsvoll zu leben. Wer im falschen Sinne "geistlich" gesinnt ist (das heißt, mit dem Bereich des Bösen in Verbindung steht), ist auf Erden untauglich. Wer nahe bei Gott lebt, wird in der diesseitigen, greifbaren Welt realistisch vorgehen können. Das Heil (die Rettung) Gottes verleiht uns in Christus eine neue Stellung im geistlichen Raum. Es durchdringt die Gemeinde Jesu, es durchdringt das Leben des Jüngers Jesu in seiner menschlichen Gesellschaft, und es löst ihn los von den Bindungen an die Sphäre des Feindes und verschafft ihm ein neues Verhältnis zu Jesus Christus. Die Gemeinde der Gerufenen ist für den Geretteten sein "Zuhause", die Gesellschaft der Menschen ist sein "Arbeitsplatz". Dort wird der wahre Charakter herausgefordert; da darf nicht die Finsternis das Licht bestimmen, sondern das Licht bricht in die Finsternis hinein. Der zweite Teil des Briefes an die Epheser (Kapitel 4 - 6) handelt vom Wandel der Geretteten (1.) in der Gemeinde der Gerufenen, (2.) in der Gesellschaft der Menschen und (3.) in der Welt der Geister. Dieses alles spielt sich in der Praxis gleichzeitig ab, nicht nacheinander. In der Sphäre der Geister geschieht ein Kampf - immer und überall, ob in der Versammlung der Gemeinde oder in der Gesellschaft der Welt. Wenn wir versammelt sind, kann es sein, dass der Feind darauf abzielt, dass die Hörer der Botschaft daran gehindert werden, das Wort aufzunehmen, es zu verstehen und ihm zu gehorchen. Aber auch der Heilige Geist wirkt. Er will die Herzen der Hörer öffnen, sodass sie sein Wort empfangen können. Er will sie erleuchten, sodass sie es verstehen. Er will sie zum Gehorsam bewegen und ihnen helfen, sodass Gott in ihrem Leben geehrt wird. Deshalb ist es so wichtig, für den Prediger und für die Hörer zu beten. Wir sollen regelmäßig für die Wortverkündiger beten, dass sie Gottes Wort so weitergeben, dass die Gemeinde erbaut wird, dass das Zeugnis Gottes in der Gesellschaft stark wird und dass Menschen frei werden von den Banden der Sünde. Wir sollen beten, dass während der Verkündigung allen geholfen wird, Gottes Wort zu empfangen und dann hinauszutragen. Es gibt außerhalb des Epheserbriefes eine Anzahl von Hinweisen, die uns helfen, diesen letzten Teil (Epheser 6, 10-20) besser zu verstehen. Sie zeigen, dass der Dienst des Apostels in Ephesus mit schweren Kämpfen verbunden war. Diese Erlebnisse nimmt er als Anlass zu dieser Ausführung über den Kampf. Aus Apostelgeschichte 19 und 20 sehen wir, wie er in Ephesus kämpfen musste, mit dem Götzendienst der Heiden und mit dem Fanatismus religiöser Menschen. An jeder Front musste er sich stellen. Gott ließ ihn Erlebnisse durchmachen, um geistliche Wahrheiten zu erkennen, die er dann in der Kraft und durch Eingebung des Heiligen Geistes anderen weitergeben konnte. Von Ephesus aus schrieb er den Brief an die Korinther. In 1. Korinther 15, 30-32 schreibt er: "Warum stehen auch wir stündlich in Gefahr? Täglich sterbe ich- ja, [so gewiss] unser Ruhm, den ich in Christus Jesus, unserem Herrn, habe! Wenn ich in Ephesus nach Menschenweise mit wilden Tieren kämpfte, was nützt es mir, wenn Tote nicht erweckt werden? Wir dürften [dann] essen und trinken, denn ‹morgen sterben wir'!" An seinen eigenen Erlebnissen zeigte ihm Gott etwas von dem geistigen Kampf. Weiter schreibt Paulus an die Korinther (1. Korinther 4, 9-13): "denn ich denke, dass