U n t e r w e g s n o t i e r t Eine Handreichung für Dienende ______________________________________________________________ "Christus, gekommen als Hoherpriester der bevorstehenden guten Dinge, [ging ein] vermittels des größeren und vollkommeneren Zeltes, eines nicht mit Händen gemachten, das heißt, nicht von dieser Schöpfung, noch vermittels Blutes von Ziegenböcken und Kälbern, aber vermittels des eigenen Blutes; ein für alle Mal ging er ein in das Heiligste, nachdem er eine ewige Erlösung zuwege gebracht hat." Hebräer 9, 11.12 __________________________________________________________________ Nr. 159: August - September 2026 Die Rettung und die Gemeinde der Geretteten Der Epheserbrief (21) IV. Der würdige Wandel im geistlichen Kampf 6, 10-20 A. Einleitendes B. Die erste Aufforderung: "Werdet gekräftigt!": 6, 10 Fortsetzung von der letzten Nummer C. Die zweite Aufforderung: "Die ganze Rüstung Gottes sei angetan!" - Epheser 6, 11-13 11 "Die ganze Rüstung Gottes sei angetan, damit ihr gegen die listigen Vorgehensweisen des Teufels stehen könnt, 12 weil bei uns der Kampf, das Ringen, nicht gegen Blut und Fleisch gerichtet ist, sondern gegen die Erstrangigen, gegen die Machtausübenden, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Wesen der Bosheit in den himmlischen Bereichen. 13 Nehmt deshalb die ganze Rüstung Gottes, damit ihr am bösen Tage zu widerstehen und, nachdem ihr alles ausgerichtet habt, zu stehen vermögt." Beachten wir die Reihenfolge der Aufforderungen. Die erste lautet "Erstarkt!", die zweite "Zieht an!" Zuerst kommt Muskeltraining, dann Waffentraining. David wollte Goliath bekämpfen. Saul gab ihm dazu seine Waffenrüstung. Aber damit konnte David nichts anfangen. Er war sie nicht gewohnt. Daher legte er sie wieder ab. Er musste die eigene Waffe, mit der er geübt war, nehmen, um Goliath besiegen zu können. 1. Was angetan sein soll: 6, 11 "Die ganze Rüstung Gottes sei angetan, ..." Sie schließt - im Bilde gesprochen - alles das ein, was ein römischer Soldat für die Kriegführung brauchte. Grundsätzlich besteht die Kampfrüstung aus dem, was zum Schutz dient. Dieser ist nicht selbstverständlich. Die Tatsache, dass wir in Christus sind, bedeutet nicht, dass wir unverwundbar wären. Auch nachdem wir in Christus versetzt worden sind, geht es um Leben und Tod. a. Die ganze Rüstung Die ganze Rüstung muss angezogen werden. Es geht um jedes Einzelteil. Wenn nur ein Teil fehlt, sind wir empfindlich und verwundbar. Es gilt auch hier, den Kampf ernst zu nehmen und nicht zu spielen. b. Die Rüstung Gottes Sie ist seine, nicht unsere. Sie wurde uns zur Verfügung gestellt. Nicht wir leisten etwas, sondern er bewahrt uns. Vielleicht denkt Paulus an Jesaja 59, 16.17: "Und er sah, dass kein Mann vorhanden war, und verwunderte sich, dass es keinen Mittler gab. Da half ihm sein eigener Arm, und seine Gerechtigkeit, die stützte ihn. Er legte Gerechtigkeit an wie eine Brustwehr und setzte den Helm des Heils auf sein Haupt, und er umkleidete sich mit Kleidern der Vergeltung." In Christus haben wir Gerechtigkeit als Panzer, die Hoffnung auf das Heil als Helm. Die ganze Waffenrüstung anzuziehen bedeutet, in Christus zu stehen. In uns sind wir absolut Hilflose. Durch ihn lassen wir uns schützen von dem Allmächtigen - im Messias durch den Heiligen Geist. 2. Wann die Rüstung angetan sein soll 6, 11 Jetzt, denn der Kampf hat bereits begonnen. Wir dürfen nicht zögern. Wir müssen stets kampfbereit sein. In einem gewissen Sinne haben wir sie angezogen, als wir zu Christus kamen und ihn anzogen. Nun sollen wir dafür sorgen, dass auch weiterhin nichts fehlt. Wir wollen stets in seiner Gerechtigkeit, in seinem Heil, hinter seinem Glaubensschild stehen. Wir dürfen nie ohne Rüstung sein, weder nachts noch tagsüber, weder in der schönen, geistlichen Atmosphäre von treuen Gläubigen, noch im "dunklen Tal". 3. Weswegen die Waffenrüstung angetan sein soll 6, 11.12 Weil jetzt der Kampf stattfindet; weil wir es mit einem Feind zu tun haben. Gott ist unser Freund. Wir sollen die Waffenrüstung unseres Freundes anziehen, damit wir mit seinem Feind fertig werden. Zu Gott zu kommen heißt nicht nur, seine Besitztümer zu erhalten, sondern auch in seinen Kampf gegen seinen Feind hineingestellt zu werden. "Haben sie mich verfolgt", sagt Jesus, "werden sie euch auch verfolgen" (Johannes 15, 20). 