Veranstaltungsort: Baptistengemeinde am Südring, Sperberstraße 166, 90461 Nürnberg
Sprache: Deutsch
Kategorie: Vortrag
Datum: k. A.
ID: 25986
Webseite: https://www.sermon-online.com/de/contents/25986
Einen schönen guten Abend. Ich freue mich, dass wir wieder in so großer Zahl zusammengekommen sind, um über eine wichtige Frage oder auch sogar einige Fragen nachzudenken. Einige Fragen sind mehr als Zettel gereicht worden und da will ich zunächst darauf eingehen. Eine Frage, die vom Thema des gestrigen Abends herkam. Hier steht,
„Wie kann ich Wunder und Zauberei unterscheiden?
Eine gute Frage. Zunächst mal ist das sehr schwierig zu unterscheiden, man merkt es eigentlich kaum, aber der große Unterschied ist Wunder, wirklich echte Wunder, kann nur Gott tun und der Herr Jesus. Aber der Teufel hat auch bestimmte Möglichkeiten in dieser Welt zu wirken, er hat ein kleines Repertoire, es ist nicht zu vergleichen mit der Allmacht Gottes, der alles kann, Gott kann ein Universum schaffen, er kann das Leben schaffen. Er kann Menschen schaffen. All das kann der Teufel nicht. Aber er kann bestimmte Dinge auch. Und diese Werkzeuge, die kennen wir hier und da. Dazu gehört zum Beispiel das Besprechen. Wo man hingeht zu irgendeinem Menschen, der die Kraft vom Teufel bekommt und dann irgendein Tier sogar oder auch ein Mensch, der zum Besprechen geht. Und es gibt sogar die Möglichkeit, dass manchmal der Betreffende sogar gesund wird. Die Tragik dabei ist, dass man seine Seele an den Teufel verkauft hat. Solche Menschen haben es meistens ganz, ganz schwer, zum Glauben zu kommen, weil sie gebunden sind in ihren Gedanken und sich nicht mehr für das Evangelium öffnen. Das ist der Preis, wenn man solche speziellen Hilfen des Teufels annimmt, davor kann man nur warnen, dass man das ja nicht tut. Oder eine andere Möglichkeit, die der Teufel hat, ist die Wahrsagerei, wo manche Leute meinen, dass sie da eine Hilfe bekommen können. Die Zukunft voraussagen kann einzig und allein nur Gott und der Herr Jesus - und das lesen wir in der Bibel. Die Bibel beschreibt uns, was in Zukunft sein wird. Und zwar in in groben Zügen, wird uns die gesamte Weltgeschichte dargelegt, insbesondere im Buch der Offenbarung, im letzten Buch der Bibel. Aber manche Leute wollen wissen, wie ist das hier und da, wie es in meinem Leben weitergeht. Und dann gehen sie zu den Wahrsagern und die Wahrsager - neulich stand bei uns in der Braunschweiger Zeitung am Anfang des neuen Jahres die Überschrift, Die Astrologen logen. Man hat einmal aufgezeichnet, was sie alles gesagt haben und was eingetroffen war und das war reine Lüge. Dass da mal irgendwas auch vorkommt, was auch der Wahrheit entspricht, das ist die Methode des Teufels, dass der immer etwas Wahrheit einstreut, sodass also da irgendwie Vertrauen gewonnen wird. Aber die Bibel verbietet es, dass wir uns mit solchen Machenschaften einlassen und auf keinen Fall zu den Wahrsagern gehen. Sondern wir haben eine Adresse, wo wir uns hinwenden können, und das ist Jesus Christus. Er ist für alle Dinge zuständig, das ist großartig. Eine einzige Person ist für alles zuständig. Ob Krankheit, ob ewiges Leben, ob Lebensvollzug alle Dinge wird er uns sagen.
Dann ist noch eine andere Frage eingegangen und das passt alles zu dem heutigen Thema,
„In welcher Dimension sind die Menschen, die uns vorausgegangen sind, als Gläubige durch den Tod oder als Ungläubige ohne Jesus, (also durch den Tod) kann man das menschlich definieren? Können diese Seelen noch auf die Erde schauen?“
Interessante Fragen, aber auf diese Fragen werde ich im Laufe des Vortrags eingehen, weil sie genau zu dem Thema des heutigen Abends passen. Noch ein paar Hinweise zum Kassettentisch und CD Tisch. Herr Brandt hat mir ein paar Kassetten mitgegeben für ein paar Themen. Ein Thema heißt Von Babylon bis zum Himmel. Es geht dabei um das Wesen der menschlichen Sprachen. Wie ist die Sprache entstanden, wie geht das weiter mit den Sprachen und auch, wie wird die himmlische Sprache sein, das hier auf dieser CD. Ist ja bald wieder Weihnachten. Und da ist oft von Interesse, Was war der Stern von Bethlehem? Hier, auf dieser CD finden Sie eine ausgiebige astronomische und biblische Antwort darauf. Eine besondere Person im Alten Testament ist der Simson. Dieser Mann, der den Löwen zerrissen hat und darum hier eine solche CD, Die Lebensgeschichte des Simson. Und als letztes noch ein anderes aus der Fülle seiner 55 Mitschnitte, Nur die klugen kommen in das Himmelreich. Also müssen wir klug sein.
An den früheren Königshöfen war es so, dass die Könige sich ganz bestimmte Leute gehalten haben. Da gab es dann einen Hofkapellmeister, und der war zuständig für die Musik am Hofe. Oder manche hielten sich einen Hofastronomen, und der war zuständig, um dem König zu berichten, was es so am Himmelsgewölbe alles gibt Und manche hielten sich auch einen Hofmathematiker. Ein Zar in Russland hatte den Mathematiker Leonhard Euler eingestellt. Und er hatte einen ganz besonderen Vertrag mit ihm gemacht. Er sollte nämlich in jeder Woche eine neue mathematische Sache herausgefunden haben. Euler war ein kluger Mann, er ließ sich darauf ein und hat gesagt, das mache ich, ich bringe jede Woche etwas Neues in der Mathematik heraus. Aufgrund dieses Vertrages, man kann sagen gut, dass er diesen Vertrag da unterschrieben hat beim Zaren, sind heute sehr viele Erkenntnisse in der Mechanik und in der Mathematik bekannt, die Euler wirklich herausgefunden hat. Zum Beispiel die Gleichungen für die Flüssigkeitsströmung, die Gleichungen der Kreiselbewegung, etwas ganz Wichtiges im Bereich der Mechanik. Er erschuf die moderne Zahlentheorie und er erschuf auch die kombinatorische Topologie. Und er lieferte entscheidende Beiträge zur Theorie der Lösung von Differentialgleichungen. Und dann gab es noch Könige, die hielten sich noch eine ganz andere Person, und das war der Hofnarr. Der Hofnarr hatte eine ganz besondere Funktion an den Königshöfen. Der Hofnarr hatte die Aufgabe, dem König etwas zuzutragen, was sich sonst niemand traute. Er konnte auch dem König eine bittere Wahrheit mitteilen. Und auf diese Weise war er informiert, was so gedacht wurde und wie man ihn empfunden hat. Und wenn es dem König zu arg war, diese Wahrheit, dass er sie kaum ertragen konnte, hat er eben gesagt, Na ja, das war halt eben ein Hofnarr, hat eben ein Narr gesagt. Und so, an einem Königshof geschah es, dass ein König einen solchen Hofnarren hatte, der besonders gut sein Amt ausfüllte. Und dann gab der König diesem Hofnarren eines Tages einen goldenen Narrenstab und mit den Worten „Du mein lieber Hofnarr bist wirklich ein ganz vortrefflicher Mann. Du hast deine Aufgabe sehr gut hier ausgefüllt und ich möchte dir diesen Narrenstab zur Anerkennung geben. Aber,“ sagte der König, „solltest Du je einmal in deinem Leben einen Narren treffen, der noch größer ist als du, dann gib bitte diesen Narrenstab weiter an diesen Narren.“ Oh, der Narr hat gesagt, OK, aber wird wohl kaum möglich sein. Er war sehr überzeugt von sich auch. Die Jahre vergingen, eines Tages kam es denn so, dass der König schwer krank wurde, und zwar so krank, dass der König wusste, er wird sterben. Er wird seine letzte Reise antreten müssen. Und da ließ er den Hofnarren kommen und teilte ihm das mit. „Du, mein lieber Hofnarr,“ sagte er, „ich werde jetzt eine große, eine lange Reise antreten, aber von dieser Reise werde ich nicht mehr zurückkehren.“ Da sagte der Hofnarr „König, dann hast du aber doch diese Reise sehr gut geplant, sehr gut vorbereitet?“ Und er sagte, „Nein, überhaupt nicht, ich hatte keine Zeit. Die Amtsgeschäfte und alle diese Dinge dieser Welt, die mich so bewegt haben. Ich hab mich überhaupt nicht darauf vorbereitet.“ Und dann sagte darauf der Hofnarr „König, du hast gesagt, wenn es einen Narren gibt, der noch größer ist als ich, dem soll ich diesen Narrenstab zurückgeben. König, du bist der größte Narr, den ich je gesehen habe. Du weißt, dass du eine Reise antrittst, von der du nicht mehr zurückkommst und hast sie überhaupt nicht vorbereitet. Hier hast du den Narrenstab.“ Das darf uns nicht passieren, dass wir diese Reise antreten und überhaupt nicht vorbereitet sind. Ich habe darum das Thema des heutigen Abends einmal genannt Reise ohne Rückkehr. Wir alle, die wir heute Abend hier sind, werden diese Reise alle unbedingt antreten müssen, ob wir wollen oder nicht. Ob wir da noch Fitnesszentren besuchen und alle möglichen Tabletten nehmen, von denen wir meinen, dass uns das Leben dadurch verlängert wird. Es wird uns nichts helfen Diese letzte Reise müssen wir alle antreten. Und weil wir sie alle antreten müssen, ist es gut, wenn wir uns darauf gut vorbereiten. Und dieser heutige Abend soll uns dazu verhelfen, dass wir wissen, was danach sein wird. Im Untertitel hab ich das genannt, Was wird 5 Minuten nach dem Tode sein. Wir können es auch noch kürzer formulieren, was wird eine Sekunde nach dem Tode sein, gleich unmittelbar danach. Das ist eine brennende Frage, die uns ja alle interessiert. Wir müssen das alle wissen, weil wir alle einmal durch das Tor des Todes hindurch müssen. Aus diesem Grunde stelle ich fest, dass sehr, sehr viele Menschen darüber nachgedacht haben. Aus allen möglichen Bereichen Politiker und Wissenschaftler und alle möglichen Leute haben über diese Frage des Todes nachgedacht. Und wir wollen einmal einige dieser Gedanken zusammentragen, damit wir ein wenig sehen, zu welchen Ergebnissen die Leute so gekommen sind.