Gott uns, die Apostel, als Letzte zur Schau stellte, als zum Tode Bestimmte, weil wir vor der Welt - vor Engeln und vor Menschen - ein Schauspiel wurden. Wir sind Törichte, Christi wegen, ... Wir sind Schwache, ... wir sind ohne Ehre. Bis zur gegenwärtigen Stunde leiden wir Hunger und Durst und sind unbekleidet, und wir werden mit Fäusten geschlagen und sind Heimatlose und arbeiten, wirken mit den eigenen Händen. Geschmäht, segnen wir. Verfolgt, ertragen wir es. Gelästert, geben wir Zuspruch. Wie Kehricht der Welt sind wir geworden, abgewischter Schmutz aller - bis jetzt." In 2. Korinther 6, 4.5 schreibt er: "In allem weisen wir uns aus als Diener Gottes, in viel Ausdauer- unter Druck, in Nöten, in Ängsten, unter Schlägen, in Gefängnissen, in Aufruhr, in Arbeiten ‹und Mühen›, in Wachen, in Fasten; ...". In 2. Korinther 11, 23.26.27: "..., in Schlägen über die Maßen, in Gefangenschaften reichlicher, in Todessituationen oft. ... oft auf Reisen, in Gefahren auf Flüssen, in Gefahren von Räubern, in Gefahren von meinem Volk, in Gefahren von den Heiden, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern, in Arbeit und Mühe, in häufigem Wachen, in Hunger und Durst, in häufigem Fasten, in Kälte und Blöße." Diese Worte lassen uns in ein Leben von Entbehrung und Verfolgung blicken. Epheser 6, 12: "Bei uns ist der Kampf nicht gegen Blut und Fleisch, sondern gegen die Erstrangigen, gegen die Autoritäten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Wesen der Bosheit in den himmlischen Bereichen." Was ist nötig in diesem Kampf? Paulus gibt hier 4 Befehle: * Die 1. Aufforderung: "Werdet gekräftigt!": V. 10 * 2. Aufforderung: "Die Kampfrüstung sei angetan!": V. 11-13 * 3. Aufforderung: "Steht also!": V. 14-17 * 4. Aufforderung: "Und betet!": V. 18-20 B. Die erste Aufforderung: "Werdet gekräftigt!" Epheser 6, 10 "Im Weiteren, meine Brüder: Werdet innerlich gekräftigt im Herrn und in der Macht seiner Stärke." 1. Der Ort der Aufforderung "Im Weiteren, ..." Der Apostel beginnt seine Anweisungen mit dem Ausdruck "im Weiteren", "für den Rest", "was das Gebliebene betrifft" beziehungsweise "zuletzt". Das griechische Wort für "im Weiteren" könnte man zwar auch mit "im Übrigen" übersetzen, aber Paulus will nicht nur einen "Rest" anfügen und den Eindruck erwecken, als ob das Folgende weniger wichtig wäre als das bisher Geschriebene. "Im Weiteren" ist ein Ausdruck, mit dem Paulus auf etwas Wichtiges hinweist, welches noch hinzuzufügen ist. Es wäre noch viel zu sagen, aber das nun Folgende soll das Bisherige sinnvoll abschließen. Es ist die Krönung des bisher Geschriebenen. Paulus hat in Epheser 4-6 Ausrichtungen, Motivationen und praktische Anweisungen für den Wandel in der Gesellschaft gegeben. Jetzt aber zieht er gleichsam den Schleier weg und zeigt auf, dass hinter dem Vordergründigen ein Feind ist, mit dem er und die Epheserchristen es zu tun hatten. In den V. 10-20 führt Paulus die Epheserchristen hinter die Kulissen der Bühne des Heilslebens in dieser Welt. Wir merken, dass es einen unsichtbaren Feind gibt, der die Möglichkeit hat, ins Spiel zu kommen. Dann gehen einem die Augen auf für eine andere Welt. Der Feind bleibt aber unsichtbar. Nun ist die Frage, wie wir in diesem Kampf mit einem Feind, den wir nicht sehen, vorgehen sollen. Im Geiste ist die Heilsgemeinde im Himmel (Epheser 1-3), aber im Fleisch