11 "Zieht an die volle Rüstung Gottes, damit ihr gegen die listigen Vorgehensweisen des Teufels stehen könnt, 12 weil bei uns der Kampf, das Ringen, nicht gegen Blut und Fleisch gerichtet ist, sondern gegen die Erstrangigen, gegen die Machtausübenden, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Wesen der Bosheit in den himmlischen Bereichen." Es geht darum, diese Kampfrüstung anzuziehen, wie es ein römischer Soldat mit seiner irdischen Kampfrüstung tut. Weswegen? a. Wegen der Art des Kampfes: List "damit ihr gegen die listigen Vorgehensweisen (oder: Kunstgriffe) des Teufels stehen könnt, ..." Der Kampf ist von besonderer Art. Deshalb soll man im Herrn stark sein und die Rüstung tragen. Paulus beschreibt zwei Perspektiven des Kampfes, die vom Feind her gesehene und die von uns aus gesehene. Die "listigen Vorgehensweisen" (griech. methodeias): Der Feind entstellt die Aussagen Gottes: "Sollte Gott gesagt haben...?" Zuerst leitet er den Zweifel ein; dann kommt die Negation, die eigentliche Entstellung der Wahrheit. Er versucht den Menschen in die Irre zu führen. Der Mensch soll eine andere Vorstellung von dem haben, was ist und von dem, was sein soll. Wenn wir nicht von der göttlichen Perspektive her mit der Wirklichkeit konfrontiert worden sind, wenn wir nicht gelernt haben, die Wirklichkeit so zu sehen, wie Gott sie sieht, werden wir in Gefahr stehen, vom Irrtum gefangengenommen zu werden. Wir dürfen unsere Augen nicht von unserem Herrn weglenken. Falsche Lehren stellen die Wahrheit anders dar als sie ist. Wir dürfen nicht in Meinungen denken (z. B. wie gewisse Lehrer es meinen). Es geht um die biblische Wahrheit. Seit der Zeit der Aufklärung bis heute wird die Wahrheit relativiert. Das hat böse Auswirkungen unter den Gläubigen. Ein Beispiel: Wenn nach der Richtigkeit eines Sachverhaltes gesucht wird, hört man oft die Frage: "Wie siehst du das?" Auf eine solche Frage müsste die Antwort eigentlich lauten: "Mit den Augen!" Oder: "Scharf", beziehungsweise "Unscharf". Wenn wir alle unsere Augen gebrauchen, werden wir alle dasselbe sehen. Um rechte Auskunft über einen Sachverhalt zu bekommen, sollte man besser fragen: "Was siehst Du?" Unser Anliegen sollte nicht sein, eine Vielzahl von Meinungen einzuholen, um sodann diejenige herauszusuchen, die uns am besten gefällt. Wir sollen die Wahrheit betrachten. Die Wahrheit hat nur Gott. Wir fragen manchmal einander: "Wie denkst du darüber?" Wie ich denke, ist aber im Moment nicht wichtig. In einem Wahrheit suchenden Gespräch stehen wir uns nicht von Angesicht zu Angesicht gegenüber, sondern Schulter an Schulter nebeneinander, und wir beide befragen Gott. Wir geben zu, dass wir in unserem gegenwärtigen Denken noch nicht übereinstimmen, aber beide von uns wollen so denken, wie Gott denkt. Wir sollen nicht nach der Meinung von Menschen fragen, sondern gemeinsam Gottes Wort befragen. In so manchen Kreisen stellen wir mit Entsetzen fest: Die Gläubigen sind nicht mehr grundsätzlich an Gottes Wort orientiert. Wenn wir schon einen Menschen befragen wollen, so wollen wir nach dem Willen Gottes fragen, versuchen zu erfahren, ob dieser oder jener Bruder an dieser Stelle mehr Licht hat, sodass wir besser sehen, was Gottes Wort sagt. Wir sind dem Feind nicht gewachsen. Daher: "Vertraue auf Jahweh mit deinem ganzen Herzen und verlasse dich nicht auf deinen Verstand!" (Sprüche 3, 5). Gebrauche den Verstand, aber verlasse dich nicht darauf. Gebrauche den Verstand, um Gottes Wort aufzunehmen und um auf Gott zu vertrauen. (Dazu ist der Verstand da. Er ist uns nicht gegeben, dass wir damit autonom seien.) Verlasse dich auch nicht auf deine Geschicklichkeit, sondern auf den Herrn. Manchmal hört man von gewissen "Methoden", oder, dass irgendetwas "das Geheimnis" von etwas sein sollte. Eine derartige Denkweise gehört zu unserem technischen Zeitalter, wo wir das innere Wesen der Natur durch Technik zum Ausdruck bringen können. Das heißt, wir haben uns die Gesetzmäßigkeit der Natur zu Nutzen gemacht und denken nun seit bald 200 Jahren "naturwissenschaftlich". Das ist an und für sich nicht verkehrt, nur: Die