Der weltberühmte Schweizer Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt wurde kurz vor seinem Tode von einem Journalisten gefragt. „Haben sie Angst vor dem Tod?“ Darauf antwortete der kurz vor seinem 70. Geburtstag stehende wie folgt: „Die Beschäftigung mit dem Tod ist die Wurzel der Kultur. Aus Angst vor dem Tod hat man das Jenseits erfunden, hat man die Götter erfunden, hat man Gott erfunden. Die ganze Kultur ist gegen den Tod gebaut. Aber wir sollten den Tod als natürlich und notwendig begreifen, denn ohne ihn gibt es keine Evolution.“ Wir merken, dieser Mann war auch in seiner Basis von der Evolution berührt. Er glaubte an Evolution. Und wir merken, welche Weltbilder, ja welche Todesbilder entstehen, wenn man diese Basis der Evolution hat. Daraus folgt sowas.
Vor einiger Zeit war ich mit meiner Frau in Travemünde an der Ostsee und ging dort am Hafen spazieren und plötzlich fiel mir ein Schild auf, das dort hing. Ein großes Schild und da stand drauf Von hier aus Abfahrt zur Seebestattung. Da kann man also, wenn jemand gestorben ist, die Leiche verbrennen lassen, die Asche kommt dann in eine Urne rein und dann nimmt man das dort mit. Ein Schiff fährt dann raus, höchstwahrscheinlich außerhalb der 3 Meilen Zone, da auf die Ostsee hinaus. Man hat noch vielleicht einen Kranz mit und dann wird irgendwie da diese Urne da versenkt in die Ostsee, ein Kranz hinterhergeworfen und dann war es das. So denken viele Leute - mit dem Tod ist alles aus.
René Kollo, einer der bekanntesten deutschen Opernsänger, sagte bei einer Premierenfeier in Berlin folgendes: „Ich glaube nicht an Gott. Ich glaube an die Kirche und den Katholizismus als Kulturform. Was das Sterben angeht halt ich es mit Voltaire, der war wie ich Sternzeichen Skorpion. Auf dem Sterbebett hat ihn ein Priester gefragt, ob er sich nicht mit Gott aussöhnen wollte? Voltaire antwortete, Gott wird mir vergeben, das ist ja sein Metier. Wenn es einen Gott gibt, dann wird er auch mir vergeben.“ Wir sehen, noch eine ganz andere Auffassung.
Neulich las ich in einer Zeitungsnotiz eine ganz ungewöhnliche Sache. Eine englische Witwe hatte die Asche des verstorbenen Mannes einer Munitionsgesellschaft geschickt, um das zu verarbeiten zu Munition. Und zwar gab es dann eine ganz außergewöhnliche Bestattung. Die Munitionsfirma mischte die Asche mit Schrotkugeln. Das Gemisch reichte aus für 275 Patronen. Diese wurden zunächst von einem Pfarrer gesegnet und anschließend von 20 engen Freunden der Familie zum Abschuss der Jagdsaison freigegeben. Indirekt seien durch den Verstorbenen auf diese Weise - jetzt kommt die Bilanz der Jagd - 70 Rebhühner, 23 Fasane, 7 Enten und ein Fuchs ums Leben gekommen. Wir sehen alle möglichen Gedanken, haben die Leute sich da gemacht.
In Amerika hat sich folgendes zugetragen. Ein sehr reicher Mann hat die Grabstelle neben der Schauspielerin von Marilyn Monroe gekauft. Er hat 100.000 Dollar bezahlt, dort auf dem Friedhof in Kalifornien. Und er sagte dann folgendes, „Ich würde Marilyn so gerne noch einmal wiedersehen und durch das Grab an ihrer Seite komme ich ihr schon ein Stück weit näher.“ Alle möglichen Vorstellungen finden wir über den Tod.
Am 24. Oktober 1963 ereignete sich ganz in der Nähe unserer Stadt Braunschweig in Lengede ein Grubenunglück, bei dem 129 Bergleute umkamen. Es wurde zu einem weltbekannten Grubenunglück, und zwar deswegen, weil nach fast 2 Wochen noch 11 Bergleute geborgen werden konnten. Die hatten sich gerettet, in einem sogenannten alten Mann, das ist eine Stelle unter Tage, wo es noch eine Luftblase gab und wo das eingedrungene Wasser nicht hinkommen konnte. Aber es war doch so, dass das Wasser auch dort stieg, stieg, stieg und stieg und dass nacheinander in diesen Tagen einer nach dem anderen schon umgekommen war. Da waren Gesteinsbrocken von oben runtergefallen, die waren eingeklemmt und konnten sich nicht befreien und ich hab da auch so ein Buch gelesen, wo das beschrieben worden ist von den Gesteinsbrocken von oben runtergefallen, die waren eingeklemmt und konnten sich nicht befreien und ich hab da auch also ein Buch gelesen, wo das beschrieben worden ist von denen die dabei waren. Dass dann einer erlebte, wie das Wasser stieg und stieg. Und dann konnte er keine Luft mehr kriegen. Und dann ist er dort ertrunken - in absoluter Dunkelheit. Sie hatten ja kein Licht mehr. Und dann gab es diese Rettungsaktion, man hat gebohrt und traf gerade auch die Stelle, wo diese Luftblase war, und dann wurden die Leute nach oben gezogen, in einer sogenannten Dahlbusch Bombe, das war so eine Röhre, da passte gerade eine Person rein und dann wurden die nacheinander hochgezogen. Ich weiß noch, ich war unterwegs mit dem Auto und das war gerade der 30. Jahrestag dieses Unglücks gewesen, und ein Reporter hatte dann Bernhard Wolter, einen dieser Überlebenden gesprochen und er stellte dann einige Fragen und er sagte, „Herr Wolter, erzählen sie doch mal, worüber haben Sie sich eigentlich da unten unterhalten, als sie dem Tode nahe waren?“ Dann hab ich gedacht, jetzt kommen ein paar Gedanken, wie sie sich das vorgestellt haben, wie es nach dem Tode sein wird, aber der sagt ganz locker „Nein,“ sagte er, „wir haben uns unterhalten über Arbeit, über Fußball, über Lotterie. Alles mögliche.“ Ich denk, das kann doch nicht sein. Und dann die abschließende Frage des Reporters: „Sagen Sie mal, hat diese Sache ihr Leben eigentlich verändert?“ Und Bernhard Wolter gibt die Antwort. „Nein,“ sagt er, „überhaupt nicht.“ Und daran wurde mir deutlich, über den Tod denken wir nicht nach, wenn wir dem Tode ganz nah sind, wenn wir vielleicht auf einem Krankenlager liegen und der Tod ist nah. Oft wissen wir das gar nicht, wenn wir zum Beispiel mit dem Auto fahren und erleben einen Autounfall und sterben dabei. Da haben wir überhaupt gar keine Chance, darüber nachzudenken. Und darum ist es gut, wenn wir jetzt, wo wir noch gar nicht in einer solchen Situation uns befinden darüber nachdenken.
Shirley McLane, eine bekannte amerikanische Schauspielerin hat einmal folgendes gesagt: „Mit meinem Hund Terry habe ich sogar einen eigenen Gott an meiner Seite. Und zwar dieser Hund ist die Reinkarnation des ägyptischen Gottes Anubis, der die Gestalt eines Hundes hat. Das mag sich seltsam anhören“, meint sie, „aber Terry und ich haben schon mindestens ein gemeinsames Leben im alten Ägypten verbracht - sie ein Tiergott und ich eine Prinzessin. Jetzt hat uns das Leben erneut zueinander gebracht.“ Merkwürdige Vorstellung, was die Leute so alles erzählen.