ist sie auf der Erde (Epheser 4-6). Sie wird vom Feind angefochten, doch der Sieg ist da. Die Gemeinde ist mit Christus über jeden Namen (Epheser 1, 19-23) erhöht. Christus hat durch seine Auferstehung und Himmelfahrt eine Stellung eingenommen, die höher ist als jede Macht und jeder Name. Da wir in Christus sind, ist dies auch unsere Stellung. In Christus ist der Sieg über jeglichen Feind gesichert. Aber wir müssen wissen, dass uns auf unserem Pilgerweg Auseinandersetzungen nicht erspart bleiben. Dieser Kampf der Gemeinde, wie Gott ihn hier zeigt, wird zugleich auf zwei Ebenen (beziehungsweise in zwei Richtungen) ausgefochten: einerseits in der Auseinandersetzung mit dem Feind (V. 10-17) und andererseits in der Verbindung mit dem Hauptquartier (V. 18-20). 2. Die Angesprochenen "meine Brüder:" An der Anrede "... meine Brüder" erkennt man die Liebe des apostolischen Propheten. Kinder, die wissen, dass sie geliebt werden, nehmen das, was ihnen gesagt wird, viel eher an. Paulus liebt seine Leser, auch die, die ihm unbekannt sind. Deswegen kann er ihnen so schreiben. Dieser Text ist der Gemeinde Jesu aus Liebe geschenkt worden. Als Geliebte des Apostels nehmen wir ihm das Wort gerne ab. Aber vor allem sind wir von unserem Herrn geliebt, der diesen Apostel gebrauchte, um uns in seiner Liebe dieses Wort zu geben. Nur Geschwister in Christus können diesen Kampf kämpfen. Was hier geschrieben steht, ist für Heilsmenschen, für Streiter Christi. Paulus selbst kämpft und wird bis ans Ende zu kämpfen haben. Erst gegen Ende seines Lebens darf er schreiben (2. Timotheus 4, 7): "Ich habe den edlen Kampf gekämpft. Ich habe den Lauf vollendet. Ich habe den Glauben bewahrt." Wir wollen ihm nachfolgen. 3. Der Aufruf "werdet innerlich gekräftigt" oder "Werdet im Innern gestärkt", das heißt: "Lasst euch innerlich stärken, nehmt zu an Kraft im Innern!" Paulus beginnt mit dem Hinweis darauf, wo die Quelle unserer Kraft ist. Die Epheser sollen mit Kraft ausgerüstet werden, denn sie selbst können sich nicht stark machen. Auch wir: Wir sind von Natur aus nicht stark, aber wir haben Anteil an der Verantwortung dafür, stark zu werden. Jeder soll es zulassen, dass Gott ihn stark macht. Jeder soll wissen, dass er dafür verantwortlich ist, Kraft zu haben. Die Epheser sollen stark werden, so dass sie imstande sind, das zu tun, was sie zu tun haben. Ohne Jesus können wir nichts tun (Johannes 15, 5). Das heißt nicht notwendigerweise, dass wir mit ihm alles tun können, sondern mit ihm können wir tun, was er von uns getan haben will. Wir dürfen die Verantwortung für unser Sündigen nie abschieben - weder auf unsere Laune noch auf unseren körperlichen Zustand (ob wir müde, krank sind oder unsere "Tage" haben) noch auf unsere Umgebung. Wie schwierig der Nächste auch sei, nichts ist eine Entschuldigung für unser Sündigen. Es ist immer genügend Gnade vorhanden, der Sünde zu widerstehen. Jesus sagt zum Apostel Paulus (2. Korinther 12, 9): "Es genügt dir meine Gnade". Seine Gnade reicht aus für uns. Das Verb in 2. Korinther 12, 9 steht nicht in der Befehlsform, sondern in der Wirklichkeitsform. Der Herr sagt nicht: "Lass dir an meiner Gnade genügen!", sondern der Herr gibt eine Zusage. Der Herr sagt zu Paulus gleichsam: Unabhängig davon, ob die Anfechtung weggenommen wird oder bleibt, es ist immer genügend Gnade vorhanden - sei es die