Natur ist mechanistisch geschaffen, und Gott behält sich das Recht vor, sie zu bestimmen. Sie gibt sich für uns wie eine Maschine. Deshalb sprechen wir von Naturgesetzen. Wir haben gelernt, verschiedene Knöpfe zu drücken und wissen, was dann dabei geschieht. Und nun haben wir diese mechanistische Denkweise auf die geistlichen Dinge übertragen und vergessen, dass wir es im geistlichen Bereich mit Personen zu tun haben, nicht mit Dingen. Weil Personen einen großen Entscheidungsspielraum haben, lassen sich ihre Handlungen schwer voraussagen. Wir sollten daher vorsichtig sein und in der Reichgottesarbeit nicht zu stark methodisch denken. Gemeinde- und Reichgottesarbeit ist heute leider durchzogen von der Methodik. Für so vieles haben wir Methoden. Darin liegt eine Gefahr - eben deshalb, weil wir Personen sind und Gott eine Person ist. Wenn es um den Widersacher geht, wird keine Methode helfen! Eine einzige Person kann helfen: Jesus Christus. Es hat Gott gefallen, den Sieg durch eine Person herzustellen. Wo immer und wie immer der Feind kämpft, Christus ist die Lösung. Er ist der Erlöser. Wir sind dem Feind nicht gewachsen. Wenn wir es mit ihm aufnehmen wollen, wird er uns in die Irre führen. b. Wegen der Art des Feindes: Wer und wie geartet ist der Feind? Er ist nicht Blut und Fleisch. 12 "weil bei uns der Kampf nicht gegen Blut und Fleisch ist, ..." "Blut und Fleisch": Das soll wohl die natürliche Schwäche des Menschen zum Ausdruck bringen. Fleisch kommt vom Blut her. So sind wir geboren. Als Menschen sind wir einem geistigen Feind nicht gewachsen, noch weniger als gefallene Menschen. Unser Feind ist nicht ein schwacher Mensch, nicht aus Blut und Fleisch. Wir, die Kämpfenden, sind es wohl. Deshalb können wir ihm von uns aus nicht standhalten. Unsere Probleme mit Menschen sind nicht rein menschlichen Ursprungs. Daher genügt die Psychologie auch nicht, um unsere Probleme zu lösen. Eine gewisse Menschenkenntnis kann zwar helfen, genügt aber nicht. Obwohl unser Kampf nicht gegen Menschen ist, kann der Feind dennoch Menschen verwenden. In diesem Sinne haben wir es mit Menschen zu tun; wir kämpfen dabei aber nicht gegen sie. Wir sind nicht gegen Menschen, auch nicht gegen schwierige Geschwister, die uns Mühe machen, sondern wir sind stets gegen Sünde (die der Feind gebraucht). Die Menschen lieben wir. - Als solche, in denen Jesus Christus wohnt, sind wir imstande, ihnen zu vergeben und sie zu lieben (1. Petrus 1, 22). Diese Tatsache haben wir im Glauben anzunehmen und im Gehorsam zu offenbaren. Paulus betont das Wort "uns". Luther übersetzt: "unser Kampf", was nicht ganz genügt, denn wörtlich sagt Paulus: "uns ist der Kampf nicht gegen ...". Das heißt: "Bei uns, für uns" - ist der Kampf nicht gegen Blut und Fleisch. Wir sollen sowohl unseren Geist als auch unseren Leib in Acht nehmen. Der Leib des Gläubigen ist ein Tempel des Heiligen Geistes (1. Korinther 6, 19). Wir dürfen daher nicht, wie die Gnostiker im ersten Jahrhundert und später, den Leib vom inneren Menschen trennen in der Meinung, der Leib sei unwesentlich, und es wäre egal, was man mit ihm tue. 2. Korinther 4, 16: "Darum ermatten wir nicht, sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, wird jedoch der innere Tag für Tag erneuert." Warum muss der innere Mensch erneuert werden? Unter anderem wegen des Leibes, der am Vergehen ist. Der Leib kann einen Einfluss auf unser Gemüt ausüben. Wenn wir wachsam sein wollen, müssen wir daher auch auf unseren Leib Acht geben. Er ist "geistlich". "weil ... der Kampf ... nicht gegen Blut und Fleisch gerichtet ist, sondern ... gegen ... die geistlichen Wesen" "Geistlich" zu sein bedeutet nicht, "gut" zu sein. Der Feind ist "geistlich", weil er dem Wesen nach Geist ist. Die "geistlichen Wesen" halten sich in der geistlichen Sphäre auf, sie dringen aber in die sichtbare Welt hinein. Man kann den Feind nicht sehen, hören, riechen, betasten. Er ist Geist, er befindet sich im Jenseits. Die "himmlischen Bereiche" sind das Jenseits. Das Jenseits ist nicht ein Durcheinander, sondern klar geteilt. In dem geistlichen Bereich gibt es offensichtlich Abstufungen oder separate Bereiche, wie Licht und Finsternis. Der Feind wirkt im Bereich der Finsternis und kann