Am ersten April in diesem Monat starb der Schauspieler und Entertainer Harald Juhnke. Und bei der Trauerfeier in der Berliner Gedächtniskirche sprach auch der Wetten, dass Moderator Thomas Gottschalk. Und in seiner Rede hat er folgendes gesagt: „Fast scheint es, als sei der Liebe Gott es leid gewesen, sich im Himmel unter seinem Niveau zu amüsieren. Der Himmel wird seine Freude an Harald haben.“ Ich hab gestaunt, wie weit man von Gott weg sein kann, wie wenig Informationen man über Gott hat, dass man solch einen Unsinn reden kann. Weiterhin meinte er in seiner Trauerrede: „Der fromme Mann aus Rom und der Spötter aus Berlin stehen heute in Augenhöhe vor ihrem Schöpfer.“ Absolute Ahnungslosigkeit kann man nur sagen. Das darf uns nicht passieren und darum wollen wir uns gut informieren, dass wir die, wir hier sind gut präpariert, sind auf jenen Tag, der auf uns zukommt.
Rudolf Augstein war der Herausgeber und Miteigentümer des führenden deutschsprachigen Nachrichtenmagazins Der Spiegel. Er starb 2003. Bei seinem Tode wurde er als der grösste Journalist der Nachkriegszeit gefeiert. Kurz vor seinem Tode stellte jemand ihm die Frage, „Glauben Sie an Gott?“ Seine Antwort war die folgende: „Nein, ich glaube nicht an die Auferstehung irgendeines Toten und dann muss ich mich damit auch gar nicht weiter beschäftigen. Wenn ich weg bin, dann bin ich eben weg.“ Das war Rudolf Augstein.
Was wird wirklich sein nach dem Tode? Wir sehen an all diesen Beispielen, die wir gehört haben, dass kein Mensch Kompetenz hat, darauf uns eine Antwort zu geben. Wir fantasieren alles Mögliche zusammen und wissen überhaupt nicht, was sein wird nach dem Tod. Niemand hat Kompetenz darin. Wer könnte uns die Antwort geben, sodass wir wirklich gut informiert sind? Nur derjenige, der folgende Bedingungen erfüllt:
Er müsste erstens selbst im Tode gewesen sein und auch wirklich zurückgekommen sein. Also im Tode gewesen sein, zweitens zurückgekommen sein. Er müsste auch uns zeigen, dass er macht hat über den Tod. Und, er müsste – viertens - vertrauenswürdig sein. Ja, selbst wenn er genau weiß, was nach dem Tode ist, und uns nicht die Wahrheit sagt, hilft es uns auch nichts. Er muss also auch selbst uns die Wahrheit wirklich sagen. Wenn wir diese vier Bedingungen stellen, dann bleibt nur noch ein einziger übrig, der Kompetenz hat, uns die Antwort zu geben, und das ist Jesus. Jesus wurde gekreuzigt, er starb an einem Kreuz. Man wollte ganz gewiss sein, dass er auch wirklich tot ist und so nahm man eine Lanze und stach die Lanze in die Seite hinein, dass das Blut abfloss, so dass man ganz gewiss war, der ist tot. Er hat aber vorausgesagt, dass er am dritten Tage auferstehen wird. Und er ist auferstanden. Als die Frauen am Grab waren, war ein Engel dort im Grab und sagte: „Er ist nicht hier. Er ist auferstanden.“ Und er hat sich immer wieder gezeigt, seinen Jüngern, den Frauen und bei einer Gelegenheit heißt es 500 Brüder auf einmal haben ihn gesehen, den leibhaftig Auferstandenen. Er hat auch Macht über den Tod, das hat er uns bewiesen, als er auf der Beerdigung von Lazarus ankam und wie die Frauen meinten, er komme zu spät. Denn der Lazarus war krank und sie wussten, dass er Kranke heilen kann. Dann, wenn er eher gekommen wäre, hätte er den Lazarus heilen können. Sie ahnten nicht, dass er Macht hat über den Tod. Und dann gibt er den Befehl, „Wälzt den Stein weg von dem Grab“, und ich kann mir vorstellen, den Protest der Leute auf der Trauerfeier, die sagten bloß das nicht hier in der Hitze Israels, der stinkt schon und wir sind hier gerade so beim Kaffee, nicht wahr und Streuselkuchen da auf der Beerdigung, bloß das nicht jetzt. Aber das war der Befehl und er kommt, schiebt einen zweiten Befehl nach und sagt „Lazarus, komm raus.“ Und augenblicklich kommt er raus aus dem Grab. Er lebt. Jetzt müssen wir uns einmal vorstellen, was da naturwissenschaftlich passiert ist in dem Augenblick. Diese langgestreckten Moleküle die Makromoleküle, diese DNS Moleküle und alle diese Proteine lang gestreckte Moleküle, die zerfallen im Tode. Die Luft nimmt das auf und dann wird das vom Winde davongetragen. Und wenn wir das in die Nase kriegen, dann sagen wir, das ist Leichengeruch. Leichengeruch, das sind also die kleinen Enden dieser langgestreckten Moleküle, die sich verflüchtigen und dann in unsere Nase kommen. Und das war hier geschehen, viele Teile dieser Moleküle hatten sich schon aufgelöst, der Wind hatte sie mitgenommen und vielleicht schon bis nach Jerusalem hin verweht. Und jetzt sagt Jesus dieses Machtwort „Lazarus, komm heraus.“ Das heißt, dass alle kleinen Enden der Moleküle bekommen den Befehl sofort zurück, Marsch dorthin, wo ihr gewesen seid, in Zelle 7.867.365. Und sie tun das und bauen alle Moleküle auf, alles ist wieder fertig. Und er lebt wieder. Und der Geist kommt rein. Hier ist einer, der hat Macht über den Tod, gewaltig. Und dieser Jesus ist der einzige, der über diese Erde gegangen ist und der gesagt hat, „Ich bin die Wahrheit.“ Das hat er gesagt im Angesicht seiner Feinde, die ihn genau beobachtet haben und jedes Wort auf die Goldwaage gelegt haben - hat er irgendetwas gesagt, was nicht so ganz der Wahrheit entspricht? Aber niemand dieser klugen Leute, die da dabei standen und immer jede Frage untersucht haben, konnte ihm nachweisen, dass er irgendwo eine einzige Lüge getan hat. Er konnte es durchhalten, im Angesicht seiner Feinde ein Leben lang, das er nie gelogen hat. Er ist wirklich der einzige, der über diese Erde ging und der sagen konnte, ich bin die Wahrheit. Jetzt sind wir an diese Stelle angelangt, wo eine Person da ist, die uns die verbindliche Antwort geben kann, was nach dem Tode sein wird. Es ist die einzige Person. Und darum wollen wir auf ihn hören, er gibt uns die Antwort. Und wenn wir diese Antwort hören und akzeptieren, dann wissen wir ganz genau, wie wir es einmal erleben werden. Und der Herr Jesus hat uns darüber berichtet, im Lukasevangelium Kapitel 16, Vers 19 bis 31. Ich lese uns diesen Text und dann wissen, was gleich unmittelbar nach dem Tode sein wird.
<Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen. Und lebte alle Tage herrlich und in Freuden. Es war aber ein armer mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voll von Geschwüren. Und begehrte sich zu sättigen mit dem, was von des Reichen Tisch fiel. Dazu kamen auch die Hunde und Leckten seine Geschwüre. Es begab sich aber, dass der Arme starb und er wurde von den Engeln getragen, in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben. Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von Ferne und Lazarus in seinem Schoß, und er rief „Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus damit er die Spitze seines Fingers, ins Wasser tauche und mir die Zunge kühle, denn ich leide Pein in diesen Flammen.“ Abraham aber sprach: „Gedenke Sohn, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben. Lazarus dagegen hat Böses empfangen und nun wird er hier getröstet und du wirst gepeinigt. Und überdies besteht zwischen uns und euch eine große Kluft, dass niemand, der von hier zu euch hinüber will dorthin kommen kann und auch niemand von dort zu uns herüber.“ Da sprach er, „So bitte ich dich, Vater, dass du ihn sendest in meines Vaters Haus. Denn ich habe noch 5 Brüder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual.“ Abraham sprach, „Sie haben Mose und die Propheten, die sollen sie hören.“ Er aber sprach, „Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun.“ Er sprach zu ihm: „Hören Sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie auch nicht sich überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde.>
Soweit dieser Text, den Jesus hier uns nennt. Dieser Text zeigt uns nicht, was 5 Minuten nach dem Tode ist, sondern gleich, augenblicklich nach dem Tode. Die Leute kommen noch zusammen zur Trauerfeier und längst ist der Betreffende, der gestorben ist, hier, wie wir es gesehen haben, entweder in Abrahams Schoß, wie es genannt wird, oder in der Hölle. Die Lobreden werden noch gesagt, aber alles ist hier längst entschieden. Wenn Augstein noch ein einziges Mal einen Artikel im Spiegel schreiben könnte, wie wir nach diesem Text sehen, dass ist ihm nicht erlaubt, was würde er wohl schreiben? Er würde schreiben, davon bin ich überzeugt: „Ihr lieben Spiegelleser, mit dem Tod ist es nicht alles aus, wie ich das gedacht habe. Ich habe mich geirrt. Ich lebe und ich muss hier leben, aber an einem ganz schrecklichen Ort. Wer hierher kommt, kommt nie mehr weg. Für mich ist es endgültig zu spät. Ihr lieben Spiegelleser kehrt um, damit ihr nicht auch hierher kommt, ihr lebt noch in dieser Welt und in der Welt bei euch, da gibt es die Möglichkeit der Entscheidung. Hier nicht mehr. Es gibt ein zu spät. Und das musste ich hier ganz persönlich erfahren. Bekehrt euch ihr Lebenden zu Jesus und folgt ihm. Dann kommt ihr an den schönen Ort.“ Diesen Artikel würde er wohl schreiben, aber diese Gelegenheit wird ihm nicht gegeben und keinem anderen, der jenseits der Todesmauer sich befindet. Dieser Text ist vielen Leuten ein großer Anstoß, weil er so deutlich davon spricht, was wirklich jenseits der Todesmauer ist. Und so gibt es viele Möglichkeiten und Varianten, die die Leute eingeführt haben, wie kann man diesen Text etwas abmildern und nicht das, was hier so deutlich und so klar gesagt wird, um das etwas verschwommener zu machen? Dass das angenehmer wird, etwas humaner, etwas humanistischer geprägt wird. Und so haben die modernen Theologen sich dafür entschieden, dass sie sagen, ja, das ist überhaupt gar keine Rede Jesu, das ist ein Gleichnis. Und neulich bekam ich einen Brief von einem Mann, der hat mir folgendes geschrieben: „Es handelt sich hier um eine gedichtete Lehrererzählung, eine Parabel, ein Gleichnis. Gleichnisse dienen dazu, etwas zu verdeutlichen, indem ein Sachverhalt mit einem anderen, der nicht unbedingt der Wirklichkeit entsprechen muss, zu vergleichen. Wir sehen, so mildern wir das ab, was hier so klar gesagt wird. Aber dieser Text, halten wir fest, ist kein Gleichnis, hier wird nichts miteinander verglichen, sondern hier in dieser Rede, die Jesus uns hier zeigt, beschreibt er die Wirklichkeit nach dem Tode, das ist Wirklichkeitsbeschreibung. In keinem Gleichnis kommt ein Personenname vor. Hier wird uns der Lazarus mit Namen genannt, also eine wirklich real existierende Person. Und hier ist die Rede von Abraham. Und außerdem merken wir, wenn wir einmal diesen Text noch mal lesen würden, 60% dieses Textes ist Dialog. In einem Gleichnis kommen keine Dialoge vor. Es gibt also eine ganze Reihe von Argumenten, die uns deutlich anzeigen: Das ist kein Gleichnis, hier haben wir Realitätsbeschreibung vor uns, hier wissen wir ganz genau, was uns Jesus sagen will, sodass wir gut informiert sind. Gleichnisse werden ja auch oft eingeleitet, dass es da heißt, und er redete zu ihnen in einem Gleichnis; das steht hier alles nicht. Dies ist also kein Gleichnis, dass wir das gleich von vornherein ganz klar sagen, hier beschreibt uns Jesus etwas, was Realität ist, um uns gut zu informieren. Wenn hier Luther übersetzt hat, dass dieser reiche Mann in der Hölle ist, dann muss man genau sagen, dass dort das griechische Wort, das dort steht, im Neuen Testament, da steht Hades. Und der Hades ist noch nicht die Hölle. Der Hades ist das Totenreich, wo also alle hinkommen, die gestorben sind. Aber wir sehen hier schon gleich aus der Erzählung Jesu, dass dieses Totenreich zwei Abteilungen hat: Die eine Abteilung ist ein schöner Ort wird hier beschrieben als Abrahams Schoß oder ein anderes Wort, um das auszudrücken, ist das Paradies. Viele Leute meinen immer Adam und Eva lebten im Paradies. Das stimmt gar nicht. Sie waren im Garten Eden, nicht im Paradies. Aber als der Herr Jesus dem einen Schächer am Kreuz sagte, „Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein“, da meinte er diesen Ort jenseits der Todesmauer. Dieser Schächer, der sich in letzter Minute zu Jesus hinwandte der wird mit Jesus im Paradies sein. Der andere Ort, wo der Reiche sitzt, ich will es mal so sagen, das ist die „Vorhölle“, noch nicht die endgültige Hölle, aber er beschreibt es und schon „Ich leide Pein in diesen Flammen“, es ist ganz schrecklich hier, furchtbar, ich leide tiefe Pein und tiefe Qualen, und wenn noch mir jemand ein Glas Wasser reichen könnte und nur die Spitze des Fingers ich eintauchen dürfte ins Wasser. Das wäre schon eine kleine Hilfe. So sehen wir, er ist bereits an einem ganz schrecklichen Ort angelangt. Jetzt können wir die Frage stellen, warum erzählt uns Jesus eine so schreckliche Geschichte? Will er uns schockieren? Will er uns Angst machen? Das wird ja immer gesagt, wenn man etwas über die Hölle sagt, erlebe ich immer wieder, dann kommen Leute und sagen mir ja, wollen sie Angst machen. Ich sag, da hätte Jesus darüber nicht sprechen dürfen. Er hat sehr oft gesprochen, hat mehr, öfter über die Hölle gesprochen als über den Himmel! Warum? Weil er uns helfen wollte und warnen wollte. Als ich vor einiger Zeit im Siegerland mit dem Auto unterwegs war - im Siegerland ist die zweitteuerste Autobahn - da hat man die Autobahn über große Brücken hinweg gebaut, über große Täler hinweg gebaut auf Betonstelzen. Da fuhr ich eines nachts darüber, und ich dachte, wenn diese Brücke hier mitten abgebrochen wäre und ich kann gerade noch mit dem Auto zu stehen kommen, was würde ich tun, was würden wir alle tun, alle? Wir würden anhalten, unsere Warndreiecke rausholen, wir würden unsere Blinkanlage einstellen und würden alle, die unterwegs sind, auf der Autobahn warnen: „Leute, hört auf weiter zu fahren. Hier geht es in den Abgrund.“ Diesen Abgrund gibt es. Und wir könnten sicherlich einige Leute warnen, aber dann kommt ein Geschäftsmann und der sagt, „Ich muss unbedingt nach Frankfurt. Ich habe einen Millionenauftrag morgen früh zu unterzeichnen, ich muss der erste sein, dass ich den Auftrag kriege, haltet mich nicht auf, hört auf mit dem blöden Gerede vom Abgrund, ich fahre weiter.“ Und er fährt, in 2 Sekunden ist er im Abgrund. Und schaut her: Genau das tut Jesus. Er will uns warnen, er sagt, es gibt diesen schrecklichen Abgrund, wo man hinfahren kann, aber bitte, ihr lieben Leute, ich liebe euch, ich sage es euch, lasst euch retten, kommt runter von diesem Weg, der dorthin führt. Und wir Menschen sind vom Sündenfall alle, von der Sünde infiziert und sind unterwegs auf der breiten Straße. Und diese breite Straße führt automatisch in die Verdammnis. Das sagt Jesus. Und er will uns wirklich nicht Angst machen. Er will uns warnen und sagt „Bitte, bitte komm runter von diesem Weg, der so gefährlich ist, damit du nicht eine Sekunde nach dem Tode in dieser Hölle sitzt.“ Das ist nicht der Wille Gottes. Sein Wille ist, dass wir Rettung finden.
Die Bibel sagt uns, dass aus diesem Bereich, aus dem Totenreich die Auferstehung stattfinden wird. Aber es gibt zwei Auferstehungen:
Die erste Auferstehung ist die zum ewigen Leben und alle, die im Paradies sich befinden, die im Glauben an Jesus Christus gestorben sind, befinden sich im Paradies. Da ist auch der Mose und der David und Paulus, alle diese Leute und alle, die im Glauben an Jesus entschlafen sind, befinden sich jetzt im Paradies. Und dann wird die erste Auferstehung kommen und bei der ersten Auferstehung, da werden sie alle von da aus in den Himmel geführt. Das hat sich Gott so ausgedacht. Ich stell mir das ganz gewaltig vor, wenn eine ganze Menschheit, die an Jesus geglaubt hat und zu alttestamentlicher Zeit, die sich schon zu dem lebendigen Gott bekannt haben, die dann auf einem Mal in den Himmel geführt werden, das muss gewaltig sein. Eine riesige Kolonne von Millionen von Menschen, die an Jesus geglaubt haben und an den lebendigen Gott, so wie man damals glauben sollte, an diesen Gott, und sie marschieren alle ein in den Himmel zum Throne Gottes. Das muss ein gewaltiges Ereignis sein, und da möchte ich dabei sein. Ich freue mich schon auf diesen Tag, wo wir dabei sind und dann diesen Weg gehen werden.
Aber es gibt auch eine zweite Auferstehung und die zweite Auferstehung, die wird sein für jene, die jetzt in der Vorhölle sitzen, und das ist ganz schrecklich, was da passieren wird. Diese kommen in die ewige Verlorenheit, sie sind für alle Zeiten, für alle Ewigkeit verloren. Der Herr Jesus hat in der Bergpredigt so unvorstellbar hart und scharf formuliert, dass wir ja nicht an diesen Ort kommen. In Matthäus 5, Vers 29, sagt er, <Wenn dich aber dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiß es aus und wirf es von dir, es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.> Und hier steht im Griechischen das Wort gehenna und die gehenna ist die ewige, absolute Abgeschiedenheit von Gott, der Ort der ewigen Finsternis und der ewigen Qual. Und davor warnt uns der Herr Jesus, „Sieh zu, dass du ja nicht dorthin kommst. Sieh unbedingt zu, dass du in das ewige Leben kommst.“ Wir sehen also nach dem Tode gibt es sofort eine Zweiteilung der Menschheit. Jetzt ist das alles noch hier beisammen, man geht hier durch die Stadt und in der Fußgängerzone, wo wir heute Nachmittag waren, viele Menschen laufen, dort sind noch alle hier beisammen. Augenblicklich nach der Todesmarke, wird die Menschheit aufgeteilt und die einen werden sein im Paradies und die anderen gehen in diese Vorhölle hinein. Und da sollen wir sehen, dass wir auf keinen Fall dorthin kommen.