Gnade der Durchhilfe oder die Gnade der Abhilfe. Sei es, dass der Herr uns durch die Situation hindurch hilft, sei es, dass er Abhilfe schafft; wir brauchen für beides Gnade. "werdet innerlich gekräftigt" "... innerlich": Der Kampf findet im Inneren statt. Der Christ muss Jesus treu bleiben, er muss innerlich stark sein. Das ist wichtiger als äußerlich stark zu sein. Es ist nicht verkehrt, Muskeltraining durchzuführen, zu joggen und für den Leib zu sorgen, aber der Leib des Menschen ist im Vergleich zu seinem Geist nicht so wichtig. Der Leib ist zwar wichtig als Behausung des Geistes; er ist Eigentum des Herrn, ein Tempelheiligtum Gottes. Wir sollten nicht vergessen, dass der Leib nicht uns gehört. Er ist wichtig, ja, aber dennoch relativ unwichtig im Verhältnis zur Ewigkeit. Deshalb ist die leibliche Übung im Verhältnis zur eigentlichen (geistlichen) Persönlichkeit "zu wenigem nützlich" (1. Timotheus 4, 8). Der Geist ist es, auf den es ankommt. Innerlich sollen wir gekräftigt werden. Der "äußere Mensch" verfällt, der innere jedoch darf Tag für Tag erneuert werden (2. Korinther 4, 16). 4. Der Ort der Kräftigung "im Herrn" Wie soll das Starkwerden geschehen? Das Schlüsselwort ist "in": im Herrn ist die Kraftquelle. Das Wort könnte auch mit "durch" übersetzt werden: "Erstarkt durch den Herrn; werdet stark durch die Macht seiner Stärke!" 2. Timotheus 2, 1: "Du nun, mein Sohn, erstarke in der Gnade, die in Christus Jesus ist." Timotheus soll direkt durch Jesus Christus erstarken, der ihm Gnade geben wird. "Gnade" ist die geschenkweise Vermittlung von Fähigkeit, zu leben und zu handeln. Wir lernen: Die Kraft ist bereits vorhanden: Sie ist im Herrn. Daher soll die Verbindung mit dem Herrn aufrechterhalten werden. Die Waffenrüstung können wir nur in der Kraft des Herrn gebrauchen. Nur wenn wir mit ihm in Verbindung bleiben, sind wir stark. Dann wird die Situation, in der wir sind, uns nicht überwältigen. Dann müssen wir nicht sündigen. Dann können wir ruhig bleiben in ihm. Die Quelle unserer Kraft ist dann der Herr. In unsrer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren. Es kämpft für uns der rechte Mann, den Gott selbst hat erkoren. Dann ist sein Können unser Können, sein Vermögen unser Vermögen. Wir brauchen nicht in uns selbst stark zu sein. Die Stärke kommt dadurch, dass wir uns mit ihm in Verbindung setzen. Je unmittelbarer unsere Verbindung mit ihm ist, desto mehr Stärke haben wir. Er ist Herr der ganzen Lage, hat alles in seiner Hand. (In Offenbarung 4, 2ff sehen wir Gott auf dem Thron sitzen; er lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen.) Bei dieser Kraft handelt es sich um eine unübertreffliche. Paulus sagt (Philipper 4, 13): "Ich bin stark für alles in dem, der mich ‹stets› innerlich kräftigt, Christus." David sagt (Psalm 18, 30): "Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen". "im Herrn": Das heißt: "... in demjenigen, der Herr ist". Hier ist mit "Herr" der Adonai (hebr. "mein Herr, mein Gebieter") des Alten Testaments gemeint, der Gott des Himmels und der Erde, derjenige, der befehlen darf. Wenn er spricht, geschieht es. Paulus betet (Kolosser 1, 9), dass die Heiligen in Kolossä "erfüllt" sein möchten "mit der Erkenntnis seines Willens". Er wünscht, Gottes Wille möchte sie in jeder Ecke ihres Lebens bestimmen. Wenn wir von Gottes Willen bestimmt sein