auf die Menschen der Welt Einfluss ausüben. Wir hingegen können nichts von jener Welt wahrnehmen. Es gibt einen Schleier zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Wir wissen daher nicht, wie wir mit dem Jenseits umgehen sollen. Wir handeln im Glauben auf Grund des geoffenbarten Wortes Gottes. Er ist mehrzählig. Der Feind hat viele Diener, sodass es ihm möglich ist, viele Menschen zu beeinflussen. Wenn wir in Christus sind, ist die Gefahr seines Einflusses begrenzt. Wir können uns schützen. Er ist mächtig. "gegen die Erstrangigen, gegen die Machtausübenden (oder: Autoritäten), ..." Der Feind hat ein Königreich (Matthäus 12, 26). Er hat Regenten. Paulus spricht von Fürsten (eigtl.: Obersten; Erstrangigen). Paulus spricht von Autoritäten/Obrigkeiten (griech.: exousiai), Machtausübenden, Regierungsgewaltigen. "gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, ..." "Weltbeherrscher" das heißt: Herrscher in der Welt - und zwar dort, wo Finsternis ist. Der Feind ist begrenzt. Er ist kein Gott (1. Korinther 8, 5.6). Wenn er "der Gott dieses Äons" genannt wird (2. Korinther 4, 4), ist das im relativen Sinne zu verstehen: Für die Menschen ist er ein "Gott". Der Feind ist in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Gott bestimmt, was er tun darf und was nicht (vgl. Hiob 1-2). Auch die Begegnung Jesu mit dem Gadarener zeigt diese Bewegungsbegrenzung (Lukas 8, 31). Gott bestimmt jede Bewegung des Feindes. Er ist böse. "gegen die geistlichen Wesen der Bosheit" In V. 11 wird er "Teufel" (griech.: diabolos) bezeichnet. Das ist - ebenso wie "Satan" - kein Name. Dieses Wort wird im Deutschen oft mit "Durcheinanderbringer" wiedergegeben, was unrichtig ist. Das Tätigkeitswort diaballein bedeutet "durchwerfen"; es spricht vom Werfen in eine gewisse Richtung, nicht durcheinander. Diabolos ist die Übersetzung des hebräischen ha-ssatan, "der Widerstand Leistende", "der Widersacher, Gegner, Opponent". (Nb: Für "durcheinander" hat das Griechische ein anderes Wort (akatastasia, Unordnung), vgl. Jakobus 3, 16: "... wo Eifersucht und Streitsucht sind, da ist ein Durcheinander"). Der Feind ist respektlos. Er hatte z. B. in Gethsemane keinen Respekt vor der Gebetszeit und dem Gebetsort unseres Herrn. Der Feind kennt kein Erbarmen, keine Barmherzigkeit. Menschen, die von ihm beeinflusst sind, kennen auch keine. Darüber sollen wir nicht erstaunt sein. Er greift von hinten an, dort wo man schwach ist. Amalek griff in 2. Mose 17 Gottes Volk von hinten an. Er lässt nicht locker. Auch wenn er in die Flucht getrieben wird (Jakobus 4, 7.8), kommt er wieder. Aber Gott bestimmt, wo, wann und wie lange er wirken darf. In Christus sind wir Sieger, wenn wir im Glauben widerstehen. Er ist Beherrscher der Finsternis. "gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit" "dieser Weltzeit" (dieses Äons): Eine Weltzeit (ein Äon) ist die Zeit einer "Welt". Der Begriff könnte sich hier auf den jüdischen Äon beziehen, auf das Tempelzeitalter (vom Sinai bis zur Zerstörung des Tempels), also die Welt des alten Bundes. Der Feind hat es mit der Finsternis zu tun. Nach 1. Johannes 1 ist der Feind dort, wo es Sünde gibt. Wo Sünde ist, müssen wir damit rechnen, dass in irgendeiner Weise der Feind im "Spiel" ist. Das Licht will die Finsternis verscheuchen. Wir sind gerufen, in einer dunklen Welt Lichter zu sein. "Finsternis" ist auch die Irrlehre. "Finsternis" ist Mangel an Licht Gottes. Wo verkehrte, unbiblische Auffassungen sind, ist potentiell Herrschaft des Feindes. "Finsternis" bedeutet auch das Böse in der Kultur. Kultur (d. h.: Gepflogenheit; Sitte) ist normalerweise eine Mischung von göttlichem, seelischem und dämonischen Einfluss. Wo Böses in der Kultur ist, muss sie abgelegt werden. In besonderer Weise ist die Kultur im Heidentum finster. Das heißt aber nicht, dass alles im Heidentum satanisch wäre. Manches ist einfach menschliche Überlieferung. Finsternis ist die Folge der Sünde. Zum Teil sind diese Folgen von Gott eingeführt worden, zum Teil sind sie wegen der Sünde gekommen. Nicht der Satan ist der Urheber von Krankheit und Tod, sondern Gott hat sie nach dem Sündenfall eingeführt. Gott erlaubt es dem Feind manchmal, über Krankheit und Tod zu verfügen (Hiob 2; Lukas 13, 10-17). 