Wir lernen aus diesem Text, dass es augenblicklich, so eine Sekunde, ja eine Millisekunde nach dem Tod kommen wir bereits an zwei unterschiedliche Orte, je nachdem, wie wir geglaubt haben. Viele Leute meinen, der Tod wäre ein Schlaf; das lese ich hier nicht. Nirgendwo wird so viel gelogen wie auf den Beerdigungen. Das ist unvorstellbar, was da alles gesagt wird. Der Reiche sehen wir, der sagte, es gibt keinen Gott, er hat so gelebt, wie er wollte. Und was hier mir auffällt an diesem Text, dieser Mann klagte Gott nicht an. Er hätte jetzt ja Gott anklagen können, sagen Gott, warum hast du mich hierhin gebracht? Das kann er nicht sagen. Er hat die Botschaft auch gehört, und er wusste, wenn er sich so verhält, wie er sich verhalten hat, wird er an diesen Ort kommen, das wurde ihm vorher schon gesagt. Ich hielt irgendwo einen Vortrag, da kommt ein großer Mann auf mich zu, der war noch so ein Ende größer als ich und das muss wohl so ein Schmied oder was weiß ich gewesen sein. Ein Riesenmann. Er sagte, „Wie können Sie hierher kommen und über die Hölle predigen? Das gibt's doch nicht, sie machen den Leuten Angst...“ und so weiter. „Oh,“ ich sag, „seien sie doch froh, dass sie das heutige gehört haben, jetzt wissen Sie endlich, wo es hingeht.“ Da sagt er „Es gibt keinen Gott“ und ich sag „Warten sie doch, gleich, eine Sekunde nach dem Tod werden Sie wissen, dass es einen Gott doch gibt. Nach dem Tode gibt es keine Atheisten mehr.“ Und ich sage „“Und nun seien Sie froh und seien Sie dankbar, dass Sie heute gehört haben, dass Sie eingeladen sind zum Himmel; auch Sie, auch Atheisten. Wir laden ja jeden ein. Atheisten und Kommunisten, wie sie alle heißen, und Freidenker und Freimaurer. Es dürfen ja alle kommen.“ Ich staune darüber, dass der Herr Jesus das so weit zieht, dass alle sich auf den Weg machen können, aber wir müssen es selber tun, wir müssen uns selber auf den Weg machen, dass wir nicht in einer alten Spur weiterfahren. Und dieser Mann, dieser reiche Mann, sagt auch nicht, dass er ungerecht beurteilt worden ist, so wie wir Menschen, dass ja in dieser Welt tun - wir klagen ja Gott an und sagen, warum lässt Gott das Leid zu, warum? Und klagen Gott an. Drüben klagt niemand mehr Gott an. Weil sie alle wissen, dass sie von Gott gerecht beurteilt werden, sehr gerecht, und zwar nach seinem Maßstab, so wie er das vorausgesagt hat, wie es sein wird. Der Herr Jesus hat es sogar wörtlich gesagt, was sein wird. Er sagt dann zu denen <Kommt her ihr gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt.> Kommt her, ihr gesegneten. Ich finde das mal gewaltig, dass er uns heute schon wortwörtlich sagt, was er uns zurufen wird. Und er sagt auch den anderen ganz wortwörtlich, was sein wird jenseits der Todesmauer er wird sagen, geht hin, geht von mir ihr verfluchten in das ewige Feuer. Ich kenne euch nicht. Wir sehen, das ist eine markante Zweiteilung nach dem Tode. Und das finden wir vielleicht, dass uns das Tief ins Herz geht und es ist gut, wenn uns das ins Herz geht, dass wir das begreifen, damit wir uns warnen lassen und nicht an den verkehrten Ort kommen. Es ist ja viel leichter zu predigen und zu sagen, wir kommen alle in den Himmel, ist alles gut und alles super, mach nur so weiter, wie du lebst. Das kommt ja viel besser an.
Am 11. November 2000 gab es eine große Brandkatastrophe im Tunnel von Kaprun – 155 Menschen kamen damals bei der Brandkatastrophe um. Und dann gab es eine grosse Trauerfeier in Salzburg, bei der viele Politiker da waren. Viele Leute waren gekommen zu dieser Trauerfeier, weil es ein Staatsereignis war. Und dann wurde dort gepredigt und ein Teil dieser Predigt wurde bei uns in der Braunschweiger Zeitung abgedruckt und das habe ich natürlich sehr sorgfältig gelesen. Was wurde da gepredigt und da hieß es:
„Der Dom ist eine Auferstehungskirche, keine Grabeskirche. Den Opfern sei darum nicht das Leben genommen, sondern das ewige Leben geschenkt worden. Glaubt mir, sie leben.“ Rief er den Hinterbliebenen zu. „Denkt nicht mehr an die verstümmelten Leiber, denkt an die Liebe und die Sehnsucht, mit der sie euch erwarten.“
Was ist das? Lüge in höchster Potenz. Das stimmt überhaupt nicht. Wie kann man allen zusprechen, sie werden in das ewige Leben gehen? Ich habe diesem Mann einen Brief geschrieben und habe folgendes ihm geschrieben:
Stellen sie sich vor, sie hätten am Eingang des Tunnels eine Umfrage gemacht und hätten gefragt: Glauben sie an den Herrn Jesus? Da hätten die gesagt, Moment mal, wir sind hier zum Urlaub gekommen und wollen uns jetzt hier nicht mit religiösen Fragen beschäftigen. Das ist nicht unser Thema, das würden die meisten Menschen sagen. Und vielleicht wäre der ein oder andere dabei. Der würde sagen, es ist nicht unser Thema. Das würden die meisten Menschen sagen und vielleicht wäre der ein oder andere dabei, der würde sagen, ja, eine gute Frage: ich kenne Jesus, ich hab heut morgen noch zu ihm gebetet, gute Frage. Ich glaube an ihn! Und das, die wären in der Minderzahl gewesen, wären ganz wenige. Dann hab ich ihm geschrieben, aber sie haben den Leuten Sand in die Augen gestreut. Die meisten Menschen, sagt uns der Herr Jesus, sind auf der breiten Straße. Und wenn wir eine Umfrage machen würden, dann würde das so ausgehen, dass die meisten uns sagen würden, sie haben sich nie in ihrem Leben zu Jesus bekehrt, sie gehören gar nicht zum Herrn Jesus. Und so habe ich ihm geschrieben, Sie haben nun allen Unfalltoten das ewige Leben zugesprochen. Das ist kein Trost, noch nicht einmal ein billiger, es ist eine krasse Lüge im Angesicht der Botschaft Jesu. Ihren Zuhörern haben Sie Sand in die Augen gestreut und Ihre falsche Lehre Alle kommen in das ewige Leben gesagt. Sie haben den Leuten genau das gepredigt, was im Kölner Karneval gesungen wird, wir kommen alle alle in den Himmel. Aber das steht nicht in der Bibel.
Wir wollen der Wahrheit ins Auge sehen, damit uns sowas nicht passiert. Ich finde es schrecklich, dass man eine riesige Trauerversammlung so falsch informiert. Das klingt ja so, wenn man in einen Unfalltod hineingeht, dann kommt man automatisch in den Himmel. Wo steht denn sowas geschrieben? Das ist ja so massiv gegen die biblische Lehre von dem, was wir eben gehört haben. Die Bibel sagt uns ganz eindeutig und ganz klar, dass wir nur dann in den Himmel kommen und zuvor in das Paradies, wenn wir eine persönliche Entscheidung für Jesus Christus in unserem Leben getroffen haben und ihm folgen - nur dann. Das ist die einzige Bedingung, die uns die Bibel ganz klar vor Augen führt. Aber dieser Jesus wirbt für uns, ruft uns zu und sagt, Entscheide dich doch richtig, ich möchte eine Ewigkeit mit dir im Himmel einmal zusammenleben. Komm doch, lass dich doch rufen, damit du nicht an den schrecklichen Ort kommst, den es ja auch gibt.
Die Menschen haben viele Irrlehren entworfen, und wenn ich einmal Ausschau halte in alle möglichen Irrlehren, die die Menschen erfunden haben, dann stelle ich fest, bezüglich des Todes gibt es die meisten Irrlehren. Was wir da alles erfunden haben, das ist so furchtbar, so verführerisch, ja so grausam, dass man die Leute sterben lässt, ohne ihnen die Wahrheit zu sagen, wohin sie könnten. Der Tod ist eine Einbahnstraße. Nie wieder werden wir in dieses Leben zurückkommen. Das wird auch Shirley McLain erfahren und alle, die da glauben, dass man noch einmal geboren wird und in diese Welt hinein kommt. Jeder, der diese Welt verlassen hat, wird nie wieder hierher kommen, nie wieder. Der Tod ist eine absolute Einbahnstraße und wir haben alles Mögliche erfunden, um das, was der Herr Jesus uns so klar und deutlich sagt, abzumildern. Und auch solche, die ohne Glauben gestorben sind, dann auch noch irgendwie in den Himmel rüber zu retten. Und so haben die Mormonen eine Idee, sie haben gesagt, ja, wenn man sich für die Toten taufen lässt, dann kann man die auch noch zu Mormonen machen, dann kommen die auch in den Himmel. Und darum haben die Mormonen in Utah in den USA die größten Computeranlagen. Sie speichern alle möglichen Daten von jedem, von den sie irgendwo die Daten kriegen können. Sie schreiben alle möglichen Kirchenbücher ab und alles möglich, um möglichst viele Daten zu haben. Und wenn dann irgendjemand kommt, der zu den Mormonen geht, und er sagt ja, ich hab noch einen Urgroßvater und noch einen Großvater und so weiter, ich weiß noch nicht mal, wie sie heißen, sagen die gar kein Problem, wir gucken nach in unserer Datenbank. Und dann kann man sich für den noch taufen lassen, dann kommt der auch noch in den Himmel. Was wir Menschen erfunden haben, um ja die Wahrheit zu umgehen.