wollen, haben wir den Herrn auf unserer Seite und dürfen in ihm stark sein. Bedenken wir, dass diese Waffenrüstung für uns selbst ist, nicht für den anderen. Oft möchten wir im Leben von den Brüdern und Schwestern in Christus etwas erreichen. Wir beten für sie, aber wir haben es nicht in der Hand, dass sie sich ändern. Aber dass wir uns ändern, dazu ist genügend Kraft vorhanden. Und da können wir etwas erreichen. Wir sind es, die nun stark werden sollen. Die Kraft ist für uns selbst da, und in Bezug auf uns ist sie sehr wirkungsvoll. "gekräftigt in der Macht seiner Stärke." Paulus reiht drei Wörter aneinander: Kraft, Macht und Stärke. Er liebt es, solche Ausdrücke aufzuhäufen. Er will seine Leser von der Kraft des Herrn überzeugen. * "Macht" hat mit Regierungsmacht Gottes zu tun. Dabei liegt die Betonung auf dem Können, das sich durchsetzt. * "Stärke" hat mit Standhaftigkeit zu tun; sie ist die Fähigkeit, standhaft zu bleiben. * "Gekräftigt" ist vom Hauptwort "Kraft" (griech.: dünamis) abgeleitet. Dünamis ist "Können, Fähigkeit". Paulus sagt: "Werdet innerlich so, dass ihr fähig seid, das Geforderte zu tun." Da wir stark werden wollen, lassen wir uns durch Paulus auf die Stärke Christi hinweisen. Wir werden stark, wenn wir uns an Christi Person und Stärke orientieren. Von Jesus heißt es, dass er "voll des Heiligen Geistes" war und "durch den Geist in die Wüste geführt" wurde (Lukas 4, 1). Dort wurde er vom Teufel versucht. Danach heißt es: "Und Jesus kehrte in der Kraft (dünamis) des Geistes zurück nach Galiläa" (Lukas 4, 14). Die Kraft ist bereits vorhanden. Hier ist ein PKW, gewaschen und startfertig. Die potentielle (mögliche) Kraft ist vorhanden, aber die Energie entwickelt sich erst in dem Moment, in dem man das Getriebe einschaltet und auf den Gashebel drückt. Erst wenn die kinetische (bewegende) Kraft eintritt, weiß man, wie es um die potentielle Kraft bestellt ist. Durch die kinetische Kraft wird die potentielle gemessen. Jesus Christus hat seine Kraft in der Fülle des Heiligen Geistes gezeigt. Im Heiligen Geist lag die Macht seiner Stärke. Der Geist war die Macht, die für Christus Stärke bedeutete. Wenn Sie und ich stark werden wollen, muss dieselbe Macht, derselbe Geist, in uns zur Entfaltung kommen. Die Voraussetzung zum Starkwerden ist: mit dieser Kraft voll zu sein. Voll dieser Kraft zu sein, genügt jedoch nicht. Wir müssen uns Christus öffnen und ihn zur Entfaltung kommen lassen! Er ist wie ein Strom, der gedämmt ist. Die potentielle Energie muss in kinetische umgewandelt werden. Der Damm muss gebrochen werden (bzw. der Motor muss eingeschaltet und das Gaspedal getreten werden). Wie tun wir das? Gehen wir dazu über, seinen Willen zu tun! Seien wir gehorsam! Er wird mit seiner Kraft da sein, ob wir es spüren oder nicht. Die Kraft ist vorhanden, und wir sollen in ihr gekräftigt werden. Sie braucht nicht erst erbeten zu werden. Aber wir müssen beten, um sie in Anspruch zu nehmen. Die Kammer im Haus meines Lebens ist voll von den Gütern meines Herrn, aber ich muss um Gnade beten, um vom Regal zu holen, was ich brauche. Auch zu diesem Akt des Glaubens brauche ich Gnade, denn ich vergesse dies so schnell. Ohne die Gnade des Herrn sind wir nicht imstande, diese kleinsten Schritte durchzuführen. Diese Gnade, diese Kraft, wollen wir nicht haben, um uns eigensinnig und eigenwillig selbst