4. Wiederholung der Aufforderung 6, 13 "Nehmt deshalb die volle Rüstung Gottes, ..." Wenn wir die volle Rüstung Gottes angezogen haben, ist es uns möglich, mit dieser zu widerstehen. Gott stellte den Feind "öffentlich zur Schau". Jesus überwand ihn am Kreuz und in der Auferstehung (Kolosser 2, 15). "damit ihr imstande seid, an dem bösen Tage zu widerstehen" Was mit dem "bösen Tag" gemeint ist, ist nicht ganz eindeutig. Es könnte damit eine besondere Leidens- und Prüfungszeit (wie die in Offenbarung 3, 10) gemeint sein - oder ganz allgemein ein Tag, an welchem die Versuchung/Prüfung besonders stark herantritt. Der böse Tag kann zu jeder Zeit da sein. Plötzlich kann ein heißer Kampf entstehen. Wir können nur dann siegreich bestehen, wenn wir vorher gelernt hatten, mit der Kampfrüstung Gottes umzugehen. Wenn wir nicht vorbereitet und unsere Augen nicht auf unseren Herrn fixiert sind, können wir irrewerden an Gott und/oder an uns selbst. An Gott aber sollten wir niemals irrewerden. Wir sollen im Wort Gottes fest sein. (In 2. Korinther 1, 8 verzweifelt Paulus an sich selbst, aber nicht an Gott.) Der böse Tag kann für den einen oder anderen auch der Tag des Todes sein. "und, nachdem ihr alles ausgerichtet habt, ..." Wir sollen "alles ausrichten", alles, was Gott uns aufgetragen hat. Unser Auftrag ist die Arbeit am Königreich Gottes. Damit wollen wir beschäftigt sein. Wir wollen den ganzen Willen Gottes tun. (Vgl. 2. Korinther 10, 6: "...wenn euer Gehorsam vollständig gemacht worden ist".) "zu stehen" / "und .... (damit ihr imstande seid) zu stehen.": Wenn der Angriff kommt, wollen wir bereit sein zu stehen. Aber eines Tages, wenn aller Kampf vorbei ist und wir alles ausgerichtet haben, werden wir bei unserem Gott stehen und seine anerkennenden Worte hören. "Guter Knecht!" Unsere Aufgabe ist es, den Willen Gottes zu tun. 5. Exkurs: Wie leisten wir Widerstand? a. Wir schützen uns. Das Wesen dieses Kampfes ist Selbstschutz. Die Rüstung ist zum Schutz. Sogar das Schwert ist eine Waffe, mit der man sich schützt. Wir sind dafür verantwortlich, unser geistliches Leben zu bewahren. Das ist im Grunde einfach. Paulus nennt zwar sechs einzelne Elemente dieser Waffenrüstung, aber es kommt immer auf dasselbe heraus. Alle sechs sind nämlich Eigenschaften unseres Herrn: Er ist Wahrheit. Er ist Gerechtigkeit. Er ist der Schild des Glaubens (wir glauben an ihn und bergen uns bei ihm). Er ist unser Heil. Er ist Gottes Wort. b. Wir beziehen Stellung. Widerstand zu leisten, heißt, Stellung zu beziehen. Das ist heute nicht in Mode. Wir sind infiziert von der Weltanschauung der Menschen unserer Welt. Wir sind infiziert von der weltlichen Art der "Toleranz". Wir schließen Kompromisse. Dabei kam der Gedanke der Toleranz ursprünglich vom Evangelium. Es sind die Christen, die im wahren Sinne tolerant sind. Wir haben aber zu unterscheiden zwischen Toleranz mit Ideen und Toleranz mit Personen. Jesu Nachfolger sind tolerant mit Personen, aber nicht tolerant mit allen Ideen. Wir wollen keine Person bestimmen und können es auch nicht. Wir verfügen über niemanden. Aber unsere Aufgabe ist es, jeden Gedanken der Menschen unter die Herrschaft Christi zu bringen, also Ideen in den Raum zu stellen, nämlich Gottes Ideen, das Wort Gottes. "Am Anfang war das Gedachte (gr. logos)." Gott hatte Vorstellungen. Diese hat er uns im Gesetz und im Evangelium mitgeteilt. Johannes war auf Patmos "wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugnisses von Jesus Christus" (Offenbarung 1, 9). Er hatte sich zum Wort Gottes gestellt und war bereit gewesen, keinen Kompromiss einzugehen. Er hatte gesagt: Dieses ist Wort Gottes! Und rechnete in seinem Leben mit dem ganzen Wort Gottes, von Anfang bis Ende. Aber in diesem Wort geht es um ein Herzstück: Jesus Christus. "Das Zeugnis von Jesus Christus" (Offenbarung 19, 10) durchzieht die ganze Heilige Schrift. Das macht die Schrift zu dem, was sie ist. Bedenken wir: Die Bibel ist in erster Linie ein Heilsbuch. Sie spricht zwar auch von Schöpfung, von Gericht und anderen Themen, aber das zentrale Thema ist das Heil, die Rettung in Jesus. Er ist die Mitte des Wortes Gottes. Wir haben Stellung zu beziehen und dürfen keine Kompromisse