Eine andere Gruppierung sagt Ja, wenn unsere Priester gestorben sind, dann werden die noch im Totenreich den Leuten das Evangelium sagen. Genauso eine Irrlehre, die mit der Bibel absolut nichts zu tun hat. Im Hebräerbrief, Kapitel 9, Vers 27 da lesen wir <Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach das Gericht.> Dann wird nichts mehr verkündigt, es wird nichts mehr entschieden. Es reicht ja auch, wir haben ja alle Informationen. In Johannes 3, Vers 36, da lesen wir, <Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben, wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.> Das ist so deutlich gesagt. Aber es ist auch genauso deutlich gesagt <Wer den Sohn hat, der hat das ewige Leben.> Welch ein Halleluja, welch ein Lob Gottes, können wir sagen, wenn wir den Herrn Jesus haben, dann haben wir das ewige Leben. Es hängt nicht ab von irgendwelchen frommen Werken, die wir tun, oder irgendwas, was wir Menschen erfunden haben, natürlich auch wieder, sondern es hängt nur ab von der Person Jesu Christi, wenn wir uns zu ihm hinwenden und ihm folgen, dann haben wir das ewige Leben, aber mit Gewissheit. Das ist absolut gesagt: <Wer den Sohn Gottes hat, der hat wirklich das Leben.>
Wir sehen drüben, dass ist ein Ort der Erinnerung. Der Reiche weiß, dass er zu Hause noch Brüder hat und die leben genauso gottlos wie er auch. Und da macht er einen Vorschlag, kann man nicht jemand hinschicken hier von den Toten, dass man diesen Leuten das auch noch sagt, dass sie auch dann umkehren von ihrem Weg, auf dem sie ja genauso gegangen sind wie ich und noch gehen. Kann da nicht jemand hingehen und sie warnen. Und dann wird ihm gesagt, <Sie haben Mose und die Propheten, lass sie dieselben hören.> Was heißt das? Sie haben die Bibel, sie haben das Wort Gottes, und da steht alles drin. Und wenn ihr nichts entfernt aus dem Wort, dann seid ihr gut informiert, dann habt ihr alles, dann wisst ihr ganz genau, was nach dem Tode ist. Und hört nicht auf all die Verführungen und all die Verdrehungen, die die Menschen eingeführt haben, um diese Botschaft zu entkräften, sondern nehmt das Wort so wie es steht und handelt danach, dann werdet ihr in den Himmel kommen. Was wäre das auch, wenn da einer jetzt von den Toten kommen würde und würde hier auf dem Markt in Nürnberg sagen, ich bin von den Toten zurückgekommen. Na, was würde passieren? Da wären sofort die Reporter da. Und würden Fragen, sag mal wie war es und so weiter, erzähl doch mal und so weiter. Und dann käme am nächsten Tag die große Überschrift Toter schockiert die Lebendigen oder Nürnberger Bürger zutiefst erschrocken. Es kam einer aus dem Jenseits. Das wäre ein fressen für die Reporter, aber das würde uns nicht helfen, da würde sich niemand dadurch ändern. In einer Evangelisationsversammlung war mal jemand und der lästerte ständig während der Verkündigung gegen Gott. Immer hatte er was einzuwenden und dann auf einmal sagte er selbst, „Wenn es euren Gott gibt, über den ihr hier redet, dann müsste er doch jetzt eigentlich einen Engel schicken, der mich verprügelt.“ Da stand an der anderen Ecke einer auf. Es war sicher auch ein Schmied, so ein Mann mit so nem Kreuz. Da sagte der „Dazu muss Gott keinen Engel schicken, das werde ich sofort erledigen.“ Wir haben das Wort und das Wort soll gepredigt werden und durch das Wort kommen wir zum Glauben und durch den Glauben kommen wir in den Himmel. Gar nicht kompliziert, kann jeder nachvollziehen, gilt für Analphabeten genauso wie für Nobelpreisträger. So groß ist die Weite. Jeder darf kommen.
Die Zeugen Jehovas haben erfunden, die Lehre, dass die Hölle von dem in der Bibel steht, das ist das Grab. Ich hab mich mal mit einem unterhalten über diese Frage und er sagt „Na ja, wenn man nicht Zeuge Jehova ist, dann bleibt man im Grab und dann wird man nicht auferstehen.“ Ich sag „Und wie ist das Hitler und Nero und Stalin und alle diese Leute was ist mit denen?“ „Ja die werden nicht auferstehen.“ Ich sag „Und die werden auch nie zur Rechenschaft gezogen?“ „Nein, die bleiben im Grab.“ Na, das ist auch ungerecht oder? Sie werden alle zur Rechenschaft gezogen egal wer und sie werden alle gerichtet werden.
Dann gibt es andere, die sagen, eine andere Gruppierung, auch mit christlicher Benennung, und sie sagen, es gibt gar keine Hölle. Es gibt den Himmel, und wenn man an Jesus glaubt, dann kommt man in den Himmel. Aber eine Hölle gibt es gar nicht. Die werden, die nicht geglaubt haben, sie werden verbrannt. Und dann sind sie nicht mehr da. Die haben auch eine Lüge erfunden und sie meinen, ich habe mich unterhalten mit solchen Leuten. Die haben gesagt, ja, dann, wenn sie in den Feuersee geworfen werden - wovon die Offenbarung spricht - dann wird es einmal aufblitzen, sind sie weg. Irrtum! Die Naturgesetze, die wir hier in der dreidimensionalen Welt haben, sind nicht gültig jenseits der Todesmauer. Es sind völlig andere Gesetze, völlig andere Dinge.
Das erfahren wir immer wieder, auch aus der Bibel, wo der Mose zum Beispiel den brennenden Dornbusch sieht. Und da heißt es dann, <Der Engel des Herrn erschien ihm,> nämlich dem Mose <in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde.> Da sprach er, <Ich will hingehen und die wundersame Erscheinung besehen, warum der Busch nicht verbrennt.> Das gibt es also Feuer und was im Feuer ist, verbrennt nicht. Das können wir da dann sehen.
In Matthäus 3, Vers 12 wird uns auch davon berichtet, <Er hat die Worfschaufeln in der Hand, er wird seine Tenne fegen und seinen Weizen in die Scheune sammeln, aber die Spreu wird er verbrennen,> - jetzt kommt es - <mit unauslöschlichem Feuer.> Jenseits der Todesmauer, wenn wir am falschen Ort sind, da brennt es mit unauslöschlichem Feuer. Was wir Menschen doch alles erfunden haben. Ich muss diese verschiedenen Dinge einfach einmal durchgehen, damit wir uns warnen lassen und nicht verführen lassen von allen diesen Ideen, die überall kolportiert werden und im Umlauf sind.
Und dann gibt es eine andere Gruppe, die das auch abschwächen wollen, was der Herr Jesus gesagt hat, und die sagt dann, gut, irgendwann einmal kommen sie alle in den Himmel, sie gehen dann nur durch verschiedene Gerichte hindurch. Und das sind die Leute der Allversöhnung. Die sagen, Gott wird einmal alles versöhnen und dann wird sogar der Stalin und Hitler und sogar der Teufel alle werden sie einmal im Himmel sein. Aber diese Lehre hat mit der Bibel nichts zu tun. Das ist eine eigene, erfundene Lehre, sie hat nichts damit zu tun. Der Herr Jesus hat uns gesagt, so steht es in Johannes 3, Vers 36, <Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.> Bleibt! Immer und ewig. Das ist das Urteil Gottes. Und daran wollen wir uns ausrichten lassen, auf die Botschaft, die die Bibel uns sagt und der Bibel Gehorsam sein. Ich lege bei meinen Vorträgen und Predigten ganz großen Wert darauf, immer wieder, dass wir der ganzen Bibel glauben. Wenn wir die Bibel auseinandernehmen und nur irgendwelche Stücke für richtig halten und andere nicht, werden wir überhaupt nicht informiert sein. Auch das ist eine Methode des Teufels, dass er die Botschaft der Bibel uns so sagt, dass wir sie nicht ganz ernst nehmen, vielleicht Teile, aber nicht alles.
Der Herr Jesus hat gebetet, in Johannes 17, Vers 17 zum Vater, <Dein Wort ist die Wahrheit.> - alles. Es gibt keinen Vers, der falsch ist, alles gilt. Und Paulus sagt, <Ich glaube allem, was geschrieben steht> ohne Ausnahme, er glaubt allem. Er hat nicht gesagt, ich verstehe alles, aber er glaubt alles. Und das soll unsere Haltung sein.