durchzusetzen. Nicht dazu ist diese Kraft vorhanden. Nein, wir wollen die Schwachen bleiben! Jesus erinnert Paulus (2. Korinther 12, 9): "Meine Gnade reicht aus für dich, denn meine Kraft kommt an der Stelle der Schwachheit zur Vollendung." Daher konnte Paulus sagen (2. Korinther 12, 10): "Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark." Fortsetzung in der nächsten Nummer DAS NEUE TESTAMENT - BREITRANDAUSGABE 2026 Seit einiger Zeit haben wir Anfragen bekommen für eine Ausgabe des Neuen Testaments mit breitem Rand dickem Papier und großer Schrift. Auf der Grundlage der Übersetzung von H. Janzen habe ich (Thomas Jettel) das Neue Testament neu übersetzt (revidiert) und herausgegeben. Die Grundlage der Übersetzung bleibt weiterhin der Mehrheitstext (d. i. der byzantinische Text, der 95-98 % aller griechischen Handschriften ausmacht). Die abweichenden NA (Nestle-Aland) und t.r. (textus receptus)-Versionen, die sich in der Übersetzung auswirken, finden Sie in den Fußnoten. Im Fließtext finden Sie kleingedruckt und in Rot Texterweiterungen und lexikalische Angaben (bzw. alternative Übersetzungen des griechischen Wortes). Für eigene Notizen und Parallelstellen ist Platz am Rand (3 cm Rand links und rechts). 500 Seiten; Hardcover, gebunden. Gewicht: ca. 960 g. Preis: 11 Euro (zuzüglich Porto und Verpackungsmaterial ca. 5 Euro). Bestelladresse für Deutschland, Österreich, EU: Werner Schemel +49 175 4404216 (Telegram) / +49 7703 9314700 E-Mail: schemel.werner@gmx.de Bestelladresse für die Schweiz: Thomas Jettel, +41 76 490 5953 (WhatsApp/Telegram) E-Mail: qjettl@gmail.com Wir wünschen euch viel Freude! Rezension von Peter Streitenberger Die vorliegende weitere Überarbeitung als stabiles Hardcover mit gut lesbarer großer Schrift von Thomas Jettel zeichnet sich dadurch aus, dass es anders als viele anderen Übersetzungen, nicht dem bibelkritischen, aber modernen Grundtext von Nestle-Aland folgt, der mit der Idee der Inspiration nicht kompatibel sind, sondern den Konsens der Überlieferungen, der problemlos auf die Originale zurückzuführen ist, folgt. Das ist der heute nicht selbstverständliche, aber wichtigste Punkt dabei, sodass die leider umstrittenen Passagen, die die Bibelkritik als unecht einstuft, alle vorhanden sind und nicht als späterer Nachtrag deklariert wurden (Markusschluss, Perikope der Ehebrecherin und zahlreiche andere Stellen). Dabei zeigen sich auch Stellen abgedruckt (wie das Bekenntnis des Philippus in Apostelgeschichte 8.37 sowie in Apostelgeschichte 24, 6ff), wo die Überlieferung geteilt ist, und somit die Echtheit nicht ausgeschlossen werden kann, in blauer Markierung, sodass der Leser ein eigenes Bild gewinnen kann). Mit der guten Beurteilung der Handschriftenlage an solchen Stellen konnte Apostelgeschichte 20, 28 mit "durch das eigene Blut" als beste Wahl abgedruckt werden. In früheren Ausgaben (ganz abgesehen von anderen Übersetzungen wie der Elberfelder, Luther oder anderen Übersetzungen) war dies vermutlich noch nicht die beste Wahl, da die Lage an der Stelle erst mit gewissem Aufwand beurteilt werden musste. Die treffende Wiedergabe von Apostelgeschichte 13, 48 ist eine gute Idee, auf jeden Fall geeignet, um falsche Lehren wie der Prädestination zu Heil vs. Unheil plausibel zu umgehen, es ist zu überlegen, ob das nicht die beste Idee für diese Stelle ist. Die Übersetzungsmethode