eingehen. Wir dürfen nicht einen Millimeter weichen. Die ganze Schrift ist gottgehaucht, kommt von ihm, hat bei ihm ihren Ursprung. Er gab die göttlichen Worte heiligen Menschen - und durch diese gab er sie weiter an uns. Die Heilige Schrift ist von Gott. Sie hat keine Fehler an sich. Was sie sagt, sagt Gott. Dafür hat Johannes seinen Kopf hingehalten. Und viele andere haben ihren Kopf hingehalten. Sind wir bereit, Stellung zu beziehen und mit unbiblischen Lehren keinen Kompromiss einzugehen? Haben wir den Mut, Irrlehren beim Namen zu nennen? Wie erkennen wir Irrlehren? Gott hat uns in seinem Wort einige Hilfen gegeben. Nach 1. Johannes 4 sind es zunächst die Worte, worauf wir Acht zu geben haben. Und gemäß Matthäus 7, 20 haben wir auf die Frucht zu achten: Entspricht sie der Offenbarung Gottes oder nicht? Und dann müssen wir den Mut haben, das Falsche aufzudecken, klar zu sagen: "Das ist irreführende Lehre!" - auch wenn sie ein religiöses, ja, "christliches" Gewand trägt. Offenbarung 14, 4: "Sie folgen dem Lamm, wohin es geht." Das Lamm ist zum Hirten geworden. Wo er mich hinführt, da folge ich. Ich folge ihm, der alles an Herrlichkeit zurückließ, auf die Erde kam und sein Blut fließen ließ. Wohin immer dieses Lamm mich in meinem Leben führt, dorthin bin ich bereit zu folgen. Er geht voran. Er hat schon alles darangegeben, und ich darf folgen. Im Zeichen der Nachfolge verzichte und gewinne ich. Wenn wir diesen Weg einschlagen, wird der Feind keinen Halt an uns haben. Offenbarung 12, 11: "... und sie überwanden ihn wegen des Blutes des Lammes ...": Sie haben überwunden, weil ein anderer für sie starb. Auf diesem Boden sind sie geblieben. Alle meine Gerechtigkeit ist in Jesus Christus. Ich habe nichts. Ich bin völlig verderbt. Mein Leben ist von Natur aus verloren, aber in Jesus habe ich gewonnen, weil er sein Leben für mich gegeben hat. "... und wegen des Wortes ihres Zeugnisses": Sie haben den Mund aufgetan und Stellung bezogen - zum ganzen Wort Gottes und zu Jesus Christus speziell. Sie haben ihre Zugehörigkeit zu Jesus bekundet. "... und liebten nicht ihr Leben bis zum Tode". In dieser Haltung liegt das Geheimnis! Wir, die wir in diesen reichen Zeiten noch nicht viel darangeben mussten, sind immer noch (bis ins kleinste Detail des Tagesverlaufs) gefragt: Liebe ich mein eigenes Leben, oder bin ich bereit zu sterben? Wenn mir etwas in die Quere kommt und die Dinge nicht so laufen, wie ich es mir vorgestellt hatte, wenn etwas schiefgeht, stelle ich fest, dass sich sehr schnell etwas in mir regt. Die Ursache: Ich habe mich geliebt. Und dann sage ich: Es tut mir leid, Herr! Das war wieder mein Eigenwille. Du bestimmst! Wenn wir in den kleinen Ereignissen des Tages siegen, ist es leichter, in den größeren Ereignissen nicht für uns selbst zu leben, sondern dem Herrn den Vorrang zu geben. Wenn etwas schiefgeht, beabsichtigt der Herr, dass wir uns nicht daran gewöhnen, dass alles glatt geht; - damit wir gefordert sind, wieder nur auf den Herrn zu schauen. So schnell laufen wir Gefahr, uns auf den schönen Verlauf des Mechanismus zu verlassen! Jesus will uns deutlich machen: Ich habe immer noch alles fest in der Hand. Römer 8, 28: "Denen, die Gott lieben, wirkt alles zusammen zum Guten". Alles! Gott wirft nichts weg. Er verwendet alles. Alles dient zum Guten. Dieses "Gute" ist der Vorsatz Gottes, dass wir Christus ähnlich werden (Römer 8, 29). Das ist sein Ziel mit uns - auch in diesem Kampf. Wir dürfen nicht passiv werden. Passivität ist eine Irrlehre vom Feind. Passivität ist eine satanische Version des Stillewerdens vor Gott. In der Stille vor Gott werden wir nicht passiv, sondern konzentrieren uns aktiv auf Gott. Uns passiv zu geben, hieße, uns von Gott loszulösen und uns selbst anderen Einflüssen auszusetzen, die wir weder sehen noch spüren können. Täuschen wir uns nicht! Wenn wir träge sind und nicht wachen, kann der Feind einen Vorteil gewinnen. 1. Petrus 5, 8: "Seid nüchtern und wachsam, weil euer Widersacher, der Teufel, wie ein brüllender Löwe umhergeht und jemanden sucht, um ihn zu verschlingen." Das Wort nüchtern bedeutet: "zum Denken fähig". Die Löwen gehen paarweise vor: Das Männchen brüllt und lenkt ab, während das Weibchen angreift. Der Feind kann beides tun: brüllen (ablenken) und angreifen. Er hat viele zur Seite, die ihm helfen. Wenn wir die Stimme des guten Hirten kennen, werden wir den Wolf erkennen. 