Es gibt noch eine andere Lehre, die auch sehr schlimm ist und sehr gefährlich ist und viele Menschen verführt. Das sagt man, „Naja, es gibt ja Leute, die haben nicht ganz nach dem Willen Jesu gelebt oder sie haben gar nicht an Jesus geglaubt. Nun gut, dann kommen sie eben ins Fegefeuer. Und da müssen sie mal eine zeitlang durch und irgendwann einmal, dann kommen sie auch dort hinaus in den Himmel.“ Das ist menschlich erfundene Lehre, sie ist falsch, sie steht total gegen die Aussagen der Bibel, das müssen wir wissen. Und falls jemand gefangen ist, auch in einer solchen Lehre, in einer solchen Vorstellung, dann gibt es nur eins: Herr Jesus, ich bitte dich, dass ich diese Lehre abstreife und auf dein Wort höre und dem glaube, was du gesagt hast, damit ich heute und hier das ewige Leben von dir erhalte. Darum geht es. Und das will uns der Herr Jesus geben. Neulich rief mich jemand an und er sagte, „Bei uns in der Nähe, da gibt es eine Wallfahrtskirche und wer dort hingeht, der bekommt 100 Jahre Fegefeuer erlassen.“ Des Irrens möchte ich fast sagen, ist keine Grenze gesetzt. Was wir Menschen alles erfinden, das ist so schrecklich und so schlimm. Wir müssen uns darum von sehr, sehr vielen Irrlehren lösen, wenn wir wirklich zum Ziel wollen, wenn wir wirklich zum Himmel wollen. Das ist unvorstellbar wichtig für uns. Aber ich freue mich, dass der Herr Jesus uns eine solche Klarheit in dieser Frage gegeben hat, was nach dem Tode sein wird, sodass wir absolut gewiss sein können: Wenn wir in dieser Nacht sterben, dass wir genau wissen, dass wir dann bei ihm sind. Diese Gewissheit gibt er uns, wenn wir uns nur in seine Spur hineinbegeben. Wir müssen nur wissen, wofür wir uns entscheiden. Und damit wir wissen, wofür wir uns entscheiden, will ich jetzt noch mal zum Schluss einen Vergleich uns nennen. Ich möchte einmal vergleichen, drei verschiedene Orte, möchte vergleichen den Himmel, die Hölle und die Erde. Drei verschiedene Orte.
Wir sind zur Zeit auf der Erde. Und ich möchte den ersten Satz formulieren: Auf der Erde gibt es keine vorstellbare Situation, die so schön ist wie im Himmel. Nichts, was wir uns auch hier nur auf der Erde vorstellen an Schönem, nichts wird auch nur annähernd vergleichbar sein dem, was im Himmel ist. Noch einmal diesen Satz: Auf der Erde gibt es keine vorstellbare Situation, die so schön ist wie im Himmel und dazu sind wir berufen.
Und ein zweiter Satz, der genauso gilt: Auf der Erde, gibt es andererseits auch keine so furchtbare und schreckliche Situation, wie es in der Hölle ist. Und wenn wir das einmal ein Stück weit bedenken, ich glaube, dann wird uns klar, warum der Herr Jesus uns so eindringlich einlädt, dass wir zu ihm kommen.
Ich glaube, das Schönste, was wir in diesem Leben hier erleben ist, wenn wir einen Menschen finden. Und wenn wir erkennen, diesen Menschen lieben wir so, ich möchte ein ganzes Leben lang mit diesem Menschen zusammenleben. So habe ich es erlebt. Vor etlichen Jahren, als ich ein Mädchen fand und mich so verliebt habe, dass ich schon in wenigen Stunden wusste, das wird meine Frau. Wir haben dann auch geheiratet. Und gerade gestern sind wir inzwischen 39 Jahre verheiratet. Und das ist schön, wenn man sich immer noch liebt und freut, dass man zusammen ist. Es ist etwas ganz Großartiges, dass es die Liebe in dieser Welt gibt. Und von den Dichtern ist die Liebe so oft beschrieben worden. So schreibt Schiller im Lied von der Glocke in dichterischen Worten das so: „O zarte Sehnsucht, süßes Hoffen der ersten Liebe, goldene Zeit, das Auge sieht den Himmel offen, es schwelgt das Herz in Seligkeit. O dass sie ewig grünen bliebe, die schöne Zeit, der Junge Liebe.“ Liebe beschrieben.
Aber es gibt noch ein viel schöneres Gedicht über die Liebe. Aus meiner Sicht sage ich natürlich sehr subjektiv als Ostpreuße. Wir haben in Ostpreußen ein Liebeslied und das halte ich, sage ich jetzt sehr subjektiv, für das schönste Liebeslied, das je geschrieben worden ist von einem Dichter. Und das möchte ich uns nicht vorenthalten. Da heißt es:
„Ännchen von Tharau ist die mir gefällt. Sie ist mein Leben, mein Gut und mein Geld - Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut. Du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut, käm alles wettergleich auf uns zu schlahn, wir sind gesinnt, beieinander zu stahn. Krankheit, Verfolgung, Betrübnis und Pein soll unserer Liebe Verknotigung sein... Würdest du gleich einmal von mir getrennt, lebtest da, wo man die Sonne kaum kennt; Ich will dir folgen, durch Wälder, durch Meer, Eisen und Kerker und feindliches Heer. Ännchen von Tharau, mein Licht, meine Sonn, mein Leben schließt sich um deines herum.“
Ein wunderbares Gedicht. Ehrlicherweise muss ich sagen, stark überzogen. Ich würde das nicht schaffen, durch feindliches Heer, durch alles durch. Aber als Liebeslied wunderbar beschrieben. Die Liebe in dieser Welt ist nur möglich, weil die Liebe von Gott kommt. Die Liebe haben nicht wir Menschen erfunden. Liebe kommt von Gott und diese Liebe, diese Liebe Gottes, die kommt in voller Entfaltung, wenn wir im Himmel sind. Der Himmel ist ein Ort purer Liebe. Das Wort Hass, Neid oder sonst was ist völlig unbekannt im Himmel. Es ist ein unvorstellbar schöner Ort. Unbeschreiblich für uns, dass wir das mit Worten beschreiben können. Und darum, unvorstellbar schöner Ort. Unbeschreiblich für uns, dass wir das mit Worten beschreiben können. Und darum sagt uns Paulus in 1. Korinther 2, Vers 9, und damit beschreibt er uns den Himmel, <Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.>
Das erste, was sein wird, wenn wir im Himmel ankommen, wir werden erstaunt sein, überrascht sein, was wir da sehen werden. Wir werden überrascht sein, was unsere Ohren hören werden, die neuen Ohren natürlich, die unvergänglichen Ohren. Da werden wir staunen und das wird eine Ewigkeit lang anhalten. Das wird nie vergehen. Niemals. Es wird unvorstellbar schön sein im Himmel. Und zu diesem Ort hin lädt uns der Herr Jesus ein. Zu diesem Ort sind wir berufen, deswegen kam der Herr Jesus in diese Welt und starb an einem Kreuz, um für unsere Sünden zu bezahlen, damit wir nicht an den verlorenen Ort kommen, sondern damit wir in den Himmel kommen. Das ist unsere Berufung, das ist so großartig, das dürfen wir überall verkündigen. Jeder, der hier sitzt heute Abend, ist berufen für den Himmel. Ist das nicht großartig? Wir sind Geladene, damit wir in den Himmel kommen. Aber es wird niemand gezwungen, niemand. Niemand wird dazu gezwungen, sondern der Herr will unsere freie Entscheidung haben. Wenn wir also den Himmel und die Erde vergleichen und mancherlei Gutes hier auch auf der Erde finden, dann ist all das Gute, was wir kennen, die Liebe und alles dennoch unvergleichbar mit dem, was im Himmel sein wird. Das ist meilenweit dem überlegen, was wir von der Erde kennen.