orientiert sich streng am Grundtext und nimmt daher einige Härten im Deutschen in Kauf, etwa dass Nebensätze oft nicht interpretiert werden ("weil", "als" etc.) sondern mit Partizipien aufgelöst werden (z.B. "allzeit flehend" in Römer 1, statt "wobei ich allzeit flehte"), wodurch sich zahlreiche Probleme bei der Interpretation lösen lassen, da es oft nicht klar ist, ob der Autor die Nebensätze kausal, konzessiv, temporal etc. codiert. Daneben werden notwendige Ergänzungen im Deutschen als solche nur in Klammern ergänzt. Ab und an jedoch auch einige Attribute wie "böse" die ein Kopfnomen näher beschreiben sollen, die zwar sinnvoll sind, aber an einigen Stellen auch Interpretationen des Übersetzers sind. An einigen Stellen wird ein Nomen durch zwei Entsprechungen im Deutschen interpretiert, wohl aus der Motivation heraus, das semantische Spektrum einzufangen, dieses Feature ist ein Alleinstellungsmerkmal der Jettel-Übersetzung. Der Leser hat zumindest die Möglichkeit im Gegensatz zu anderen Übersetzungen diese als Zusätze zu erkennen, wodurch diese einen Mehrwert darstellen. Sehr gut ist die Differenzierung verschiedener Begriffe wie "Buchröllchen" vs. "Buchrolle" in der Offenbarung, da dort tatsächlich unterschieden wird, auch ist die Wahl gegen "Buch" zu begrüßen, da die Schrift zusammengerollt werden kann. Die Alternativen direkt im Text in roter Schrift sind zwar den Text unterbrechend, aber für Studienzwecke ebenfalls wichtig, da oft sinnvolle Alternativen möglich sind. Der Stil der deutschen Übersetzung ist konservativ und im Konjunktiv sieht man erfreulicherweise (z.B. "hergäbe") die noch etablierten deutschen Formen statt die im Zuge der Degeneration der Sprache aufgeweichten Formen ("hergeben würde"), das konservative Leser erfreut, dies zeigt sich ebenfalls im Gebrauch des Präteritums, der leider immer weiter im Rückzug im Deutschen ist und vom Perfekt verdrängt wurde, obwohl die Funktionen verschieden sind ("ich gab" statt "ich habe gegeben"). Die Verwendung von unnötigen Fremdwörtern zeigt sich z.B. bei "Gesalbter" vs. "Christus" und anderen Termini. Bei 2. Thessalonischer 2, 7 fällt eine eher interpretative Idee für die Frage nach dem Zurückhaltenden Element auf, das die Entfaltung des kommenden Bösen aufhält, hier wäre zumindest in einer Revision eine der üblichen Wiedergaben wünschenswert. Sehr gut gelöst wurde die Unterscheidung unbestimmter Artikel versus Zahlwort wie z. B. in 1. Korinther 12, 12 ("EIN Leib, EIN Geist, EIN Leib"). Insgesamt ist die Arbeit von Jettel eine eigenständige konservative Übersetzungsleistung, da sie nicht einfach bisherige übernimmt, sondern den Grundtext selbst zu Wort kommen lässt. Das ersetzt nicht andere Arbeiten, sondern bietet die Möglichkeit zum Vergleich. Für fortgeschrittenere Leser kann sie eine Hilfe zum Studium des griechischen Originals sein, da sie eine wörtliche Wiedergabe bereitstellt. - P. Streitenberger BEDENKENSWERTE SÄTZE * Wo das Mitleiden beginnt, hört die Einsamkeit auf. * Besser ein kleines Licht sein, als über Dunkelheit zu jammern. * Ein Geschenk, das nicht auch ein Opfer ist, ist kein Geschenk. * Das Warten auf etwas Schönes erzeugt positive Spannung und positive Gefühle. Daher verordnete Gott, dass wir mit der Umkehr nicht gleich zum Himmel eingehen. * Bejahe den Tag, wie er dir geschenkt wird, statt dich an unabänderlichen