1. Petrus 5, 9: "Dem widersteht, fest im Glauben." Wir sollen nicht auf sein Brüllen eingehen. Wir dürfen nicht davonlaufen! "... wissend, dass dieselben Leiden sich vollziehen an eurer Bruderschaft, die in der Welt ist." Wir sollen standhaft bleiben - nicht alleine, sondern in Verbindung mit der Bruderschaft in der Welt. Solche Anfechtungen sind "Leiden", aber Leiden, die uns helfen, uns zu bewähren. Jakobus 4, 7: "Unterordnet euch also Gott. Widersteht dem Teufel, ....": Wie widerstehen? Der erste Teil des Verses gibt die Antwort: "Unterordnet euch also Gott." Wenn wir uns darüber im Klaren sind, dass wir unter der Herrschaft Gottes stehen, werden wir dem Feind widerstehen. Jede Situation des Lebens ist eine Herausforderung und eine Frage an uns, ob wir unter der Herrschaft Gottes stehen oder nicht. Soll er unser Herr und Helfer sein - oder nicht? So widerstehen wir dem Feind. Wir hören auf die Stimme unseres Herrn und nicht auf die Stimme des Feindes. "... dann wird er von euch fliehen." In der Nähe Gottes hat der Feind nichts zu sagen. "Naht euch zu Gott, und er wird sich zu euch nahen." Wenn Gott nahe ist, hat der Feind nichts zu melden. c. Wir geben dem Feind nicht Raum. Widerstand zu leisten, heißt, nicht zu weichen, nicht dem Feind Raum zu geben. Epheser 4, 27: "Gebt auch nicht dem Teufel Raum." Wenn jemand aufgeregt war und das zu lange anhält und es nicht dem Herrn abgibt, kann in diesem Ärger (in dieser Unruhe) der Feind bei ihm einen Stützpunkt bekommen und ihm von dort aus Niederlagen bereiten. Überall, wo Sünde ist, ist ein potentieller Raum und eine Möglichkeit für den Feind, sich breitzumachen. In all den Gebieten, die in Epheser 4, 26-32 aufgeführt werden, könnte der Feind Raum gewinnen. Wo wir Sünden dulden, gewinnt der Feind mit der Zeit Raum. Sünde ist der Boden, auf dem der Feind sein Wesen treiben und zur Herrschaft gelangen kann. Deshalb sollten wir ihm keinerlei Raum geben, sondern den ganzen Platz Gott einräumen. d. Wir kämpfen an zwei Fronten. Widerstand zu leisten heißt, an zwei Fronten zu kämpfen. Gott ist Liebe und heilig. Liebe und Heiligkeit sind die zwei Pole seines Charakters. Er ist gut an beiden Stellen: in der Liebe und in der Heiligkeit. Gott hat uns in seinem Bilde geschaffen. Wir sind liebesfähig und fähig, heilig zu sein. Der erste Mensch war heilig und liebend. Alles war gut und in Ordnung. An beiden Stellen ist der Mensch gefallen. Er ist lieblos geworden und unheilig. In Christus werden wir wiederhergestellt. So werden wir wieder liebesfähig und heiligungsfähig. Wenn wir kämpfen, sind beide dieser Aspekte gefordert. Im Kampf ist es manchmal schwierig zu wissen, wann wir die Heiligkeit betonen und im Kampf festbleiben sollen und wann wir Liebe (Güte, Gnade) walten lassen sollen. Diese Spannung ist eine nicht einfache. Wir werden leicht einseitig. Wir sollen beten, dass der Herr uns eine himmlische Harmonie dieser beiden Charakterseiten schenkt, damit wir zu gleicher Zeit Liebe und Heiligkeit walten lassen können, denn obwohl wir nicht gegen Fleisch und Blut kämpfen, so haben wir es in unserem Kampf doch auch mit Fleisch und Blut zu tun. e. Unsere Aufgabe ist nicht, dass wir andere Menschen verändern. Nur zu gern möchten wir das. Oft aber merken wir nicht, dass der eigentliche Grund für diesen Wunsch derjenige ist, es anschließend leichter zu haben. Das ist besonders in der Ehe der Fall, dort, wo wir auf engstem Raum zusammenleben. Wir möchten gerne den Ehepartner verändern, damit wir es weniger schwierig haben. Aber bedenken wir: Jeder von uns hat einmal einen Sünder geheiratet. Wir sind es, die verändert werden sollen - Jesu wegen. Der Verändernde ist der Heilige Geist. Er verwandelt uns, wenn wir in den Spiegel des Wortes Gottes schauen, uns Christus ansehen (2. Korinther 3, 18) und ihn bitten, sein Werk an uns zu tun. f. Unsere Aufgabe ist nicht, dass wir die Welt verändern. Nicht das ist unser Ziel; sondern wir setzen Zeichen in der Welt. An gewissen Stellen wird die Situation als Frucht des Evangeliums zwar besser werden, aber