Aber jetzt kommen wir zu dem anderen Ort, zu der Hölle. Und die wollen wir auch vergleichen mit der Erde. Wenn jemand in einer schrecklichen Ehe lebt und jeden Tag Zank und Streit hat, dann sagen solche Leute „Ich lebe in einer Hölle.“ Und doch muss man sagen, es ist noch nicht die Hölle, das ist hier auf der Erde, das ist alles noch begrenzt. Oder wenn Forscher unterwegs waren im Amazonasgebiet, wo sie bedroht waren von Schlangen und Moskitos und gestochen wurden und alle möglichen Dinge durchlebt haben, dann kommen sie zurück und haben gesagt „Ich war in der grünen Hölle.“ So beschreiben wir das. Wir benutzen das Wort Hölle für Ereignisse hier auf dieser Erde. Vor einiger Zeit war ich zu Vorträgen in Polen, in Südpolen und das war auch in der Nähe von Auschwitz gewesen und ich wollte einfach das auch mal sehen und besichtigen. Ein furchtbarer Ort, wenn man das sieht, was da angestellt worden ist, wo man tausende von Juden einfach dort vergast hat. Und wir wurden in eine Gaskammer geführt und eine freundliche polnische Führerin erklärte uns das. Sie sagte: „Hier wurden auf einem Mal 600 Leute reingeführt. Dann wurden die Türen verschlossen und dann kam das Gift von oben.“ Wie schrecklich. Und dann wurden die rausgeholt und dann kam die nächste Charge wieder 600. Und wir standen mitten in einer solchen Gaskammer, das war keine künstlich aufgebaute, das war eine, die als Gaskammer aktiv war. Und dann fiel mir ein Wort ein, das was in der Literatur oft gebraucht wird. Man sagt, „Das war die Hölle von Auschwitz.“ Da hab ich überlegt, war das wirklich die Hölle? Antwort. Da fiel mir ein. Nein, das war die Hölle noch nicht, denn das ist jetzt vorbei. Als das befreit wurde. Dann war es aus damit. Da wurde kein Mensch mehr umgebracht, es hatte ein zeitliches Ende, diese furchtbare Situation. Und in der Eingangshalle, da sah ich ein Bild, da hatte jemand in seiner Zelle ein Kreuz an die Wand gemalt, das muss ein Künstler gewesen sein mit dem Korpus Christi dran, also ein Mensch, der an Jesus glaubte, und der ist auch durch die Gaskammer gegangen. Aber die Gaskammer, wo er starb, das wissen wir jetzt schon aus den Texten der Bibel, der war eine Sekunde später bei Jesus. Das Leid hatte für ihn ein Ende. Es war also keine Hölle, denn aus der Hölle kommt man nicht wieder raus, das ist ein ewiger Ort. Aber hier, aus dieser „Hölle von Auschwitz“ kann man noch rauskommen, man kann den Herrn Jesus anrufen und wird dort gerettet. Es gibt - wir sehen - auf dieser Erde ganz viele schreckliche Orte. Wir wissen von dieser Erde, von Folterungen und Verstümmelungen, wir wissen von Gräuel und Verwüstungen in den Kriegen, wir wissen von Mord und Totschlag, von schrecklichen Krankheiten, von allen möglichen Dingen, die furchtbar sind auf dieser Erde. Aber jetzt komme ich auf meinen Satz zurück, all das Schlimme auf dieser Erde ist nicht vergleichbar mit dem, was in der Hölle sein wird. Jesus hat diesen Ort bezeichnet als einen Ort der absoluten Finsternis, ein Ort des Heulens und Zähneklapperns, ein Ort, wo der Nagende Wurm nicht stirbt. Ein Ort in Flammen, ein Ort des Ewigen, nicht verlöschenden Feuers, ein Ort der Verdammnis. Wir sehen, wenn wir die Erde vergleichen mit der Hölle, die Hölle ist weit schlimmer. Und wenn wir die Erde vergleichen mit dem Himmel auf das Schöne, was wir auf der Erde erleben - im Himmel, ist es unvorstellbar viel schöner. Jetzt stehen wir davor, vor einer Entscheidung. Wohin will ich? Wohin will ich aufbrechen? Geladen sind wir an diesem Abend alle für den Himmel. Das ist der Ort, wo der Herr Jesus uns hinhaben will. Ich staune manchmal, wenn ich mit Menschen im Gespräch bin, auf welche Weise Leute zum Glauben finden. Aber wichtig ist, dass sie zum Glauben kommen. Ich hielt einen Vortrag und stand dann noch vor der Veranstaltung am Büchertisch und da stand eine Frau und die kommt auf mich zu und sagt, „Ich muss ihnen etwas erzählen.“ Sie sagte, „Mein Baby ist im Himmel.“ Ich sage „Wunderbar.“ Ich sag „Erzählen Sie was ist das hat das für eine Geschichte?“ Und da, sagt sie, „Ja, ich habe ein Kind bekommen und ich liebte dieses Kind über alles. Aber dann starb das Kind schon bald und meine Mutter, die gläubig ist, hat mir das Buch von ihnen gegeben Und die anderen Religionen. Und in diesem Buch haben Sie geschrieben, den Kindern gehört das Himmelreich. Und das habe ich geglaubt, weil das in der Bibel steht.“ Und da hat sie gesagt, „Wenn mein Baby im Himmel ist, dann will ich auch einmal im Himmel sein.“ Und dann hat sie nachgeschaut, und da steht in dem Buch drin, Wie kann ich in den Himmel kommen? Und dann hat sie gesehen, dass sie sich bekehren kann zu Jesus Christus und das hat sie getan. Und nun konnte sie vor großer Freude sagen: „Mein Baby ist im Himmel und ich habe mich auch zu Jesus bekehrt und ich werde auch einmal mit Gewissheit im Himmel sein.“
Da habe ich gestaunt, wie Gott das manchmal so macht. Sie hat inzwischen wohl auch wieder ein Kind, das eine Baby wird sie sehen. Und die anderen Kinder vielleicht, die sie noch haben wird, wird sie auch so informieren, dass sie auch sich auf den Weg machen zum Himmel. Das ist unsere Berufung. Wenn wir das verstanden haben, damit wir gleich im Augenblick, wenn wir sterben, gleich im Paradies sind und von dort auferstehen werden und dann ewig im Himmel sein werden. Der Herr ruft uns heraus, dass wir nicht im alten Denken stehen bleiben an so alten Verführungen, unseren alten Gedanken, die uns trennen von Gott, sondern dass wir uns auf den Weg machen und sagen, Herr Jesus, hier bin ich, ich hab es verstanden, ich möchte auch zu dir. Ich will einmal im Himmel sein bei dir. Nimm mich doch auch an. Das ist der Ort, ich hab's verstanden, wo ich hin will. Und das dürfen wir heute entscheiden. Und ich würde es jetzt einmal so machen, dass dort an der Stelle, wo wir sitzen, wenn ich gleich beten werde, bitte ich diejenigen, die sagen, ich möchte einmal auch im Himmel sein, das habe ich heute verstanden, die heben dort an dem Platz die Hand und machen dadurch vor Jesus deutlich, Herr Jesus, ich möchte bei dir im Himmel sein. Und sieh du zu, Herr, dass ich nicht an jenen Ort der Verlorenheit komme, den es gibt. Und bewahre mich vor allen frommen Lehren, die überall kolportiert und gesagt werden, dass ich sie abstreife und ganz nur dir folge, denn du bist die Wahrheit und du willst wirklich, dass ich nach Hause finde. Wir wollen jetzt beten:
Herr Jesus Christus, wir möchten dir dank sagen für deine gute Information. Ich möchte dir ganz herzlich dafür danken, dass du uns in Liebe begegnet bist, aber in deiner Liebe hast du uns auch aufgeklärt und gesagt, dass es einen Ort der Verlorenheit gibt. Und du willst uns aber retten und du stehst heute vor uns und bietest uns den Himmel an, damit wir eine ganze Ewigkeit bei dir sind. Herr Jesus schenke es uns, dass wir unsere Vorbehalte aufgeben, dass wir uns ganz dir zuwenden und von dir den Himmel erbitten, denn du bist der einzige, der uns dorthin bringen kann. Herr Jesus, ich möchte zu dir kommen.
Und das dürfen wir jetzt deutlich machen, und wir heben dort, wo wir sitzen, die Hand und machen vor dem Herrn Jesus deutlich, Herr Jesus, ich möchte eine Ewigkeit bei dir sein.
Dankeschön, ich sehe einige Hände, ja danke schön, der Herr segne euch. Ein deutliches „Ja“, das Jesus sieht - großartig. Das Kreuz hat sich gelohnt. Die Rettungsaktion Jesu war sehr teuer, aber er hat uns erkauft. Herr Jesus Christus, ich möchte dir danken für all die Hände, die hochgegangen sind. Ich möchte dir danken für die Herzen, die sich jetzt dir zukehren und die wir im Himmel wiedersehen. Gepriesen sei dein Name, Herr Jesus Christus. Amen.
Diese Versammlung ist jetzt zunächst einmal beendet. Ich bitte jetzt alle diejenigen, die die Hand gehoben haben, dass sie gleich zurückbleiben, hier in den ersten Reihen Platz nehmen und ich werde jetzt dann erklären, wie man zu diesem Jesus finden kann anhand weniger Aussagen der Bibel, sodass wir heute, wenn wir nach Hause gehen, ganz gewiss sind, wir haben zu Jesus gefunden, wir haben den Himmel gefunden. Das ist wichtig, dass wir da noch zurückbleiben, sodass wir das im Gebet festmachen. Wir wollen uns hier sammeln. Das werde ich dann in aller Kürze aber doch Klarheit hoffe ich erklären, sodass jeder weiß, wo er hingeht, wenn er stirbt. Und wenn jemand hier war, der eben seine Hand nicht gehoben hat, aber jetzt doch erkennt, ich sollte das auch tun, ich sollte auch dem Herrn Jesus ein „Ja“ sagen, der kann sich auch noch dazu gesellen. Und vielleicht ist auch jemand eingeladen worden, wurde von jemandem mitgebracht, der schon weiß, dass er zu Jesus gehört, dann kann man den vielleicht noch mal besonders ansprechen und sagen, „Komm mit, ich gehe auch mit hier vor,“ so dass wir diese Chance, diese Gelegenheit, die der Herr Jesus uns einräumt, nicht verpassen. Das ist ganz wichtig. Der Herr segne uns darin, dass wir diese große Entscheidung festmachen. Ich möchte mich an dieser Stelle, weil das der letzte Tag in dieser Gemeinde ist, verabschieden und allen ein herzliches Dankeschön sagen, die gekommen sind, die mitgebetet haben, mitgetragen haben. Meine Frau und ich, wir haben uns hier sehr wohl gefühlt in dieser schönen Stadt Nürnberg. Das Schönste für uns war, dass wir diese beste Botschaft, die es überhaupt gibt, hier weitersagen konnten. Diese grösste Einladung zum Himmel hin. So segne euch Gott alle. Er sei mit euch. Und jetzt wollen wir uns hier zum Schluss, ich möchte sagen, das ist eigentlich die Hauptversammlung, denn hier geht es um das Entscheidende, um den Himmel. Dazu lade ich jetzt ein, dass wir hierher kommen. Allen anderen sage ich von hier aus auf Wiedersehen und ein Gott befohlen.