Dingen zu stoßen. * Unsere Unordnung von heute nimmt und unsere Freiheit von morgen. * Zwei Eigenschaften schützen uns im Leben: Haushalten und Aushalten. * Einen Menschen zu lieben beginnt damit, dass man ihn ernst nimmt. * Wir machen uns fortwährend Sorgen, um keine zu haben. * Die Praxis sollte das Ergebnis des Nachdenkens sein, nicht das Nachdenken das Ergebnis der Praxis. * Gewohnheiten sind die Fingerabdrücke des Charakters. * Die ungelösten Probleme sind es, die einen Geist lebendig erhalten, nicht die gelösten. * Liebe, die rechnet, ist nicht Liebe. * Nur wer wagt, Schüler zu sein, kann Meister werden. * Das Vorbild ist einer der erfolgreichsten Lehrer, obgleich es ohne Worte lehrt. * Erfahrungen sammeln heißt Fehler begehen. * Gezwungener Wille wird Unwille. * Ein Hastiger erzeugt zehn Hastige. * Berge, die du nicht versetzen kannst, musst du ersteigen. * Geduld ist wie der Sonnenschein, macht saure Frucht zu süßem Wein. * Zufrieden sein, das ist mein Spruch! Was hülf mir Geld und Ehr? * Jeder Tag ist voll beglückender Möglichkeiten. * Seine Freizeit sinnvoll gestalten kann nur der, der den Sinn des Lebens gefunden hat. * Eine teure Erkenntnis: So mancher billige Einkauf bringt nichts als teuren Ärger. * Freuden, die man übertreibt, verwandeln sich leicht in Schmerzen. DIENSTE 07.Juni: Engen/Ebnet 14.Juni: Aulfingen 19.Juli: Engen/Ebnet 02.Aug: Rothrist 02.Aug: 16:00 Uhr Wetzikon 23.Aug: Engen/Ebnet 30.Aug: Oberglatt 06.Sept: Uznach "Haus Frieden", Hägelberg Meine Frau Marlies und ich haben uns entschieden, auf freiwilliger Basis ab Frühling 2027 (so Gott will) Hauseltern (im Rahmen der geistlichen Leitung) des Freizeithauses "Haus Frieden" zu werden. Wir werden dort (so Gott will) ab 2027 Seminare anbieten, auch Geschwister, Gemeinden und Jugendgruppen einladen. Es wird auch möglich sein, dass geschlossene Gruppen für ein paar Tage dort Zeit verbringen. Näheres zum Haus Frieden: https://haus-frieden.de/ (D-79585 Steinen-Hägelberg; +49 7627 450; info@haus-frieden.de ) Ca. drei Monate im Jahr (hauptsächlich Nov. bis Febr.) werde ich weiterhin für meine bisherigen überörtlichen Dienste in Deutschland, Rumänien, Moldawien, Ukraine unterwegs sein. Wir danken herzlich für eure Gebete. ___________________________________________________________________________________________________________________________________ In "Unterwegs notiert" geben wir (seit 1999) Gedanken weiter, die im geistlichen Gespräch oder im Dienst am Wort eine Hilfe sein können. Die Zustellung ist unentgeltlich. Frühere Nummern können bei www.sermon-online.de heruntergeladen werden. Hrsg. Thomas Jettel, jettel@bluewin.ch Krümmenswil 414; CH-9643 Krummenau; +41 76 490 5953. Homepage: https://jettel.ch und https://bibel.jettel.ch/ Beiträge zum Inhalt bitte an den Herausgeber. Inhalte dürfen vervielfältigt werden. (Bankverbindung: Thomas Jettel, IBAN: DE73 6849 2200 0001 4628 14 oder CH40 0900 0000 8751 9928 9) Zur Erleichterung des Versandes bitte E-Mail-Adressen dem Herausgeber bekannt geben. Ihre Daten (Email-/Postadr.) werden für den Versand verwendet und vertraulich behandelt. Sie dürfen der Verwendung Ihrer Daten widersprechen und die Löschung beantragen. Wer das Blatt nicht mehr erhalten möchte, darf es ohne weiteres abbestellen. S. 2 Unterwegs notiert Nr. 155 S. 4 Unterwegs notiert Nr. 158 S. 7 Unterwegs notiert Nr. 145