darüber verfügen nicht wir. Es kann auch vorkommen, dass durch unsere Evangeliumsverkündigung die Situation schlimmer wird. Die Motivation für die Verkündigung der guten Botschaft ist nicht, die Welt zu verändern, sondern den Willen Gottes zu tun. Fortsetzung in der nächsten Nummer BEDENKENSWERTE SÄTZE ° Ich rufe nach radikalen Christen, die ihren Blick beständig auf Jesus Christus richten, damit sie Kraft empfangen, um sich in liebevoller Art und Weise gegen alles, was verkehrt und zerstörerisch ist in der Gemeinde, in unserer Kultur und im Staat zu stellen. - Francis Schaeffer ° Takt ist die schwierige Kunst, die brutale reine Wahrheit anständig und sauber zu kleiden. - ° Wenn wir die Dinge nicht beherrschen, beherrschen sie uns. - Karl Foerster ° Entweder du planst, oder du wirst geplant. Entweder du lebst, oder du wirst gelebt. ° Wo es keine Meinungen gibt, gibt es auch keine Meinungsverschiedenheiten. - F. I. Rornay ° Wem nichts mehr auffällt, dem fällt auch nichts mehr ein. - H. Walters ° Der Wisser weiß, mit seinem Wissen zu glänzen, der Weise, damit zu dienen. - Frida I. Rornay ° Der Umgang mit unsympathischen Menschen ist eine wunderbare Schule der Selbstbeherrschung. - Albrecht Goes ° Der Geizige hat keinen, der Verschwender einen unnützen Genuss von dem Seinigen. - J. P. Hebel ° Wer die Schönheit in Gottes Schöpfung nicht sieht und hört, lebt vergeblich. ° Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenige Brücken. ° Was als Tat verwerflich ist, ist auch in Worten nicht zu dulden. ° Wer der Wahrheit etwas hinzufügt, verkürzt sie. ° Wenn die Menschen aufhören, an Gott zu glauben, beginnen sie alles mögliche zu glauben. - n. M. Muggeridge ° Alles wissen zu wollen ist so töricht, wie alles essen zu wollen. - Thornton Wilder ° Das Wort "Verzeihung" ("Es tut mir Leid") ist die beste Münze im Haus. - Chinesischer Spruch ° Zeitspartrick: Mache alles gleich recht, nicht bloß "vorläufig"! - nach Carl Hilty ° Durch Eintracht wachsen kleine Dinge, durch Zwietracht zerfallen die größten. ° Nichts geschieht ohne Risiko, aber ohne Risiko geschieht nichts. - Walter Scheel ° Dem Überflüssigen nachlaufen, heißt das Wesentliche verpassen. - Jules Saliege DIENSTE 16. Aug. Engen/Ebnet/Aulfingen 23. Aug.: Engen/Ebnet/Aulfingen 30. Aug.: Oberglatt 06. Sept.: Uznach 27. Sept.: Engen/Ebnet/Aulfingen 04. Okt.: Rothrist 07.-11. Okt.: Meschede (Römer 9-16) Herzliche Einladung zur Bibelwoche - 1. Petrus 2-5 "Von Leiden zur Herrlichkeit" Thomas Jettel - 24.-29. Oktober 2026 Freizeitheim Haus Frieden Hägelberg, Oskar-Sänger-Str. 14, D-79585 Steinen-Hägelberg. Anreise: 24.10 ab 16:00 h Vorträge morgens und abends; Nachmittage zur freien Verfügung - Vollpension: Doppelzimmer pro Pers. 50 Euro/Tag Anmeldung: https://haus-frieden.de/index.php/anmeldung-anfrage www.haus-frieden.de +49 7627 450 Mitteilung Entgegen der Mitteilung in der vorigen Nr. werden wir im Haus Frieden Hägelberg nun doch nicht Hauseltern werden, da das Haus ab 2027 in andere Hände übergeht. Der Herr hat die Tür geschlossen. Wir danken für alle, die gebetet haben. Mit herzlichen Segenswünschen! - Thomas Jettel ___________________________________________________________________________________________________________________________________ In "Unterwegs notiert" geben wir (seit 1999) Gedanken weiter, die im geistlichen Gespräch oder im Dienst am Wort eine Hilfe sein können. Die Zustellung ist unentgeltlich. Frühere Nummern können bei www.sermon-online.de heruntergeladen werden. Hrsg. Thomas Jettel, jettel@bluewin.ch Krümmenswil 414; CH-9643 Krummenau; +41 76 490 5953. Homepage: https://jettel.ch Beiträge zum Inhalt bitte an den Herausgeber. Inhalte dürfen vervielfältigt werden. (Bankverbindung: Thomas Jettel, IBAN: DE73 6849 2200 0001 4628 14 oder CH40 0900 0000 8751 9928 9) Zur Erleichterung des Versandes bitte E-Mail-Adressen dem Herausgeber bekannt geben. Ihre Daten (Email-/Postadr.) werden für den Versand verwendet und vertraulich behandelt. Sie dürfen der Verwendung Ihrer Daten widersprechen und die Löschung beantragen. Wer das Blatt nicht mehr erhalten möchte, darf es ohne weiteres abbestellen. S. 2 Unterwegs notiert Nr. 155 S. 4 Unterwegs notiert Nr. 159 S. 7 Unterwegs notiert Nr. 145